Finanznachrichten

2017

14.08.2017 | Schweizer Electronic bestätigt Zahlen für das 1. Halbjahr 2017

• Umsatz steigt um 6,8 Prozent auf 61,9 Mio. Euro
• Schramberger Produktionsvolumen wächst um 9,2 Prozent
• Auftragsbestand mit 160,5 Mio. Euro stabil

Schramberg, 14. August 2017 – Die SCHWEIZER Gruppe hat das erste Halbjahr 2017 mit einem Umsatzwachstum von 6,8 Prozent auf 61,9 Millionen Euro (2016: 58,0 Millionen Euro) abgeschlossen. Besonders hervorzuheben ist der Anstieg des Produktionsvolumens am Stammsitz in Schramberg auf 57,0 Millionen Euro. Dank der Investitionen des Vorjahres stieg der Umsatz hier um 9,2 Prozent. Während der Gesamtumsatz in fast allen Marktregionen anstieg, erreichte die Region Asien mit einem Wachstum von 50 Prozent die höchste Wachstumsrate. Der Auftragseingang belief sich auf 64,0 Millionen Euro, so dass der Auftragsbestand sich auf 160,5 Millionen Euro erhöhte, wovon 63,2 Millionen Euro noch für die Auslieferung in 2017 eingeplant sind. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Auftragsdynamik der Kunden aus dem Industriebereich: Der Auftragsbestand dieser Kundengruppe beträgt nun 29,3 Millionen Euro, das ist eine Steigerung von mehr als 80 Prozent. Nach wie vor repräsentiert der Automotivebereich jedoch die größte Kundengruppe.

Das Konzern-EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern) betrug im ersten Halbjahr 3,6 Millionen Euro (2016: 4,6 Millionen Euro) und entspricht einer EBITDA Quote von 5,8 Prozent (2016: 7,9 Prozent). Das Konzern-Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt -0,4 Millionen Euro (2016: 0,9 Millionen Euro), was einer EBIT Marge von -0,7 Prozent entspricht (2016: 1,5 Prozent).

Versorgungsengpässe bei einzelnen Zuliefermaterialien führten im zweiten Quartal zu überproportional großen Preiserhöhungen. Ferner wurde ab April die zweiprozentige Lohnerhöhung wirksam. Darüber hinaus gab es Sondereffekte in Höhe von 1,4 Millionen Euro, die einen negativen Einfluss auf das Ergebnis des zweiten Quartals hatten. Vor Sonderaufwendungen würde das operative EBITDA 5,0 Millionen Euro betragen, was einer EBITDA Quote von 8,1 Prozent entspricht. Das Periodenergebnis wurde zusätzlich durch eine Steuerrückstellung in Höhe von 0,6 Millionen Euro belastet und betrug nach Steuern -1,1 Millionen Euro (2016: 0,5 Millionen Euro).

Ausblick

„Die stabile Entwicklung der Automobilkonjunktur wird sich insbesondere in den von SCHWEIZER adressierten Innovationsschwerpunkten Energieeffizienz, E-Mobilität und Hochfrequenzanwendungen - trotz der Herausforderungen mit der Diesel-Schadstoffthematik - weiter fortsetzen. Wir rechnen damit, dass die Nachfrage nach unseren Produkten unsere Kapazitäten voll auslasten bzw. sogar übersteigen wird“, so Marc Bunz, Chief Financial Officer der Schweizer Electronic AG. „Nachdem der Umsatz im ersten Halbjahr mit 61,9 Millionen Euro etwas oberhalb unserer Erwartungen lag, erhöhen wir das obere Limit unserer Umsatzprognose für das Jahr 2017 auf plus 3 bis 5 Prozent. Neben dem stabilen Output aus der Produktion in Schramberg, werden hier auch die steigenden Volumen aus den Partnerschaften mit WUS Kunshan und Meiko in Vietnam beitragen. Vor dem Hintergrund der Sonderbelastungen des ersten Halbjahres erwarten wir für das gesamte Geschäftsjahr 2017 eine EBITDA Quote von 7 bis 8 Prozent (bisher 8 bis 9 Prozent).“

03.08.2017 | 15:15 | Schweizer Electronic AG: Vorläufige Zahlen für das erste Halbjahr 2017 und Anpassung der Prognose

Schramberg, 03.08.2017 – Die SCHWEIZER Gruppe konnte im ersten Halbjahr 2017 ihren Umsatz um 6,8 % auf 61,9 Mio. Euro (2016: 58,0 Mio. Euro) steigern. Der Um-satzanstieg wurde in allen Marktregionen erzielt, wobei insbesondere in Asien mit ei-nem Wachstum von 50 % zum Vorjahr die höchsten Wachstumsraten erreicht wurden.

Operativ vor einmaligen Sonderfaktoren wurde ein EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern) von 5,0 Mio. EUR erzielt, was einer EBITDA Quote von 8,1 % entspricht. Das Ergebnis wurde allerdings durch zwei einmalige Sonderfaktoren belastet. Zunächst wurde vorsorglich eine Rückstellung von 1,0 Mio. EUR für Prozesskosten gebildet. Ferner entstanden wechselkursbedingte Aufwendungen im Rahmen der Beendigung des Energy-Geschäfts. Unter Berücksichtigung dieser einmaligen Sonderaufwendungen betrug das Konzern-EBITDA im ersten Halbjahr 3,6 Mio. Euro (2016: 4,6 Mio. Euro). Das entspricht einer EBITDA Quote von 5,8 %. Das voraussichtliche Konzern-EBIT beträgt -0,4 Mio. Euro (2016: 0,9 Mio. Euro). Das voraussichtliche Periodenergebnis wurde zusätzlich durch eine Steuerrückstellung in Höhe von 0,6 Mio. Euro belastet und betrug -1,1 Mio. Euro nach 0,5 Mio. Euro im Vorjahreshalbjahr.

Trotz dieser Sonderfaktoren bleibt Schweizer für die weitere Geschäftsentwicklung optimistisch. Dies wird durch einen Auftragsbestand von über 160 Mio. EUR unterstrichen. Die Lösungen in den Bereichen Sensorik und CO2 Reduktion bilden die Basis dafür.

Für das Geschäftsjahr 2017 erhöhen wir unsere Umsatzprognose auf plus 3 % bis 5 % (bisher 2 % - 4 %). Vor dem Hintergrund der einmaligen Sonderbelastungen des ersten Halbjahres 2017 erwarten wir für das Geschäftsjahr 2017 eine EBITDA Quote von 7 % - 8 % (bisher 8 % - 9 %).

Die endgültigen Zahlen für das erste Halbjahr 2017 werden am 14.08.2017 bekannt gegeben.

Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen finden Sie unter https://www.schweizer.ag/de/investorrelations/unternehmenskennzahlen/erlaeuterung-unternehmenskennzahlen.html

07.07.2017 | Schweizer Electronic AG: Dividende stabil mit 0,65 Euro

  • Dividende stabil mit 0,65 Euro
  • 9 Mio. Euro Investitionen in 2016 für weiteres Wachstum
  • Vertragsverlängerung der Vorstände um weitere fünf Jahre

Schramberg, 07. Juli 2017 – Auf der 28. ordentlichen Hauptversammlung der Schweizer Electronic AG am 7. Juli 2017 haben sich die Aktionäre dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat angeschlossen und der Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2016 in Höhe von 0,65 Euro je Aktie zugestimmt. Das entspricht nach Zuführung in die Gewinnrücklagen einer Ausschüttungsquote von 45,4 %. Damit bleibt die Dividende der Schweizer Electronic AG stabil. Zudem wird SCHWEIZER zum wiederholten Mal ihre Mitarbeiter mit einer Gewinnausschüttung am Unternehmenserfolg beteiligen, und ihnen auf diese Weise für ihren außergewöhnlichen Einsatz danken. Der Betrag beläuft sich 525.000 Euro. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat der Schweizer Electronic AG die Verträge der Vorstände Nicolas Schweizer und Marc Bunz um weitere fünf Jahre verlängert.

Die Hauptversammlung hat den Vorstand und die Aufsichtsratsmitglieder mit großer Mehrheit entlastet. Neben dem Dividendenvorschlag stimmte das in Rottweil versammelte Plenum mit großer Mehrheit auch den Beschlussvorschlägen der Schweizer Electronic AG zur Wahl der neuen Aufsichtsratsmitglieder zu. Es fanden sich insgesamt 183 Anteilseigner ein, die Präsenz der Stimmrechte lag bei 69,24 % des Grundkapitals. Zudem waren rund 40 Gäste anwesend.

In ihren Reden gaben die Vorstände Nicolas Schweizer und Marc Bunz einen Rückblick auf ein dynamisches Geschäftsjahr 2016, in dem SCHWEIZER trotz des erneuten Rückgangs des globalen Leiterplattenmarktes ihren Umsatz mit einer leichten Steigerung um 0,5 Prozent auf 116,1 Millionen Euro stabil halten konnte. Der Umsatz der innovativen Hochtechnologie-Produkte stieg dabei um insgesamt fünf Prozent und macht inzwischen 55 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Darüber hinaus trug der Geschäftsbereich Aviation mit ersten Erlösen zum Ergebnis bei. Hier wird angesichts der allgemeinen Wachstumserwartungen in der Luftfahrtbranche in den folgenden Jahren eine deutliche Ausweitung erwartet.

In 2016 betrug das endgültige Konzern-EBITDA nach IFRS (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) 9,5 Mio. Euro (2015: 11,4 Mio. Euro), was einer EBITDA Quote von 8,2 % (2015: 9,8 %) entspricht. Das Konzern-EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) belief sich auf 1,8 Mio. Euro (2015: 3,7 Mio. Euro) und entspricht einer Quote von 1,6 % (2015: 3,2 %). Mit einem Eigenkapital von 64,8 Mio. Euro (Eigenkapitalquote 55,1 %) und einem Nettoverschuldungsgrad von -1,5 % baut das Unternehmen weiterhin auf stabile Finanzstrukturen.

Das Ergebnis wurde durch größere Produktneuanläufe, die in der Anlaufphase eine niedrigere Rendite erzielten, sowie durch überproportional gestiegene Personalkosten und ein umfangreiches Investitionsprogramm belastet. Der Konzernjahresüberschuss verringerte sich auf 0,6 Mio. Euro (2015: 1,5 Mio. Euro).

Mit Investitionen in Höhe von neun Millionen Euro hat SCHWEIZER in 2016 umfassend in Sachanlagen und Software in Schramberg investiert. Ein Fokus lag dabei auf der Beseitigung von Engpassbereichen, die durch steigende technologische Anforderungen des Produktportfolios aufgetreten waren. Darüber hinaus wurde umfassend in den Ausbau der Hochtechnologie-Anlagen sowie ein Blockheizkraftwerk investiert.

05.05.2017 | Erfolgreiches erstes Quartal für SCHWEIZER

  • Umsatz steigt um 14,9 Prozent zum Vorjahresquartal
  • EBITDA erhöht sich um 59 Prozent
  • Auftragseingang steigt um 8,2 Prozent

Schramberg, 05.05.2017 – Die SCHWEIZER Gruppe schaffte einen sehr guten Start ins neue Geschäftsjahr. Im ersten Quartal 2017 wurde ein Umsatz von 32,4 Millionen Euro erwirtschaftet. Dies ist eine Steigerung von 14,9 Prozent zum Vorjahresquartal (2016: 28,2 Millionen Euro). Das Konzern-EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 59 Prozent auf 3,5 Millionen Euro (2016: 2,2 Millionen Euro). Eine verbesserte Bruttomarge der komplexen Produktanläufe des Vorjahres und der hohe Umsatz haben wesentlich zur EBITDA-Marge von 10,7 Prozent (2016: 7,8 Prozent) im ersten Quartal beigetragen. Das EBIT Ergebnis vor Zinsen und Steuern) stieg auf 1,5 Millionen Euro (2016: 0,5 Millionen Euro), was einer EBIT-Marge von 4,5 Prozent (2016: 1,8 Prozent) entspricht.

Umsatzsteigerungen konnten bei allen Kundengruppen realisiert werden, wobei die Automobilkunden weiterhin am stärksten vertreten sind. Der Umsatz mit diesen Kunden stieg um 11 Prozent auf 23,1 Millionen Euro (2016: 20,8 Millionen Euro). Erfreulich zeigte sich auch die Entwicklung bei den Kunden aus dem Bereich Industrieelektronik. Hier stieg der Umsatz um 26,9 Prozent auf 6,7 Millionen Euro (2016: 5,3 Millionen Euro). In der regionalen Verteilung war die Umsatzsteigerung in Deutschland mit 12,5 Prozent auf 19,0 Millionen Euro etwas unterproportional, folglich stieg die Exportquote und erreichte 41,4 Prozent. Exportiert wurde insbesondere ins europäische Ausland, aber auch die Absatzmärkte Amerika und Asia Pacific überzeugten mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten. Der Anteil der Hochtechnologie-Produkte stieg im Berichtsquartal abermals an und lag bei 57 Prozent (2016: 54 Prozent). Der Auftragseingang erhöhte sich um 8,2 Prozent auf 31,7 Millionen Euro (2016: 29,3 Millionen Euro), der Auftragsbestand betrug zum Quartalsende 157,5 Millionen Euro (2016: 150,0 Millionen Euro).

Das Eigenkapital stieg auf 65,9 Millionen Euro (31.12.2016: 64,8 Millionen Euro), das entspricht einer Eigenkapitalquote von 53,8 Prozent (31.12.2016: 55,1 Prozent), der Nettoverschuldungsgrad betrug 0,9 Prozent (31.12.2016: -1,5 Prozent).

Ausblick
„Im Berichtsquartal wurden unsere Erwartungen bezüglich Umsatz und operativen Ergebnissen übertroffen. Basierend auf den Auftragsbeständen streben wir weiterhin ein Umsatzwachstum von 2 bis 4 Prozent zum Vorjahr an, das entspricht einem Umsatz von ungefähr 120 Millionen Euro. Ausgehend von dem erfolgreichen ersten Quartal erwarten wir derzeit, dass sich das EBITDA am oberen Ende der bisher prognostizierten EBITDA-Spanne von 8 bis 9 Prozent bewegt,“ so Marc Bunz, Chief Financial Officer der Schweizer Electronic AG. „Allerdings kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass es zu Belastungen des Umsatzes und der Ergebnisse durch die derzeitige Entwicklung der Kupferpreise und der internationalen Lieferengpässe und Preissteigerungen bei Kupferfolien und Laminaten kommen kann. Zurzeit haben wir jedoch keine Lieferengpässe.“

28.04.2017 | SCHWEIZER bestätigt leichte Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2016

  • Ausweitung von Kundenportfolio und Absatzbasis
  • Auftragsbestand erhöht sich auf 158,4 Mio.
  • Dividende bleibt mit 0,65 Euro stabil

Schramberg, 28.04.2017 – Die SCHWEIZER Gruppe hat das Geschäftsjahr 2016 mit einer leichten Umsatzsteigerung um 0,5 % auf 116,1 Mio. Euro (2015: 115,6 Mio. Euro) abgeschlossen. Das endgültige Konzern-EBITDA nach IFRS (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) beträgt 9,5 Mio. Euro (2015: 11,4 Mio. Euro), was einer EBITDA Quote von 8,2 % (2015: 9,8 %) entspricht. Das Konzern-EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) beläuft sich auf 1,8 Mio. Euro (2015: 3,7 Mio. Euro) und entspricht einer Quote von 1,6 % (2015: 3,2 %). Auf der kommenden Hauptversammlung am 07. Juli 2017 werden Aufsichtsrat und Vorstand eine stabile Dividende in Höhe von 0,65 Euro je Aktie vorschlagen.

Größere Produktneuanläufe, deren Rendite in der Ramp-Up Phase schwächer war, überproportional angestiegene Kosten für Personal sowie ein umfangreiches Investitionsprogramm belasteten das Ergebnis. Der Konzernjahresüberschuss verringerte sich auf 0,6 Mio. Euro (2015: 1,5 Mio. Euro). Im vergangenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in Sachanlagen und Software in Höhe von EUR 7,3 Mio. (2015: EUR 4,2 Mio.) durchgeführt. Schwerpunkt der Investitionen war die Beseitigung von Engpassbereichen, die durch steigende technologische Anforderungen des Produktportfolios aufgetreten sind. Ferner wurden im Berichtsjahr ein Blockheizkraftwerk und eine Telekommunikationsanlage installiert. Die Investitionssummen betrugen EUR 1,5 Mio. bzw. EUR 0,2 Mio.

SCHWEIZER’s Umsatzentwicklung ist getragen von weiteren Erfolgen bei den hoch komplexen Produkten aus dem SCHWEIZER Technologieportfolio, deren Anteil am Gesamtvolumen auf 55 % (2015: 52 %) stieg. Die Automobilzulieferer waren auch im Jahr 2016 die größte Kundengruppe und repräsentierten mit 87,8 Mio. Euro mehr als 75 % des gesamten Absatzvolumens. Erstmalig wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr auch Kunden aus der Luftfahrtbranche beliefert. Für die folgenden Jahre wird hier mit einer deutlichen Ausweitung gerechnet, da im Luftfahrtbereich insgesamt überdurchschnittlich hohe Marktwachstumsraten erwartet werden. Erfolge breiterer Vertriebsaktivitäten zeigten sich in der zunehmenden Internationalisierung der Absatzmärkte, insbesondere durch Umsatzausweitung in China, Südkorea und den Philippinen, aber auch auf dem amerikanischen Kontinent. Hier haben sich die Umsätze seit dem Jahr 2014 fast verdreifacht und betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 12,6 Mio. Euro. Der Auftragsbestand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 6,2 % auf EUR 158,4 Mio. (2015: 149,1 Mio. Euro).

Die Eigenkapitalausstattung ist weiterhin auf hohem Niveau und spricht für die finanzielle Stabilität der Gruppe. Das Eigenkapital betrug EUR 64,8 Mio. und entspricht somit einer Eigenkapitalquote von 55,1 % Der Nettoverschuldungsgrad betrug -1,5 % (2015: -5,1 %).

 

Ausblick für 2017

Überwiegend wird eine positive Entwicklung mit technologisch anspruchsvollen Produkten aus den Schwerpunkten Systemkostenreduktion und Leistungselektronik erwartet, die in Anwendungen für Elektromobilität, Sensorik für Sicherheitssysteme und autonomes Fahren Eingang finden. Das bedeutet für SCHWEIZER weiteres Wachstum mit Kunden aus dem Automobilsektor. Im Rahmen der Diversifizierungsstrategie des Kundenportfolios werden darüber hinaus auch Umsatzsteigerungen bei Kunden aus der Luftfahrtbranche durch Verdrängung von Wettbewerb erwartet. Erste Umsätze werden über die strategische Partnerschaft mit WUS Printed Circuit (Kunshan) Co., Ltd., China im Bereich Hochfrequenzanwendungen prognostiziert.

Dazu Marc Bunz, Chief Financial Officer der Schweizer Electronic AG: „Unsere Erwartungen sind bereits überwiegend durch unsere Auftragsbestände abgedeckt. Für das Jahr 2017 rechnen wir mit einem Umsatz, der mit 2 bis 4 % leicht über dem Vorjahreswert prognostiziert wird. Die Summe der Aufträge, die im Jahr 2017 zur Auslieferung kommen sollen, betrug zum Bilanzstichtag bereits EUR 108,2 Mio. Für das Jahr 2017 erwarten wir ein leicht besseres Ergebnis. Dabei streben wir eine EBITDA Quote von weiterhin 8 bis 9 % des Umsatzes an. Dabei gehen wir davon aus, dass sich das Verhältnis zwischen Umsätzen, die aus der Produktion in Schramberg stammen, und denen, die bei den asiatischen Partnern gefertigten Umfängen nicht wesentlich verschiebt.“

Der vollständige Jahresfinanzbericht für das Geschäftsjahr 2016 steht unter http://www.schweizer.ag/de/investorrelations/finanzberichte.html zur Verfügung.

 

Kennzahlen Schweizer-Konzern (IFRS)

in Mio. EUR

2016

2015

Veränderungen

Auftragseingang

125,4

145,5

-20,1

Auftragsbestand

158,4

149,1

+9,3

Umsatz

116,1

115,6

+0,5

EBITDA

9,5

11,4

-1,9

EBITDA Quote (%)

8,2

9,8

 

EBIT

1,8

3,7

-1,9

EBIT Quote (%)

1,6

3,2

 

Jahresergebnis

0,6

1,5

-0,9

13.04.2017 | Strategischer Partner WUS erhöht Beteiligung an SCHWEIZER

Schramberg, 13. April 2017 – Angesichts der seit drei Jahren erfolgreichen strategischen Partnerschaft und Kooperation im Hochfrequenz (HF)-Segment zwischen WUS Printed Circuit (Kunshan) Co., Ltd. und der Schweizer Electronic AG, Schramberg, haben die Unternehmen WUS Printed Circuit (Kunshan) Co., Ltd., China und WUS Printed Circuit Co., Ltd., Taiwan, über ihre jeweiligen Tochtergesellschaften Aktienanteile von SCHWEIZER wie folgt erworben: WUS Printed Circuit (Kunshan) Co., Ltd. erwarb 15,24% und hält jetzt 19,74% an SCHWEIZER Aktien, WUS Printed Circuit Co., Ltd, Taiwan erwarb insgesamt 10,16 %. Die Anteile wurden aus dem Aktienpaket des Familienstamms Gerhard Schweizer übernommen. Der Vollzug dieser Transaktion steht unter den aufschiebenden Bedingungen der fusionskontrollrechtlichen Nichtuntersagung.

Mit diesem Schritt unterstreicht das Unternehmen WUS sein uneingeschränktes Vertrauen in SCHWEIZERs technologische Kompetenz und sein starkes Interesse an den Zukunftsperspektiven des Unternehmens aus Schramberg. SCHWEIZER stärkt ihrerseits dadurch ihr Partner-Netzwerk. 

WUS Printed Circuit (Kunshan) Co., Ltd ist seit April 1992 in der Entwicklung und Produktion von Leiterplatten tätig. Dank der guten Zusammenarbeit und dem Engagement des Teams sowie all seiner Stakeholder, ist WUS heute eine der führenden Marken in der Leiterplattenindustrie. In seiner Produktdifferenzierungsstrategie setzt WUS darauf, seinen Kunden Mehrwert durch beste Technologie, Qualität und Service zu bieten. Das Unternehmen produziert hochlagige Leiterplatten für Telekommunikation und Netzwerkausrüstung, Fahrzeugelektronik, industrielle Automatisierungssteuerungen sowie Flugzeugelektronik. Mit ca. 8.200 Mitarbeitern erzielte WUS im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 489 Millionen Euro.

„Unsere Partnerschaft und Kooperation mit SCHWEIZER ist eine Win-Win-Lösung sowohl für beide Unternehmen als auch insbesondere für unsere Kunden, um gemeinsam die zukünftigen Herausforderungen zu meistern. Daher haben wir uns entschieden, unseren Anteil an dem Unternehmen SCHWEIZER zu erhöhen. Das erlaubt uns, am Geschäftsergebnis von SCHWEIZER verstärkt teilzuhaben und sowohl positive Ergebnisse als auch Risiken zu teilen“, so Chris Wu, President WUS Printed Circuit (Kunshan) Co., Ltd.

Und er fügt hinzu: “Das Autonome Fahren und die Elektrifizierung von Fahrzeugen gehören zu den Schlüsseltechnologien des nächsten Jahrzehnts, die die Lebensweise der Menschen revolutionieren werden. Mithilfe des Technologietransfers und unserer Kooperation im Bereich der Hochfrequenz-Leiterplatten für intelligente Fahrerassistenzsysteme haben beide Unternehmen in den letzten drei Jahren eine solide Basis des gegenseitigen Vertrauens, Verstehens und des Respekts aufgebaut. Es ehrt uns, dass wir eingeladen wurden, an diesem zusätzlichen Aktienpaket teilzuhaben, und wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit zu vertiefen, um diese Technologien für noch mehr Menschen in wesentlich kürzerer Zeit als wir alle erwartet haben verfügbar zu machen.“ 

Dazu Nicolas Schweizer, Chief Technology Officer der Schweizer Electronic AG, „Vor genau drei Jahren, im April 2014, haben wir eine exklusive, langfristige Partnerschaft mit WUS beschlossen, die uns und unseren Kunden den Zugriff auf weitere HF-Produktionskapazitäten in Asien ermöglicht. Bereits vier Monate später hat WUS in SCHWEIZER investiert. Wir freuen uns jetzt sehr über den zusätzlichen Aktienerwerb, da er das starke Interesse von WUS unterstreicht, das Geschäftspotential auf dem globalen Automobil-Markt gemeinsam mit SCHWEIZER weiter zu erschließen und auszuschöpfen. Als führender Hersteller von Lösungen für Sensoren und Leistungselektronik-Leiterplatten, insbesondere für das zukünftige Autonome Fahren und die Elektromobilität, sind wir von den starken Synergien, die aus der Zusammenarbeit zwischen unseren Unternehmen resultieren, absolut überzeugt“.

07.04.2017 | 12:56 | Schweizer Electronic AG: Vorläufige, ungeprüfte Konzernzahlen zum Geschäftsjahr 2016

Schramberg, 07.04.2017 – Die SCHWEIZER Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2016 ihren Umsatz leicht auf 116,1 Mio. Euro (2015: 115,6 Mio. Euro) steigern. Charakterisiert ist die Entwicklung durch weitere Erfolge bei hoch komplexen Produkten aus dem SCHWEIZER Technologieportfolio, welche insbesondere die Automobilkunden befähigen Lösungen, für Sensoren, LED-Technologien und Elektromobilität zu verwirklichen.

Nach vorläufig ungeprüften Zahlen belief sich das Konzern-EBITDA nach IFRS (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) auf 9,5 Mio. Euro (2015: 11,4 Mio. Euro). Das entspricht einer EBITDA Quote von 8,2 %, was unterhalb der angestrebten Spanne von 9 bis 10 % liegt. Das voraussichtliche Konzern-EBIT betrug 1,8 Mio. Euro (2015: 3,7 Mio. Euro), das entspricht einer Quote von 1,6 % (2015: 3,2 %). Belastet wurde das Ergebnis durch größere Produktneuanläufe, deren Rendite in der Ramp-Up Phase schwächer war, durch überproportional angestiegene Kosten für Personal sowie ein umfangreiches Investitionsprogramm in neue Produktionstechnologien von 8,8 Mio. Euro. Der voraussichtliche Konzernjahresüberschuss verringerte sich auf 0,6 Mio. Euro (2015: 1,5 Mio. Euro).

Auf Basis des voraussichtlichen Jahresüberschusses der Muttergesellschaft Schweizer Electronic AG nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB empfiehlt der Vorstand dem Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 7. Juli 2017 eine stabile Dividende in Höhe von 0,65 Euro je Aktie vorzuschlagen.

Die endgültigen und geprüften Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 werden am 28.04.2017 bekannt gegeben.

2016

30.11.2016 | Schweizer Electronic AG: Vorstand wieder vollzählig

Schramberg, 30.11.2016 – Die Schweizer Electronic AG teilt mit, dass der Vorstand der Gesellschaft ab sofort wieder vollzählig im Amt ist. Somit übernimmt Frau Dr. Maren Schweizer als Vorstandsvorsitzende wieder die Verantwortung für die Bereiche Operations, Global Supply Chain, Sales & Marketing sowie Systems. Herr Nicolas Schweizer, Stellv. Vorstandsvorsitzender der Schweizer Electronic AG, ist bereits seit dem 7. November zurück und zeichnet wie bisher für die Bereiche Technology, Human Resources, Recht und Kommunikation verantwortlich. Marc Bunz, der als Chief Financial Officer die anderen Verantwortungsbereiche in der Zwischenzeit interimsmäßig mit übernommen hatte, kann sich nun wieder voll und ganz den Geschäftsbereichen Finance & Controlling, Einkauf, IT und Investor Relations widmen.

04.11.2016 | Schweizer Electronic legt Zahlen zum dritten Quartal vor und verzeichnet zunehmende Erfolge bei Automobilkunden und im Exportgeschäft

Schramberg, 04. November 2016 – Bei Schweizer Electronic hat die erfolgreiche Entwicklung der Umsätze mit den Kunden des Automobilsegments im dritten Quartal zu einem Umsatzwachstum von 2,1 % auf 29,1 Mio. Euro geführt (Vorjahresquartal 28,5 Mio. Euro).  Dabei stieg allein der Umsatz mit Automobilkunden im Vergleich zum Vorjahresquartal um 12,1 % auf 22,3 Mio. Euro (2015: 19,9 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 2,9 Mio. Euro auf dem Zielniveau und mit einer Marge von 10 % über dem Halbjahresniveau von 7,9 %, blieb jedoch etwas hinter dem Vorjahresquartal zurück (2015: 3,4 Mio. Euro; Marge 12,0 %). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 0,9 Mio. Euro (2015: 1,5 Mio. Euro).

Bei den Umsatzzuwächsen im Automobilsegment ragten die Produkte aus dem Bereich Leistungselektronik mit einer Steigerung von über 20 % heraus. Dieses Produktsegment wird für zuverlässige Lösungen in der Elektro-Mobilität eingesetzt, wo das Management großer Wärmeentwicklung und hoher Ströme sichergestellt werden muss. Während der Umsatzanteil im Industriebereich von 21,1 % auf 16,5 % sank, wurden bereits erste Umsätze mit Kunden des Luftfahrtsegments erzielt, so dass SCHWEIZER auch in Bezug auf die Erweiterung ihres Kundenportfolios erste Erfolge verbuchen kann. In Asien wurde der Umsatz auf 2,6 Mio. Euro verdoppelt, während die Absatzregion Europa mit einem Umsatz von 23,5 Mio. Euro (Vorjahr 24,2 Mio. Euro) leicht zurückging. Trotzdem stieg die Exportquote insgesamt auf 41 %. SCHWEIZER’s Auftragsbestand lag zum Ende des dritten Quartals mit insgesamt 177,5 Mio. Euro um 45 Mio. Euro höher als im Vorjahresquartal, was einer Steigerung von 34 % entspricht.
 

Ausblick

„In den ersten neun Monaten des Berichtsjahres haben wir eine EBITDA Quote von 8,6 % erreicht. Aus derzeitiger Sicht rechnen wir im vierten Quartal mit ähnlichen Ergebniszahlen wie im abgelaufenen dritten Quartal. Dies setzt jedoch voraus, dass keine unerwarteten Faktoren das Ergebnis belasten oder begünstigen. Insgesamt könnten wir damit das Jahr 2016 mit einer EBITDA-Quote von zwischen 9 und 10 % abschließen, was unserer Erwartung vom August dieses Jahres entspricht. Aufgrund von Verzögerungen beim Anlauf des Ramp-Up in Vietnam und bei WUS in Kunshan gehen wir entgegen der bisherigen Umsatzwachstumsprognose von 2 % nun von einem stabilen Umsatzniveau für das Geschäftsjahr 2016 aus“, so Marc Bunz, Finanzvorstand der Schweizer Electronic AG.

10.08.2016 | SCHWEIZER im 1. Halbjahr 2016 erneut mit Rekordauftragseingang

Auftragsbestand steigt um 44 % auf 175,6 Mio. Euro
• Leichter saisonbedingter Umsatzrückgang um 3 %
• 5,3 Mio. EUR am Produktionsstandort Schramberg investiert

Schramberg, 10. August 2016 – Die SCHWEIZER Gruppe hat im ersten Halbjahr 2016 wieder Rekordzuwächse beim Auftragseingang verbucht, so dass der Auftragsbestand mit 175,6 Mio. Euro einen neuen Höchststand erreicht hat. Dabei sind die Aufträge für die asiatischen Partnerunternehmen um 56 % auf 27,2 Mio. Euro gestiegen, der Auftragsbestand für den Produktionsstandort Schramberg stieg um 42 % auf 148,4 Mio. Euro. Der Umsatz blieb trotz steigender Auftragsbestände mit 58,0 Mio. Euro um 3,3 % im Vergleich zum Vorjahr zurück. Hierbei handelt es sich jedoch um eine nicht unübliche saisonale Schwankung und keine grundsätzliche Richtungsänderung.

Aufgrund der leicht zurückgehenden Umsätze reduzierte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) leicht um 0,2 Mio. EUR auf 4,6 Mio. EUR. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 0,9 Mio. EUR (2015: 1,0 Mio. EUR). Die finanzwirtschaftliche Entwicklung bei SCHWEIZER bleibt weiterhin stabil. Die Bilanzkennziffern bewegen sich weiter auf hohem Niveau. Im ersten Halbjahr wurden 5,3 Mio. EUR in das Werk Schramberg investiert. Schwerpunkte waren dabei eine Blockheizkraftanlage und Technologieinvestitionen in Engpassbereichen. Das Eigenkapital reduzierte sich gegenüber Jahresabschluss 2015 leicht um 1 % auf 66,4 Mio. EUR, was im Wesentlichen auf eine erfolgsneutrale Zuführung zu Pensionsrückstellungen zurückzuführen ist. Aufgrund einer etwas gestiegenen Bilanzsumme reduzierte sich die Eigenkapitalquote auf 54,8 % (31. Dezember 2015: 56,5 %). Mit einem Nettoverschuldungsgrad von -1,0 % (31.12.2015: -5,1 %), verfügt SCHWEIZER über ein Nettoguthaben.

Die signifikanten Zuwächse im Auftragsbestand spiegeln ein zunehmend vorausschauendes Bestellverhalten insbesondere der Automobilkunden wider, die inzwischen 77 % des Umsatzvolumens ausmachen. Stärkste Absatzregion ist weiterhin Deutschland. Der Anteil der technologisch anspruchsvollen Produkte trägt dabei nach wie vor zunehmend zum Erfolg von SCHWEIZER bei, wobei die Technologien der Leistungselektronik mit einem Plus von 31 % ein besonders starkes Wachstum erzielten. 

Ausblick
Das wirtschaftliche Umfeld und die Wachstumsprognosen haben sich durch den potenziellen Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Gemeinschaft etwas eingetrübt. Davon dürfte auch die deutsche und europäische Autoindustrie betroffen sein. Der Umsatz im ersten Halbjahr und insbesondere die Auftragslage bei SCHWEIZER erlauben es jedoch die im Frühjahr kommunizierte Umsatzsteigerung von 2 % gegenüber dem Vorjahr zu bestätigen. 

05.07.2016 | Schweizer Electronic AG: Dividende stabil mit 0,65 Euro

Schramberg, 5. Juli 2016 – Auf der 27. ordentlichen Hauptversammlung der Schweizer Electronic AG am 1. Juli 2016 haben sich die Aktionäre dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat angeschlossen und der Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2015 in Höhe von 0,65 Euro je Aktie zugestimmt. Das entspricht nach Zuführung in die Gewinnrücklagen einer Ausschüttungsquote von 45 %. Damit bleibt die Dividende der Schweizer Electronic AG stabil. Zudem wird SCHWEIZER zum wiederholten Mal ihre Mitarbeiter mit einer Ausschüttung von insgesamt 500.000 Euro am Unternehmenserfolg beteiligen und ihnen auf diese Weise für ihren außergewöhnlichen Einsatz danken.

Neben dem Dividendenvorschlag stimmte das in Rottweil versammelte Plenum mit großer Mehrheit auch den  Beschlussvorschlägen der Schweizer Electronic AG zum Erwerb eigener Aktien bis maximal 10% des Grundkapitals und zur Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals bis zu 50% des Grundkapitals sowie zur Schaffung eines bedingten Kapitals mit einem maximalen Nennbetrag von 35 Mio. Euro zu. Es fanden sich insgesamt 177 Anteilseigner ein, die Präsenz der Stimmrechte lag bei 75 % des Grundkapitals. Zudem waren rund 50 Gäste anwesend.

In ihren Reden gaben der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Nicolas Schweizer und Finanzvorstand Marc Bunz einen Rückblick auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr, in dem SCHWEIZER trotz des weltweiten Rückgangs des Leiterplattenmarktes um 3,7 % erneut gegen den Trend wachsen konnte. Wie bereits berichtet, stieg der Umsatz um 4,8 % auf 115,6 Mio. Euro. Führend bei der guten Umsatzentwicklung waren die Produkte aus SCHWEIZER’s innovativem Produktportfolio, die mit einem Zuwachs von 19 % überproportional auf 60,3 Mio. Euro anstiegen und inzwischen mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes ausmachen. Mit einem Anstieg von jeweils 25 % erzielte SCHWEIZER Rekordzuwächse im Auftragseingang und Auftragsbestand. Darüber hinaus hat das Unternehmen im letzten Geschäftsjahr sein Kundenspektrum unter anderem durch den Eintritt in den Luftfahrtbereich erweitert. Die erste Serienbestellung wird in den nächsten Wochen ausgeliefert, Neubestellungen für kommende Geschäftsperioden liegen bereits vor.

SCHWEIZER hat für das Geschäftsjahr 2015 erstmalig einen Konzernabschluss nach IFRS-Standard erstellt. Das EBIT nach Sondereffekten betrug 3,7 Mio. Euro gegenüber 3,0 Mio. Euro im Vorjahr, vor Sondereffekten betrug das EBIT 5,8 Mio. Euro. Mit einem Eigenkapital von 67,4 Mio. Euro (Eigenkapitalquote 56,5 %) und einem Nettoverschuldungsgrad von -5,1 % baut das Unternehmen weiterhin auf solide Finanzstrukturen.

Die Hauptversammlung hat den Vorstand und die Aufsichtsratsmitglieder mit großer Mehrheit entlastet. Wiedergewählt wurde das langjährige Aufsichtsratsmitglied Christoph Schweizer, Frau Karin Sonnenmoser, Finanzvorstand der Zumtobel AG, wurde als dessen persönliches Ersatzmitglied bestellt. Gleichzeitig wurde Herr Dr. Stephan Zizala, Vice President und General Manager Business Line Automotive Power, Infineon Technologies AG, Neubiberg, als Mitglied in den Aufsichtsrat gewählt.

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Bildunterschrift (von links nach rechts): Nicolas Schweizer, stv. Vorstandsvorsitzender, Marc Bunz, Finanzvorstand der Schweizer Electronic AG. (Download in hoher Auflösung)

29.04.2016 | SCHWEIZER: Bestätigung Konzernabschluss 2015 und Vorläufige Zahlen für Q1/2016

  • Starkes Wachstum gegen den Trend in 2015
    Dividende bleibt mit 0,65 EUR stabil
  • Rekordauftragsbestand von 149,1 Mio. EUR in 2015 steigt im ersten Quartal 2016 weiter auf 150,0 Mio. EUR

Schramberg, 29. April 2016 – Der Schweizer-Konzern hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem Rekordumsatz von 115,6 Mio. EUR (2014: 110,2 Mio. EUR) und einem EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 11,4 Mio. EUR (2014: 11,2 Mio. EUR) abgeschlossen. Das entspricht einer EBITDA Quote von 9,8 % gegenüber 10,2 % in 2014. Vor Sondereffekten, die durch einmalige Personalaufwendungen und die für SCHWEIZER negative Entwicklung des Euro Wechselkurses im Verhältnis zum US Dollar hervorgerufen wurden, betrug das EBITDA 13,5 Mio. EUR (2014: 11,2 Mio. EUR). Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) stieg auf 3,7 Mio. EUR  (2014: 3,0 Mio. EUR). Vor Sondereffekten betrug das EBIT 5,8 Mio. EUR. Auf der kommenden Hauptversammlung werden Aufsichtsrat und Vorstand eine Dividende von 0,65 EUR vorschlagen.

Mit einem Umsatzwachstum von 4,8 % ist SCHWEIZER erneut gegen den Trend gewachsen, während der globale Leiterplattenmarkt in 2015 um 3,7 % auf 55,3 Mrd. US Dollar schrumpfte. SCHWEIZER’s Wachstum wurde insbesondere durch Umsatzerfolge in Nord- und Mittelamerika erzielt, wo die Geschäftstätigkeit insgesamt auf 11,0 Mio. EUR anstieg. Der Produktionsstandort Schramberg trug mit einem Rekordumsatz von 104,2 Mio. EUR zum Gesamtumsatz bei und konnte damit seit 2013 dank gezielter Investitionen in Personal- und Anlagenkapazität um 10,1 % wachsen. Das Geschäft über die asiatischen Kooperationspartner stieg in diesem Zeitraum auf 11,4 Mio. EUR, was einem Wachstum von 75 % entspricht.

Das Unternehmen baut weiterhin auf solide Finanzstrukturen mit einem Eigenkapital von 67,4 Mio. EUR (2014: 68,4 Mio. EUR) und einer Eigenkapitalquote von 56,5 % (2014: 58,3 %). Der Nettoverschuldungsgrad verbesserte sich von -3,3 % in 2014 auf -5,1 % in 2015.

Fokussierung auf Hochtechnologie und Erweiterung des Kundenportfolios

Basis des Erfolgs von SCHWEIZER ist in zunehmendem Maße die Fokussierung auf innovative, anspruchsvolle technologische Lösungen in der Leistungselektronik und Systemkostenreduktion. Die Umsätze aus diesem Bereich stiegen überproportional um 19 % auf 60,3 Mio. EUR (2014: 50,5 Mio. EUR). Ein wichtiges Ziel von SCHWEIZER ist es, das Kundenportfolio fokussiert zu erweitern. In diesem Zusammenhang wurden 6,2 Mio. EUR Neuaufträge von Kunden des Luftfahrtsegments eingebucht.

Auftragsbestand steigt im ersten Quartal weiter an

Nach vorläufigen Zahlen stieg der Auftragsbestand von 149,1 Mio. EUR zu Beginn des neuen Geschäftsjahres weiter auf 150,0 Mio. EUR, der Umsatz betrug 28,2 Mio. EUR gegenüber 30,9 Mio. EUR am Ende des 1. Quartals 2015. Das EBITDA belief sich auf 2,2 Mio. EUR, was einer EBITDA Quote von 7,7 % entspricht. Das EBIT betrug 0,5 Mio. EUR (EBIT Quote 1,8 %). Die Eigenkapitalquote blieb mit 55,4 % nahezu stabil gegenüber dem Ende des Geschäftsjahres 2015, die Nettoverschuldungsquote betrug -2,5 %.

Ausblick

Mit Steigerung des Auftragseingangs um 25 % erreichte  der Auftragsbestand bei SCHWEIZER gegen Ende 2015 bereits einen Höchststand von 149,1 Mio. EUR (2014: 119,2 Mio. EUR). Die weitere Erhöhung zum Ende des 1. Quartals 2016 zeigt, dass das Unternehmen eine gute Ausgangsbasis für weiteres Wachstum in 2016 besitzt. Aufgrund ihres Kundenportfolios und der sehr guten technologischen Aufstellung geht SCHWEIZER für das Geschäftsjahr 2016 insgesamt von weiterem Wachstum aus, das sich aber aufgrund des schwächer gewordenen Leiterplattenmarkts und der steigenden ökonomischen Unsicherheiten eher im Rahmen von ca. 2 % Wachstum bewegen wird. Unter Berücksichtigung eines moderaten Umsatzwachstums und dem Wegfall einmaliger Sondereffekte bei Personalaufwendungen erwartet SCHWEIZER, dass die EBITDA Quote auf oder etwas über 10 % steigen wird.

Der vollständige Jahresfinanzbericht für das Geschäftsjahr 2015 steht unter https://www.schweizer.ag/de/investorrelations/finanzberichte.html zur Verfügung.

 

Kennzahlen Schweizer-Konzern (IFRS)

 

in Mio.   EUR 2015 2014 Veränderungen
Auftragseingang 145,5 116,3 29,2
Auftragsbestand 149,1 119,2 29,2
Umsatz 115,6 110,2 5,4
EBITDA  11,4 11,2 0,2
EBITDA Quote (%) 9,8 10,2  
EBITDA vor Sondereffekten 13,5 11,2 2,3
EBITDA Quote vor Sondereffekten (%) 11,7 10,2  
EBIT  3,7 3,0 0,7
EBIT Quote (%) 3,2 2,7  
EBIT vor Sondereffekten 5,8 3,0 2,8
EBIT Quote vor Sondereffekten (%) 5,0 2,7  
Jahresergebnis 1,5 0,1 1,4

Umstellung auf IFRS Standard mit Jahresabschluss 2015

Um die Bedeutung des asiatischen Geschäfts stärker in den Geschäftszahlen zu repräsentieren, hat die Schweizer Electronic AG für das Geschäftsjahr 2015 erstmalig einen Konzernabschluss nach den Regeln des IFRS Standards erstellt. Dies führte gegenüber dem Abschluss nach HGB zu einer Erhöhung des Sachanlagevermögens und damit zu höheren jährlichen Abschreibungen im Wert von 3,8 Mio. EUR. Durch die höheren Abschreibungen und die Konsolidierung der ausländischen Tochtergesellschaften fällt das Jahresergebnis nach IFRS mit 1,5 Mio. EUR um insgesamt 4,0 Mio. EUR niedriger aus als das Ergebnis nach HGB, welches sich für 2015 auf 5,5 Mio. EUR belief.

29.02.2016 | Schweizer Electronic AG erreicht Umsatz- und Ergebniserwartungen und ist zuversichtlich für 2016

Vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2015

  • Auftragsbestand steigt um 25 % auf Rekordniveau
  • Umsatz erreicht EUR 115,5 Mio.

Schramberg, 29.02.2016 – Nach vorläufigen Zahlen hat die Schweizer Electronic AG mit Sitz in Schramberg das Geschäftsjahr 2015 mit dem Rekordumsatz von 115,5 Mio. EUR abgeschlossen. Auch der Auftragsbestand in Höhe von EUR 149,1 Mio. ( EUR 119,2 Mio.) erreichte zum Jahresende ein Rekordniveau und ist damit eine vielsprechende Ausgangsbasis für weiteres Wachstum. Die Auftragseingänge stiegen um 25 % auf EUR 145,4 Mio. Ein außergewöhnlich starkes viertes Quartal trug wesentlich zu diesem Erfolg bei. Die Auftragstätigkeit der Automobilkunden war besonders erfreulich - sie stieg um EUR 20,8 Mio. auf EUR 105,5 Mio. Ein wichtiges Ziel von SCHWEIZER ist es, das Kundenportfolio fokussiert zu erweitern. Hier erhielt das Unternehmen bereits signifikante Neuaufträge von Kunden aus der Luftfahrtindustrie.

Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte die Erwartung mit EUR 8,5 Mio. (Vj. EUR 10,0 Mio.) genau erreicht werden. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 7,4 %. (Vj. 9,1 %). Zwei wesentliche Sondereffekte beeinflussten das Ergebnis. Die Entwicklung des Euro Wechselkurses im Verhältnis zum US Dollar war für SCHWEIZER negativ, da erhebliche Einkaufsvolumen aus USA und Asien bezogen werden. Ferner belasteten einmalige Personalaufwendungen das Ergebnis. Unter Bereinigung beider Effekte, die sich auf EUR 2,1 Mio. summierten, beträgt das EBIT EUR 10,6 Mio. (Vj. EUR 10,0 Mio.), das bedeutet eine Quote von 9,2 % (Vj. 9,1 %).

 

Ausblick

„Durch die führende Marktposition von SCHWEIZER in den Wachstumssegmenten Kraftstoffeffizienz und CO2 Reduktion sowie Fahrkomfort und Sicherheit bis hin zum autonomen Fahren rechnen wir auch in den nächsten Jahren damit, schneller als die Referenzmärkte zu wachsen. Abhängig von den Erfolgen mit den asiatischen Kooperationspartnern beispielsweise im Thema Hochfrequenztechnologie, erwarten wir unter Berücksichtigung der sowohl für die Gesamtwirtschaft als auch auch für den globalen Leiterplattenmarkt gedämpften Wachstumsprognosen eine Umsatzsteigerung von drei bis fünf Prozent“, so Dr. Maren Schweizer, Vorstandsvorsitzende der Schweizer Electronic AG.

Auf Basis des geplanten Kunden- und Produktportfolios rechnet das Unternehmen mit stabilen operativen Geschäftsergebnissen, die sich entsprechend der leicht positiven Umsatzprognose bewegen werden. Die derzeit starken Bewegungen auf den Energie-, Industriemetall- und Währungsmärkten bergen jedoch Risiken und Chancen. Ferner führt ein steigender Anteil an Handelswaren über die asiatischen Kooperationspartner zu höheren absoluten Ergebnissen, jedoch sind die prozentualen Margen aufgrund der Natur von Handelsgeschäften niedriger als für eigenproduzierte Waren. Positiv auf die Ergebnismarge wird sich der Wegfall der einmaligen Personalaufwendungen auswirken.

Aufgrund der zunehmenden Aktivitäten in den Tochtergesellschaften hat sich SCHWEIZER entschlossen, für das Jahr 2015 zusätzlich einen Konzernabschluss auf Basis der IFRS Vorschriften zu erstellen. Die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2015 werden voraussichtlich am 30. März 2016 bekannt gegeben.

 

Kennzahlen der Schweizer Electronic AG (HGB)

in Mio. EUR

2015

2014

Veränderung

Auftragseingang

145,4

116,3

+25,0%

Auftragsbestand

149,1

119,2

+25,1%

Umsatz

115,5

110,2

+4,8%

EBITDA

12,3

14,2

-13,3%

EBITDA Marge (%)

10,7

12,9

 

EBITDA vor Sondereffekten

14,4

14,2

+1,4%

EBITDA Marge vor Sondereffekten (%)

12,5

12,9

 

EBIT

8,5

10,0

-14,9%

EBIT Marge (%)

7,4

9,1

 

EBIT vor Sondereffekten

10,6

10,0

+6,0%

EBIT Marge vor Sondereffekten (%)

9,2

9,1

 

Ergebnis nach Steuern

5,5

5,6

- 2,6%

2015

30.10.2015 | Schweizer Electronic setzt profitables Wachstum im dritten Quartal fort

  • EBIT steigt überproportional um 13,8 %
  • Auftragseingang erhöht sich um 30 %

Schramberg, 30. Oktober 2015 – Mit einem kumulierten Umsatz von EUR 88,4 Mio. Euro (Vorjahr EUR 83,3 Mio.) und einem Quartalsumsatz von EUR 28,5 Mio. (Vorjahr EUR 28,0 Mio.) hat die Schweizer Electronic AG zum Ende des dritten Quartals 2015 erneut ihre Vorjahreswerte übertroffen. Das operative Quartalsergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg überproportional zum Umsatz um 13,8 % auf EUR 3,3 Mio. (Vorjahr EUR 2,9 Mio.). Damit erhöhte sich die EBIT-Marge auf 11,6 % (Vorjahr 10,4 %). Auch das dritte Quartal war im Vergleich zum Vorjahresquartal von negativen Wechselkurseffekten betroffen, die das Ergebnis um EUR 0,3 Mio. belasteten. Bereinigt um diesen Sondereffekt würde das EBIT bei EUR 3,6 Mio. liegen, das entspricht einer EBIT-Marge von 12,6 %. Die Eigenkapitalquote blieb im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant und betrug 59,7 % (gegenüber 59,6 % zum 31.12.2014).

Mit einem Plus von 30 % auf EUR 39,3 Mio. (Vorjahr EUR 30,2 Mio.) waren die Auftragseingänge im dritten Quartal auf einem außerordentlich hohen Niveau, wobei die Automobilkunden analog zum Umsatzanteil 76 % der Neuaufträge platzierten. Abermals waren die Produkte aus dem innovativen SCHWEIZER Technologieportfolio führend bei der guten Umsatzentwicklung. Ihr Umsatz stieg überproportional um 14,3 % auf EUR 14,8 Mio. und macht inzwischen 52 % des Gesamtumsatzes aus (Vorjahr 46 %). Sehr stark entwickelten sich auch die Erlöse in Amerika mit Schwerpunkt USA, die um 81,3 % auf EUR 2,9 Mio. anstiegen.

Dazu Dr. Maren Schweizer, CEO der Schweizer Electronic AG: „Trotz des schwieriger werdenden Marktumfelds haben wir auch im dritten Quartal unser profitables Wachstum fortgesetzt und unsere gesteckten Ziele übererfüllt. Unser weiter gesteigertes Auftragsbuch und die sehr guten Auftragseingänge unterstreichen die Nachfrage nach den Produkten von SCHWEIZER, so dass wir für das Geschäftsjahr 2015 insgesamt mit einem Umsatzwachstum von 5 % gegenüber Vorjahr auf EUR 115 Mio. rechnen. Unter Einbeziehung der ungeplanten Sondereffekte in Höhe von EUR 1,7 Mio. im ersten Halbjahr 2015 und den erwarteten Belastungen durch Währungseffekte in Höhe von EUR 0,4 Mio. im zweiten Halbjahr, liegt unsere Ergebnisprognose für das gesamte Geschäftsjahr 2015 mit EUR 8,0 bis 9,0 Mio. am oberen Ende der bisherigen Erwartungen. Das entspricht einer EBIT-Marge von 7-8 %.“

28.09.2015 | Veränderung im Aufsichtsrat: Amtsniederlegung Kristina Schweizer

Schramberg, 28.09.2015 – Frau Kristina Schweizer hat mit Wirkung zum 15. September 2015 ihr Aufsichtsratsmandat und damit auch ihren Sitz im Personal- und Finanzausschuss der Schweizer Electronic AG aus persönlichen Gründen niederlegt.

07.08.2015 | Schweizer Electronic steigert Umsatz um 8,3 % im 1. Halbjahr 2015

EBIT vor Sondereffekten steigt um 14,9 %

  • Rückzug aus dem Geschäftsfeld Energy
  • Technologieprodukte weiter im Aufwind

Schramberg, 7. August 2015 – Die Schweizer Electronic AG hat das 1. Halbjahr 2015 mit einem  Umsatzwachstum  von  8,3 % auf EUR 59,9 Mio. abgeschlossen (2014: EUR 55,3 Mio.). Basis dieser Erfolge ist ein Anstieg der Umsätze mit technologisch anspruchsvollen Innovationen, bei denen der Umsatz überproportional um 24,8 % auf EUR 30,2 Mio. anstieg. Das EBIT vor Sondereffekten beträgt EUR 5,4 Mio., was einer EBIT-Marge von 9,0 % entspricht (Vorjahr 8,5 %). Durch einmalige Personalaufwendungen und Sonderbelastungen aufgrund von Währungsschwankungen in der Division Electronic reduziert sich das EBIT(Ergebnis vor Steuern und Zinsen) auf EUR 3,7 Mio., das entspricht einer EBIT-Marge von 6,2 % (EBIT 2014: EUR 4,7 Mio.)

Die Finanzierungsstrukturen bei SCHWEIZER bewegen sich nach wie vor auf einem hohen Niveau. Die Eigenkapitalquote betrug 59,8 % zum Ende des 1. Halbjahres 2015 (Vorjahresperiode 55,8 %).

Aufgrund der weiterhin kritischen Gesamtsituation im Photovoltaikmarkt hat sich die  Schweizer Electronic AG dazu entschlossen, sich aus dem Geschäftsfeld Energy zurückzuziehen. In diesem Geschäftsfeld war die Herstellung von Photovoltaik-Zellen und Modulen vorgesehen. Das Geschäft mit Leiterplatten für Wechselrichter in der Solarindustrie bleibt von dieser Entscheidung unberührt.

Der Anstieg des Geschäftsvolumens wurde sowohl am Standort Schramberg als auch über das asiatische Partnernetzwerk erzielt. In Schramberg war die Ausbringungsmenge mit EUR 53,7 Mio. (+ 6,1 % gegenüber Vorjahr)  erneut auf Höchstniveau. Besonders erfreulich war aber auch die Entwicklung der Umsätze aus Asien, die um 31,9 % auf EUR 6,2 Mio. anstiegen. Mit einem Umsatzanteil von 61,4 % ist Deutschland weiterhin stärkstes Absatzgebiet für SCHWEIZER. Darüber hinaus entwickeln sich weitere Regionen positiv, insbesondere Amerika, wo sich das Geschäft mehr als verdoppelte und mit EUR 5,7 Mio. inzwischen knapp 10 % des Gesamtumsatzes ausmacht.

Dazu Dr. Maren Schweizer, CEO der Schweizer Electronic AG: „Mit dem Verlauf des ersten Halbjahres sind wir sehr zufrieden. Neben dem stabilen Automobilsegment haben sich insbesondere die Auftragseingänge im Bereich Industrie und Kommunikation gesteigert.  Unsere zusätzlichen Produktionskapazitäten in Asien sind in der letzten Phase der Kundenqualifizierungen, so dass wir ab 2016 auf weitere Kapazitäten für Serienproduktionen zurückgreifen können. Nach dem Rückzug aus dem Geschäftsfeld Energy werden wir uns jetzt noch intensiver der Weiterentwicklung des Geschäftsfelds Electronic und dem Aufbau des Geschäftsfelds Systems gemeinsam mit Infineon widmen.“

Und sie ergänzt mit Blick auf den weiteren Geschäftsverlauf: „Wir präzisieren unsere Wachstumsprognose von bisher 3-7 % unter Berücksichtigung der Serienanlauftermine in Asien auf 5-7 % gegenüber Vorjahr. Das bedeutet eine Umsatzerwartung von EUR 115-118 Mio. für das Geschäftsjahr 2015. Bei unserer operativen Ergebnismarge (EBIT) vor Sondereffekten erwarten wir weiterhin eine gute Entwicklung im Bereich von 8-9 %, also ein EBIT vor Sondereffekten in der Bandbreite zwischen EUR 9,2 und 10,6 Mio.“

Die Schweizer Electronic AG veröffentlicht heute ihren Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2015, der auf http://www.schweizer.ag/de/investorrelations/finanzberichte.html zur Verfügung steht.

03.07.2015 | SCHWEIZER erhöht Dividende auf 0,65 Euro

SCHWEIZER erhöht Dividende auf 0,65 Euro

Schramberg, 3. Juli 2015 – Auf der 26. ordentlichen Hauptversammlung der Schweizer Electronic AG am 3. Juli 2015 haben sich die anwesenden Aktionäre dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat angeschlossen und der Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2014 in Höhe von 0,65 Euro je Aktie zugestimmt. Das entspricht nach Zuführung in die Gewinnrücklagen einer Ausschüttungsquote von 45 %. Nach dem positiven Verlauf des Geschäftsjahres ist dieses die fünfte Dividendenerhöhung in Folge. Zudem wird SCHWEIZER zum wiederholten Mal ihre Mitarbeiter mit einer Ausschüttung von insgesamt 500.000 Euro am Unternehmenserfolg beteiligen und ihnen auf diese Weise für ihren außergewöhnlichen Einsatz danken.

Neben dem Dividendenvorschlag stimmte das in Rottweil versammelte Plenum auch den übrigen Beschlussvorlagen mit großer Mehrheit zu. Es fanden sich insgesamt 140 Anteilseigner ein, die Präsenz der Stimmrechte lag bei 69,43 % des Grundkapitals. Zudem waren rund 50 Gäste anwesend.

In ihren Reden gaben die Vorstandsvorsitzende Dr. Maren Schweizer und Finanzvorstand Marc Bunz einen Rückblick auf ein besonders erfolgreiches Geschäftsjahr, das von einem dynamischen Marktumfeld und schwankenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt war. SCHWEIZER hatte im vergangenen Geschäftsjahr mit 110,2 Mio. Euro (2013: 101,2 Mio. Euro) den bislang höchsten Umsatz ihrer 165-jährigen Unternehmensgeschichte erwirtschaftet, wobei der Technologiestandort Schramberg mit insgesamt 100,3 Mio. Euro Umsatz erstmalig die 100-Mio. Euro-Marke überschreiten konnte. Die Umsatzsteigerung wurde nahezu ausschließlich mit innovativen Leiterplattentechnologien erzielt, mit denen sich das Unternehmen entscheidend gegenüber dem Wettbewerb differenziert. Diese Technologieprodukte repräsentierten bereits 46 % am Umsatz und werden auch in Zukunft - insbesondere am Standort Schramberg – weiter zu den Wachstumstreibern gehören. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) war mit 10,0 Mio. Euro das zweithöchste der Unternehmensgeschichte (2013: 9,8 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote stieg auf 59,6 %.

Wachstum braucht Investitionen. Daher hat die Schweizer Electronic AG im vergangenen Geschäftsjahr Investitionen von insgesamt 6,8 Mio. Euro durchgeführt, wobei der Großteil von 4,7 Mio. Euro dem Standort Schramberg zugeflossen ist.

Die Hauptversammlung hat den Vorstand und die Aufsichtsratsmitglieder entlastet. Wiederbestellt wurde das langjährige Aufsichtsratsmitglied Christoph Schweizer, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats. Gleichzeitig wurde Herr Dr. Stephan Zizala, Vice President und General Manager Business Line Automotive Power, Infineon Technologies AG, Neubiberg, als Ersatzmitglied für Christoph Schweizer bestellt.

28.05.2015 | Bernd Schweizer verlässt Vorstand der Schweizer Electronic AG

Schramberg, 28.05.2015 –  Mit Wirkung zum 31. Mai 2015 legt Herr Bernd Schweizer sein Vorstandsmandat bei der Schweizer Electronic AG vorzeitig nieder.

Herr Bernd Schweizer war seit dem 1. April 2008 als Produktionsvorstand bei der Schweizer Electronic AG beschäftigt. Zu Beginn seiner Tätigkeit befand sich das Unternehmen, bedingt durch die Finanz- und Wirtschaftskrise, in einer sehr herausfordernden Phase. Er trug maßgeblich zur Restrukturierung der Fertigungslandschaft und zur anschließenden Neuausrichtung des Unternehmens bei. Für das Engagement und seinen Einsatz für das Unternehmen in dieser Phase gilt unser besonderer Dank.

Nach erfolgreichen Jahren haben sich die Beteiligten einvernehmlich verständigt zukünftig getrennte Wege zu gehen, um zum einen der persönlichen und zum anderen der unternehmerischen Neuorientierung Raum zu geben.

Herr Bernd Schweizer wird dem Unternehmen auch nach seinem Ausscheiden als Aktionär verbunden bleiben.

Wir danken Herrn Bernd Schweizer für seine geleistete Arbeit und wünschen Ihm für seinen weiteren beruflichen Weg alles Gute und viel Erfolg.

 

29.04.2015 | Schweizer Electronic AG: Umsatz steigt um 11 Prozent auf erstmalig über 30 Mio. Euro im ersten Quartal

Schramberg, 29. April 2015 – Die Schweizer Electronic AG gab heute ihre Geschäftszahlen für das erste Quartal 2015 bekannt. Mit einem Umsatzwachstum um 11 Prozent auf erstmalig 30,9 Mio. Euro im ersten Quartal setzte sich das Unternehmen spürbar positiv von einem schwächeren Marktentwicklungstrend ab. Gut entwickelte sich auch das Geschäft mit den asiatischen Produktionspartnern. Über dieses Partnernetzwerk wurden im Berichtsquartal 3,1 Mio. Euro umgesetzt (2014: 2,3 Mio. Euro), was einer Steigerung von 34 Prozent entspricht.

Die Basis für das Umsatzwachstum bei SCHWEIZER bildeten die Erfolge mit technologisch anspruchsvollen Produkten, die stark von den Kunden der Automobilindustrie nachgefragt wurden. In diesem Kundensegment stiegen die Erlöse um 18 Prozent auf 23,6 Mio. Euro (2014: 20,0 Mio. Euro). Der Umsatzanteil der Produkte aus dem Innovationsportfolio Leistungselektronik, Embedding und Systemkostenreduktion stieg auf 50 Prozent an, während er im Vorjahresquartal noch bei 45 Prozent lag. Damit setzt SCHWEIZER ihren Trend fort, den Anteil an innovativen Hochtechnologieprodukten stetig zu steigern.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich im Berichtsquartal auf 2,5 Mio. Euro und entspricht einem Rückgang von 0,4 Mio. Euro gegenüber der Vorjahresperiode. Belastend wirkte insbesondere der gegenüber dem Euro signifikant stärkere US Dollar, der sich im Quartalsvergleich um 18 Prozent verteuerte. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich SCHWEIZER durch eine sehr internationale Lieferantenstruktur und eine starke europäische Kundenbasis auszeichnet.

Sowohl die Auftragseingänge von 28,5 Mio. Euro im ersten Quartal als auch der Auftragsbestand von 116,5 Mio. Euro per Ende März waren rückläufig im Vergleich zur Vorjahresperiode. Die vorliegende Schwankung kann nicht als eine Trendwende der allgemeinen Auftragslage interpretiert werden. Analog zur Umsatzverteilung im vergangenen Jahr repräsentierten die Automobilkunden einen Anteil von 72 Prozent an Neuaufträgen.

Einen neuen Höchstwert erreichte das Eigenkapital, das sich am Ende der Quartalsperiode auf 50,1 Mio. Euro belief und durch die Akkumulation von Periodengewinnen erzielt wurde. Die Eigenkapitalquote beträgt damit 58,9 Prozent. Die Nettoverschuldung reduzierte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,6 Mio. Euro auf 1,1 Mio. Euro und entspricht einem Nettoverschuldungsgrad von 2 Prozent.

Dazu Dr. Maren Schweizer, CEO der Schweizer Electronic AG: „Im ersten Quartal dieses Geschäftsjahres konnte SCHWEIZER ihre führende Marktposition bei Mobilität und Energieeffizienz als langfristige Wachstumstreiber ausbauen und zusätzliche Marktanteile gewinnen. Dabei haben wir unsere Umsätze sehr gut gesteigert. Herausfordernd bleibt für uns derzeit die Entwicklung des US Dollars und der Herstellkosten. Wir werden daher in den kommenden Quartalen einen Fokus auf Effizienzsteigerungsmaßnahmen legen. Die Entwicklungsressourcen für die Divisionen Electronic und Systems bleiben davon unberührt, und unsere Portfoliooptimierung wird wie geplant fortgesetzt.“ SCHWEIZERs Prognose für 2015 wird bestätigt. „Wir erwarten, auch in 2015 schneller als die Referenzmärkte zu wachsen und weitere Marktanteile zu gewinnen. Dabei erscheint derzeit ein Umsatzanstieg um drei bis sieben Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2014 erreichbar“, ergänzt Dr. Schweizer.

Die vollständige Zwischenmitteilung zum ersten Quartal 2015 steht unter http://www.schweizer.ag/de/investorrelations/finanzberichte.html zur Verfügung.

31.03.2015 | Endgültige Geschäftszahlen bestätigen erfolgreichen Trend – Dividende auf 0,65 Euro je Aktie erhöht

Schramberg, 31.03.2015 – Die Schweizer Electronic AG hat heute ihre endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2014 veröffentlicht. Demzufolge hat das Unternehmen mit 110,2 Mio. EUR (2013: 101,2 Mio. EUR) im abgelaufenen Geschäftsjahr den bislang höchsten Umsatz seiner 165-jährigen Firmengeschichte erzielt und mit 10,0 Mio. EUR (2013: 9,8 Mio. EUR) das zweithöchste Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erwirtschaftet. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 9,1 % (2013: 9,7 %). Durch zusätzliche Aufwendungen zum weiteren Ausbau der asiatischen Produktionskapazitäten mit Schwerpunkt Vietnam wurde das EBIT mit 1,1 Mio. EUR belastet.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung am deutschen Technologiestandort Schramberg, die im Geschäftsjahr 2014 mit 100,3 Mio. EUR (Vorjahr 94,6 Mio. EUR) erstmalig die 100 Mio. Euro-Marke durchbrach. Innovative Technologieprodukte repräsentierten mit 50,5 Mio. EUR bereits einen Anteil von 46 % am Umsatz und werden auch in Zukunft insbesondere am Standort Schramberg weiter zu den Wachstumstreibern gehören. Mit einer Steigerung um 54 % auf 9,9 Mio. EUR (2013: 6,4 Mio. EUR) entwickelte sich der Umsatz, der über das asiatische Partnernetzwerk erzielt wurde, ebenfalls sehr erfreulich. Dank der anhaltend hohen Nachfrage sind SCHWEIZER‘s Auftragsbestände im Berichtsjahr erneut gestiegen und betrugen 119,2 Mio. EUR (2013: EUR 114,2 Mio.). Das Eigenkapital erhöhte sich in 2014 auf 48,4 Mio. EUR (2013: 45,1 Mio. EUR), und die Eigenkapitalquote stieg von 58,8 % auf 59,6 %.

„Wir sind mit dem Abschluss des Geschäftsjahres sehr zufrieden und möchten – wie versprochen – auch unsere Aktionäre an unserem Erfolg teilhaben lassen. Daher werden wir auf der Hauptversammlung 2015 eine Dividendenerhöhung auf EUR 0,65 vorschlagen“, so Dr. Maren Schweizer, Vorstandsvorsitzende der Schweizer Electronic AG. „Unsere Kapazitäten sind gut ausgelastet, und sind wir mit unserer internationalen Produktionslandschaft für weiteres Wachstum bestens gerüstet. Somit halten wir an unserer Prognose fest, auch in 2015 schneller als die Referenzmärkte zu wachsen.“

Der vollständige Jahresfinanzbericht für das Geschäftsjahr 2014 steht unter http://www.schweizer.ag/de/investorrelations/finanzberichte.html zur Verfügung.

03.02.2015 | SCHWEIZER steigert Umsatz und Ergebnis in 2014

  • Schweizer steigert die Umsätze auf 110,2 Mio. €
  • Schweizer steigert EBIT auf 10 Mio. €
  • Schweizer verbessert Eigenkapitalquote weiter

Schramberg, 03.02.2015 – Nach vorläufigen Zahlen hat die Schweizer Electronic AG mit Sitz in Schramberg das Geschäftsjahr 2014 mit dem höchsten Umsatz ihrer Geschichte abgeschlossen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr stieg der Umsatz um 8,9 % gegenüber Vorjahr auf 110,2 Mio. EUR (Vorjahreswert 101,2 Mio. EUR). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 2 % auf 10 Mio. EUR (Vorjahreswert 9,8 Mio. EUR) und ist das zweithöchste EBIT der Unternehmensgeschichte. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die zusätzlichen Aufwendungen zum weiteren Ausbau der asiatischen Produktionskapazitäten, mit Schwerpunkt Vietnam, das EBIT mit EUR 1,1 Mio. belasteten.

Mit seiner Produktionsleistung von 100,3 Mio. EUR (im Vorjahr 94,6 Mio. EUR) durchbrach der Technologie-Standort Schramberg in 2014 erstmalig die 100 Mio. Euro-Marke. Auch der Umsatz, der über das asiatische Partnernetzwerk erwirtschaftet wurde, entwickelte sich erfreulich. Mit 9,9 Mio. EUR (2013: 6,4 Mio. Euro) wurde hier das Umsatzniveau des Vorjahres um 54 % übertroffen. Insbesondere innovative Technologieprodukte trugen stark zum Erfolg von SCHWEIZER bei und repräsentierten mit 50,5 Mio. EUR bereits einen Anteil von 46 % am Umsatz. Dieser Trend wird sich in Zukunft insbesondere für den Standort Schramberg fortsetzen.

Trotz Wachstum konnte SCHWEIZER die Eigenkapitalquote auf 59,5 % (Vorjahr 58,8 %) verbessern. Das Eigenkapital stieg zum 31.12.2014 auf 48,4 Mio. EUR (Vorjahr 45,1 Mio. EUR) an. Die endgültigen Zahlen werden zum 31.03.2015 veröffentlicht.

Dazu Dr. Maren Schweizer, CEO Schweizer Electronic AG: „In 2014 sind wir operativ und strategisch sehr gut vorangekommen. Wir konnten Umsatz und Ergebnis steigern. Zudem ist unser Auftragsbuch bereits gut gefüllt: Durch die anhaltend hohe Nachfrage sind unsere Auftragsbestände im Berichtsjahr erneut auf insgesamt 119,2 Mio. EUR (Vorjahr: 114,2 Mio. EUR) gestiegen.

Gemeinsam mit unserem neuen Partner und Investor WUS stehen uns nun zusätzliche Kapazitäten für den schnell wachsenden Markt mit Hochfrequenzleiterplatten zur Verfügung.Mit unserem neuen Partner und Investor Infineon werden wir in den kommenden Jahren den Markt des Chip-Embedding erschließen, denn hier liegt die Zukunft der Hochleistungselektronik-Anwendungen. Mit diesen beiden Schritten haben wir unsere gute Ausgangsposition weiter verbessert“.

2014

26.11.2014 | Infineon beteiligt sich mit 9,4 Prozent am Leiterplattenhersteller Schweizer Electronic

München und Schramberg, 26. November 2014 – Der Halbleiterhersteller Infineon Technologies AG und der Leiterplattenhersteller Schweizer Electronic AG haben heute bekannt gegeben, dass sich Infineon mit 9,4 Prozent an Schweizer beteiligen wird. Die entsprechenden Verträge wurden heute abgeschlossen. Über die Konditionen wurde Stillschweigen vereinbart.

Mit der Beteiligung unterstreicht Infineon seine Absicht, Technologien zur Integration von Leistungshalbleitern in die Leiterplatte gemeinsam mit Schweizer zu entwickeln und das Chip-Embedding für Automobil- und Industrieanwendungen mit sehr hoher elektrischer Leistung zu erschließen. Schweizers Chip-Embedding-Technologie wird Infineons eigen-entwickelte Chip-Embedding-Gehäusetechnologie BLADE ergänzen. Diese wird zum Beispiel für die Gleichstromversorgung (DC/DC-Spannungsregler) eingesetzt, wie sie für Prozessoren in Computer- und Telekommunikationssystemen verwendet wird.

Chip-Embedding bringt Vorteile
Sind Leiterplatten heute auf ihrer Vorder- und Rückseite mit Chips bestückt, lassen sich beim Chip-Embedding in Zukunft die Halbleiter ins Innere der Leiterplatte „einbetten“. Die Leiterplatte wird kleiner. Davon profitieren Systeme im Fahrzeug, für die wenig Raum zur Verfügung steht; zum Beispiel elektrische Servolenkung, aktive Federung oder elektrische Pumpen. Zudem verbessert sich die Kühlung der Chips. Die Wärme, die entsteht, wenn die Chips arbeiten, wird über die Leiterplatte direkt abgeführt.

Von Vorteil ist das besonders bei Anwendungen, die eine hohe elektrische Leistung benötigen und deren Leistungshalbleiter bisher aufwendig gekühlt werden müssen; beispielsweise sind das Kompressoren einer Klimaanlage im Fahrzeug, bei denen die elektrische Leistung bis zu 2 Kilowatt (kW) betragen kann. Zudem erwartet die Automobilbranche, dass neben dem heutigen 12-Volt-Bordnetz auch das 48-Volt-Netz an Bedeutung gewinnt. Da so höhere elektrische Leistungen genutzt werden können, lassen sich auch Fahrzeuge im unteren und mittleren Preissegment leichter um Hybridfunktionalität erweitern („eTurbo“ mit 5 kW bis 20 kW). Hier kann Chip-Embedding helfen.

Dr. Reinhard Ploss, Vorsitzender des Vorstands der Infineon Technologies AG, sagt:
„Mit Systemkompetenz und dem Einsatz hochinnovativer Technologien machen wir Fahrzeuge und Industrieanwendungen leistungsfähiger und energieeffizienter.   Unsere Beteiligung an der Schweizer Electronic AG stärkt uns auf dem Weg vom Produktdenken zum Systemverständnis. Chip-Embedding bringt großen Mehrwert für unsere Kunden, denn deren Systeme werden kompakter und dabei noch effizienter.“

Dazu Dr. Marc Schweizer, CEO der Schweizer Electronic AG: „Die Systemgrenzen zwischen Leiterplatten und Halbleitern werden sich verändern und damit auch neue Geschäftsmodelle erfordern. Wir erwarten hier großes Wachstumspotenzial in einigen Jahren. Infineon ist bei Leistungshalbleitern technologisch führend und Schweizer führender Hersteller für Hochleistungs-Leiterplatten im Automobil- und Industriebereich. Dank ihrer hervorragenden Marktpositionen und guten Kundenbeziehungen passen unsere beiden Unternehmen sehr gut zusammen. Das haben wir bereits mit gemeinsam entwickelten Demonstratoren für maßgeschneiderte Kundenlösungen gezeigt.“

Und mit Blick auf die lange Tradition des Unternehmens ergänzt Dr. Schweizer: „Im Laufe ihrer 165-jährigen Firmengeschichte hat Schweizer immer wieder bewiesen, dass sie mit ihrer Flexibilität und Fähigkeit zur schnellen Anpassung an Markttrends nachhaltige Unternehmensentwicklung generiert. Die Vereinbarung mit Infineon ist ein nächster Schritt, um die Zukunft der Elektronikindustrie mitzugestalten.“

Infineon ist technologisch führend bei Leistungshalbleitern, Schweizer bei Hochleistungs-Leiterplatten. Als Zulieferer für die Automobilindustrie stehen beide Unternehmen in ihren Produktmärkten auf Platz zwei der Weltrangliste.

Infineon und Schweizer arbeiten schon seit einigen Jahren  im Bereich der Automobilelektronik zusammen. Im Oktober 2013 stellten sie beispielsweise einen gemeinsam entwickelten Batterieschalter vor, mit dem sich etwa bei einem Unfall die Autobatterie sicher abklemmen lässt.

Über Schweizer
Die Schweizer Electronic AG ist ein globales "best-in-class" Technologieunternehmen für die Herstellung von hochwertigen Leiterplatten und innovativen Lösungen und Dienstleistungen für die Automobil-, Solar-, Industrie- und Luftfahrtelektronik. Basierend auf anerkannter Technologie- und Beratungskompetenz adressieren Produkte und Lösungen von Schweizer zentrale Herausforderungen im Bereich Leistungselektronik, Einbett-Technologie und Kostenreduktion und zeichnen sich durch energie- und umweltschonende Eigenschaften aus. Das Unternehmen bietet in seinem Geschäftsfeld Electronic zusammen mit seinen bereits bestehenden Partnern Elekonta Marek GmbH & Co.KG, Meiko Electronics Co. Ltd. und WUS Printed Circuit Co., Ltd. kosten- und fertigungsoptimierte Lösungen für Klein-, Mittel- und Großserien an und beschäftigt in diesem Netzwerk insgesamt über 20.000 Mitarbeiter in Deutschland, Japan, China und Vietnam.

Mit rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erzielte Schweizer im Geschäftsjahr 2013 (Ende Dezember) einen Umsatz von 101,2 Millionen Euro. Das im Jahr 1849 gegründete und von Familienmitgliedern geführte Unternehmen ist an den Börsen in Stuttgart und Frankfurt (Ticker Symbol „SCE“, „ISIN DE 000515623“) notiert. Weitere Informationen unter www.schweizer.ag

 

Über Infineon
Die Infineon Technologies AG bietet Halbleiter- und Systemlösungen an, die drei zentrale Herausforderungen der modernen Gesellschaft adressieren: Energieeffizienz, Mobilität sowie Sicherheit. Mit weltweit rund 26.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erzielte Infineon im Geschäftsjahr 2013 (Ende September) einen Umsatz von 3,84 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist in Frankfurt unter dem Symbol „IFX“ und in den USA im Freiverkehrsmarkt OTCQX International Premier unter dem Symbol „IFNNY“ notiert. Weitere Informationen unter www.infineon.com.

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07.11.2014 | SCHWEIZER übertrifft die Vorjahreswerte für Umsatz, Ergebnis und Cashflow zum Ende des 3. Quartals

Schramberg, 07.11.2014 – Mit einem kumulierten Umsatz von 83,3 Mio. Euro gegenüber 75,6 Mio. Euro im Vorjahr und einem Auftragsbestand von 121,2 Mio. Euro (Vorjahr 107,9 Mio. Euro) im dritten Quartal 2014, hat SCHWEIZER erneut ihre Vorjahreswerte übertroffen. Der Quartalsumsatz stieg von 26,7 Mio. Euro in der Vorjahresperiode auf 28,0 Mio. Euro Ende September 2014 Euro. Dabei konnte das Unternehmen seine Positionierung bei Lösungen für die Automobilindustrie mit einer Umsatzsteigerung um 16 % auf insgesamt 20,6 Mio. Euro weiter ausbauen. Das kumulierte operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) erhöhte sich von 7,1 Mio. Euro im Vorjahr auf 7,6 Mio. Euro zum 30. September 2014, was einer EBIT-Marge von 9,1 % entspricht. Das Quartalsergebnis liegt mit 2,9 Mio. Euro (Vorjahr 3,3 Mio. Euro) innerhalb der Erwartungen bei einer EBIT-Marge von 10,4 %. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit stieg in den ersten drei Quartalen des Berichtsjahres auf 7,3 Mio. Euro im Vergleich zu 6,3 Mio. Euro in der Vorjahresperiode.

Positiv hervorzuheben ist der Anstieg der Auftragseingänge für die asiatischen Produktionskapazitäten Hier wurden bis Ende September Bestellungen von 11,1 Mio. Euro eingebucht, was einer Steigerung von 98 % entspricht. Über den asiatischen Partnerverbund insgesamt wurden bis 30. September kumuliert 7,4 Mio. Euro Umsatz erzielt. Dies ist ein Anstieg um 51 % gegenüber Vorjahr.

Dazu Dr. M. Schweizer, CEO Schweizer Electronic AG: „Der Geschäftsverlauf innerhalb der ersten neun Monate ist im Rahmen unserer Erwartungen und als positiv zu bezeichnen. Unsere Erfolge bei der Portfoliosteuerung trugen im dritten Quartal zur Ergebnisverbesserung gegenüber dem zweiten Quartal bei. Einen wesentlichen Anteil an der erfreulichen Geschäftslage hat die klare technologische Positionierung von SCHWEIZER bei den Innovations- und Wachstumstechnologien Leistungselektronik, Embedding und Systemkostenreduktion. Auf das gesamte Geschäftsjahr 2014 hinausblickend präzisieren wir unsere Aussage mit einer Umsatzerwartung von 108 Mio. Euro, was einer Steigerung von 7 % gegenüber 2013 entspricht. Wir rechnen unter Berücksichtigung der Sonderbelastungen für den Produktionsanlauf in Vietnam mit einem EBIT in der Bandbreite von 9 bis10 Mio. Euro.“

14.08.2014 | Erfolgreiches erstes Halbjahr 2014 bei SCHWEIZER: Umsatz und Überschuss wachsen um 13 %, EBIT plus 24 %

Schramberg, 14. August 2014 – Die Schweizer Electronic AG hat im ersten Halbjahr 2014 ihre Erwartungen erfüllt: Der Umsatz erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 13 % auf 55,3 Mio. Euro, der Periodenüberschuss stieg ebenfalls um 13 % und beträgt jetzt 2,7 Mio. Euro (Vorjahresperiode 2,4 Mio. Euro). Dies entspricht einem Gewinn pro Aktie von 0,72 Euro gegenüber 0,63 Euro in der Vorjahresperiode. Positiv entwickelte sich auch das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) mit einer Steigerung um 24 % gegenüber Vorjahr auf 4,7 Mio. Euro. Die EBIT Marge beträgt 8,5 % (Vorjahresperiode 7,8 %).

Auch die Auftragseingänge bei SCHWEIZER bewegen sich auf einem viel versprechenden Niveau: Im ersten Halbjahr 2014 erhielt das Unternehmen Bestellungen im Wert von 61,0 Mio. Euro (plus 4,1 % gegenüber Vorjahr), davon allein 72 % aus der Automobilindustrie und 24 % aus der Industrieelektronik. Beim Umsatz konnten die wichtigsten Kundengruppen Automotive und Industrie sogar überproportional um jeweils 15 % zulegen. Ebenso stieg der Anteil der Hochtechnologieprodukte, die mit 24,0 Mio. Euro im ersten Halbjahr zum Umsatz beitrugen (Vorjahr 18,0 Mio. Euro).

Dazu Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender der Schweizer Electronic AG: „Mit dem operativ guten ersten Halbjahr 2014 erwarten wir derzeit das laufende Geschäftsjahr am oberen Ende unserer Erwartungen abzuschließen. Beim Umsatz erwarten wir ein Wachstum im Bereich von 7 %, wobei sich unser Ergebnis entsprechend dem Umsatzanstieg verbessern wird. Aus weiteren Erfolgen bei der Portfoliosteuerung im zweiten Halbjahr 2014 könnten sich positive Effekte auf das Ergebnis ergeben. Der Auftragsbestand liegt mit 119,5 Mio. Euro am Ende des ersten Halbjahres 2014 um 20 % über dem Vorjahreswert und liefert uns eine gute Indikation, dass eine hervorragende Auslastung der Produktion bis in das Jahr 2015 hinein gewährleistet ist.“

Auch die Finanzierungsstrukturen bei SCHWEIZER bewegen sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Durch den Periodengewinn erhöhte sich das Eigenkapital auf 47,8 Mio. Euro. Damit betrug die Eigenkapitalquote am Ende des ersten Halbjahres 2014 55,8 %.

Die Schweizer Electronic AG veröffentlicht heute ihren Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2014, der auf http://www.schweizer.ag/de/investorrelations/finanzberichte.html zur Verfügung steht.

18.07.2014 | Strategischer Partner WUS investiert in SCHWEIZER mit einem Anteilserwerb von 4,5 %

Schramberg, 18. Juli, 2014 – Nachdem die beiden Unternehmen WUS Printed Circuits Co., Ltd., Kunshan/China und Schweizer Electronic AG, Schramberg/Deutschland, Ende April dieses Jahres einen Vertrag über eine langfristige, strategische Allianz im Hochfrequenz (HF)-Segment geschlossen haben, folgt jetzt mit einer Kapitalbeteiligung seitens der Firma WUS der nächste Schritt. Der strategische Partner WUS erwirbt einen Aktienanteil von   4,5 % an der Schweizer Electronic AG, davon 4 % aus dem Aktienpool der Familie Schweizer und 0,5 % eigene Aktien des Unternehmens.

Die WUS Printed Circuits Co., Ltd. unterstreicht damit ihr starkes strategisches Interesse an der Geschäftstätigkeit des Unternehmens aus Schramberg, während SCHWEIZER ihrerseits durch diesen Schritt ihr internationales Partner-Netzwerk weiter stärkt und den Zugriff auf eine solide, gut ausgebaute Basis von Hochtechnologie-Produktionskapazitäten und innovativer Kompetenz erweitert. 

„Nicht mal drei Monate sind seit der Vertragsunterzeichnung für unsere exklusive, langfristige strategische Partnerschaft vergangen, die uns und unseren Kunden den Zugriff auf weitere HF-Produktionskapazitäten in Asien ermöglicht. Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung und dieser Kapitalbeteiligung nach so kurzer Zeit. Dieser Schritt untermauert das starke Interesse unseres Partners WUS, das Geschäftspotential im Bereich der HF-Leiterplatten auf dem globalen Automobil-Markt gemeinsam mit SCHWEIZER weiter zu erschließen und auszuschöpfen.

Der HF-Markt wird sich in den nächsten fünf Jahren verfünffachen und bis 2024 sogar verzehnfachen. SCHWEIZER hat ihre Umsätze mit H- Leiterplatten in 2013 um fast 200% gesteigert, und wir erwarten weiteres, kontinuierliches Wachstum. Während unsere langfristige Strategie darauf baut, unseren Marktanteil stetig zu steigern, gehen wir davon aus, dass wir unseren Kunden gemeinsam mit WUS in der ersten Aufbauphase Lieferkapazitäten in Höhe von 50 Mio. Euro anbieten können. Dieses wird dann ein attraktives Aufwärtspotential nach sich ziehen,“ Dr. Marc Schweizer, CEO der Schweizer Electronic AG. Und er fügt hinzu: „Im Hinblick auf unsere internationale Produktionsaufstellung sind wir sehr gut positioniert mit unserer Hochtechnologie-Anlage in Schramberg, der Expertise und langjährigen Erfahrung in Asien, die unser Partner Meiko Electronics aus Japan einbringt sowie den ergänzenden Ressourcen und der soliden Plattform von WUS in China, die auf das HF-Segment ausgerichtet ist.

Chris Wu, Managing Director der WUS Printed Circuits Co., Ltd. fügt hinzu: ”Wir haben schnell erkannt, dass unsere exklusive Partnerschaft mit SCHWEIZER eine Win-Win-Lösung sowohl für beide Unternehmen als auch insbesondere für unsere Kunden darstellt, um gemeinsam die zukünftigen Herausforderungen zu meistern. Daher haben wir uns entschieden, in das Unternehmen SCHWEIZER zu investieren und einen Aktienanteil von 4,5 % zu erwerben. Das erlaubt uns, am Geschäftsergebnis von SCHWEIZER teilzuhaben und sowohl positive Ergebnisse als auch Risiken zu teilen.“

04.07.2014 | SCHWEIZER erhöht Dividende auf 0,60 Euro

Schramberg, 4. Juli 2014 – Auf der 25. ordentlichen Hauptversammlung der Schweizer Electronic AG am 4. Juli 2014 haben sich die anwesenden Aktionäre dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat angeschlossen und der Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2013 in Höhe von 0,60 Euro je Aktie zugestimmt. Das entspricht nach Zuführung in die Gewinnrücklagen einer Ausschüttungsquote von 44 %. Nach dem positiven Verlauf des Geschäftsjahres ist dieses die vierte Dividendenerhöhung in Folge. Zudem wird SCHWEIZER zum wiederholten Mal seine Mitarbeiter am Unternehmenserfolg beteiligen und ihnen auf diese Weise für ihren außergewöhnlichen Einsatz danken. Die Ausschüttung ist mit insgesamt 500.000 Euro um 4 % höher als 2013.

Neben dem Dividendenvorschlag stimmte das in Rottweil versammelte Plenum auch den übrigen Beschlussvorlagen mit großer Mehrheit zu. Es fanden sich insgesamt 150 Anteilseigner ein, die Präsenz der Stimmrechte lag bei 75,87 % des Grundkapitals. Zudem waren rund 40 Gäste anwesend.

In ihren Reden berichteten Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender, und Marc Bunz, Finanzvorstand, über ein dynamisches und zunächst schwer kalkulierbares Geschäftsjahr,das zu Beginn von einer schwachen Entwicklung der Weltkonjunktur und verhaltener Kundennachfrage geprägt war. SCHWEIZER hat diesen Zeitraum genutzt, um ihr Portfolio hin zu Produkten mit erhöhter Wertschöpfung weiterzuentwickeln. Dadurch konnte die Profitabilität entscheidend gesteigert werden, so dass das Geschäftsjahr 2013 (Ende Dezember) mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 9,8 Mio. EUR (Vorjahr 5,2 Mio. EUR) abgeschlossen werden konnte. Der Umsatz erhöhte sich auf 101,2 Mio. EUR, wobei der Anteil an innovativen Produkten von 32 % auf 42 % des Gesamtvolumens stieg. Die Eigenkapitalquote betrug 58,8 % (45,1 Mio. EUR), der operative Cashflow erhöhte sich auf 8,8 Mio. EUR (Vorjahr 7,2 Mio. EUR).

Der Vorstand und die Aufsichtsratsmitglieder wurden einstimmig entlastet. Die Hauptversammlung der Schweizer Electronic AG hat heute turnusgemäß ihre vier Anteilseignervertreter Michael Kowalski, Christoph Schweizer, Kristina Schweizer und Christian Schmid nahezu einstimmig in den Aufsichtsrat gewählt.

30.04.2014 | Umsatz um 18 % gesteigert – Periodenergebnis verdoppelt

Auftragsbestand und nächster Schritt der Internationalisierung steigern Wachstumspotenzial

Schramberg, 30. April 2014 – Die Schweizer Electronic AG gab heute ihre Geschäftszahlen für das erste Quartal 2014 bekannt. Die Gesellschaft erzielte in diesem Zeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 27,8 Mio. Euro (Vorjahr 23,6 Mio. Euro), dies entspricht einer Steigerung um 18 % gegenüber dem Vergleichszeitraum 2013. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 2,9 Mio. Euro (Vorjahr 1,3 Mio. Euro), die EBIT Marge lag bei 10 % (Vorjahr 6 %).

Mit Auftragseingängen in Höhe von 35,0 Mio. Euro (Vorjahr 27,4 Mio. Euro) im Berichtszeitraum verzeichnete SCHWEIZER eine 28-prozentige Steigerung gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Dabei waren die Neuaufträge um 30 % höher als die Umsätze, was einen positiven kurzfristigen Ausblick auf die Umsatzentwicklung erlaubt. Die Auftragsbestände summierten sich Ende März auf 121,4 Mio. Euro (Vorjahr 93,4 Mio. Euro).

Auch die Bilanz- und Liquiditätskennzahlen wurden überwiegend verbessert. Das Eigenkapital erhöhte sich Ende März auf 46,9 Mio. Euro, was eine Eigenkapitalquote von 58 % ergab (31.12.2013:  58,8 %). Die Nettoverschuldung blieb stabil bei 2,7 Mio. Euro, was einem Verschuldungsgrad von 6 % entspricht.

„Mit einem gegenüber Ende 2013 nochmals gesteigerten Auftragsbestand in Höhe von 121,4 Mio. Euro sind wir bereits gut ausgelastet. Durch den Ausbau unseres Partner-Netzwerks mit zuverlässigen und erfahrenen internationalen Marktteilnehmern erweitern wir unseren Zugriff auf Produktionskapazitäten und sind für bestehende und zukünftige Kundenanfragen bestens gerüstet. So haben unsere Kunden dank unserer ergänzenden Partnerschaft mit WUS jetzt Zugang zu weiteren Hochfrequenz Produktionskapazitäten in Asien, während wir parallel hierzu unser Joint Venture mit MEIKO ausbauen und die Produktion in Vietnam anfahren. Parallel dazu investiert SCHWEIZER in das Technologiestammwerk in Deutschland und richtet damit die Fertigung auf weitere Innovationen aus,“ so Dr. Marc Schweizer, Vorsitzender des Vorstands der Schweizer Electronic AG.

Für 2014 erwartet SCHWEIZER ein Umsatzwachstum von 3 – 7% gegenüber dem Vorjahr. Infolge des erwarteten Umsatzwachstums und einiger Veränderungen im Produktportfolio geht das Unternehmen von einer leichten Verbesserung des Ergebnisses in 2014 aus. Unter der Voraussetzung einer stabilen weltwirtschaftlichen Entwicklung wird für das Geschäftsjahr 2015 ein weiteres Wachstum erwartet. In diesen prognostizierten Entwicklungen sind die geplanten Umsatz- und Ergebnisbeiträge durch die Partnerschaft mit WUS für Hochfrequenzleiterplatten noch nicht enthalten.

28.04.2014 | WUS und SCHWEIZER vereinbaren Partnerschaft im HF Segment

Schramberg, April 28, 2014 – WUS Printed Circuits Co., Ltd., Kunshan/China und Schweizer Electronic AG, Schramberg/Deutschland, haben einen exklusiven Vertrag über eine langfristige Kooperation in der Produktion von Hochfrequenz-Leiterplatten (HF Boards) für den globalen Automotive- und Industriemarkt geschlossen.

Die weltweit rasant steigende Nachfrage nach HF Boards macht es erforderlich, dass Markt- und Industrieteilnehmer Partnerschaften schließen, um ihre Kunden mit den gewünschten Mengen zu versorgen. HF Boards werden in der Fahrzeugproduktion zum Beispiel für Anwendungen wie Adaptive Cruise Control (ACC) oder Fahrspurassistenten eingesetzt und werden das autonome Fahren in der Zukunft ermöglichen.

Dank seines langjährigen Engagements im Telekommunikationsbereich verfügt WUS über eine profunde technische Plattform und die geeigneten Kapazitäten für diese Partnerschaft. Darüber hinaus weist das Unternehmen mehr als 40 Jahre Erfahrung im Leiterplattenmarkt auf.

Mit einem Weltmarktanteil von rund 30 % ist SCHWEIZER einer der Marktführer im Bereich der HF Boards für den Automotive-Sektor. Die Partnerschaft mit WUS ermöglicht dem Unternehmen den Zugriff auf erweiterte Produktionskapazitäten, um seine Marktposition weiter auszubauen.

Die Kunden profitieren von ihren bereits etablierten und erfolgreichen Schnittstellen mit SCHWEIZER sowie einem fokussierten und schnellen Technologietransfer von Schramberg nach Kunshan, China. Zudem besteht damit eine zweite Zugriffsquelle (Second Source). Der kontinuierliche Know-how Transfer von Deutschland nach China stellt darüber hinaus die erweiterten Produktionskapazitäten auch für die Produkte der nächsten Generation sicher.

„Der Erhalt und das gesunde Wachstum von SCHWEIZER, das auf einer 165-jährigen erfolgreichen Firmengeschichte mit langfristigen Partnerschaften beruht, stellen eine Verpflichtung gegenüber allen Interessengruppen dar. Den richtigen Zeitpunkt für Unternehmensentscheidungen zu treffen, spielt dabei eine kritische Rolle für den Erfolg.

Dank unserer zusätzlichen Partnerschaft mit WUS haben unsere Kunden jetzt Zugriff auf weitere HF Produktionskapazitäten in Asien, während wir parallel hierzu unser Joint Venture mit MEIKO ausbauen und unsere Produktion in Vietnam anfahren. Mit der Expertise und dem Prozess Know-how unseres Partners MEIKO sowie der ergänzenden soliden Plattform und den Ressourcen von WUS verfügen wir über eine fundierte und zuverlässige Produktionsaufstellung in Asien und sind bestens gerüstet, um die Anforderungen unserer Kunden zufriedenzustellen. Ich bin sicher, dass  dies ein Vorteil für unsere Kunden und die drei beteiligten Unternehmen darstellt”, so Dr. Marc Schweizer, CEO der Schweizer Electronic AG.

Und Chris WUS, Managing Director der WUS Printed Circuit Co., Ltd. fügt hinzu: “Dieses ist eine Win-Win Lösung für beide Unternehmen ebenso wie für unsere Kunden, damit wir unsere gemeinsamen Herausforderungen meistern können. Wir freuen uns sehr, diese Partnerschaft mit SCHWEIZER einzugehen und dabei mit unserer technischen Plattform und unseren Ressourcen zum Ausbau der internationalen Geschäftsaktivitäten von SCHWEIZERs Partner-Netzwerk beizutragen.“ 

 

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31.03.2014 | SCHWEIZER erhöht Dividende auf 0,60 Euro je Aktie

Schramberg, 31. März 2014 – Die Schweizer Electronic AG hat heute ihre endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 veröffentlicht. Im Geschäftsjahr 2013 konnte SCHWEIZER ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von EUR 9,8 Mio. (Vorjahr EUR 5,2 Mio.) erzielen. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 9,7 % (Vorjahr 5,2 %) und einer Steigerung von 88 % gegenüber dem Vorjahr. Mit dem Jahresergebnis von EUR 6,1 Mio. wurde das Vorjahresergebnis um 782 % übertroffen. Pro Aktie entspricht dies einem Gewinn in von EUR 1,62.

Die Umsätze erhöhten sich auf EUR 101,2 Mio. (Vorjahr EUR 100,2 Mio.).

Sehr gut entwickelte sich der Auftragseingang im abgelaufenen Geschäftsjahr. Getragen wurde dieser in Höhe von EUR 126,6 Mio. (Vorjahr EUR 71,3 Mio.) vor allem von Kunden des Automobilsektors. Aufgrund der außerordentlich hohen Innovationskraft dieses Kundensegments wurde hier der Auftragseingang gegenüber 2012 mehr als verdoppelt. Positiv entwickelte sich auch der Auftragseingang der Industrieelektronik-Kunden. Somit konnte SCHWEIZER mit einem Auftragsbestand von EUR 114,2 Mio. (Vorjahr EUR 89,8 Mio.) in das neue Geschäftsjahr starten.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist es der Schweizer Electronic AG gelungen, das Eigenkapital um EUR 4,1 Mio. auf EUR 45,1 Mio. zu erhöhen. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 58,8 % am Ende des Geschäftsjahres.

Aufgrund der sehr positiven Unternehmensentwicklung und der soliden wirtschaftlichen Situation des Unternehmens werden Aufsichtsrat und Vorstand der am 4. Juli 2014 stattfindenden Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von EUR 0,60 (Vorjahr EUR 0,55) je Aktie vorschlagen. Dies entspricht einer Steigerung der Dividende um mehr als 9 % und ist somit die dritte Dividendenerhöhung in Folge.

Für das Geschäftsjahr 2014 erwartet SCHWEIZER, basierend auf positiven Prognosen für die weltwirtschaftliche Entwicklung und der Absatzsegmente, ein Umsatzwachstum von 3 - 7 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2013. Infolge des erwarteten Umsatzwachstums und von Veränderungen im Produktportfolio geht das Unternehmen von einer leichten Verbesserung des Ergebnisses in 2014 aus.

Der vollständige Jahresfinanzbericht für das Geschäftsjahr 2013 steht unter http://www.schweizer.ag/de/investorrelations/finanzberichte.html zur Verfügung.

2013

09.12.2013 | Elekonta und SCHWEIZER vereinbaren Partnerschaft

Schramberg/Gerlingen, 9. Dezember 2013 – Die Elekonta Marek GmbH & Co.KG und die Schweizer Electronic AG haben einen Vertrag über eine Kooperation im Prototypen-Segment für innovative Leiterplatten-Lösungen geschlossen.

Basis für die Zusammenarbeit ist der im europäischen Leiterplatten-Markt zunehmende Trend zu hoch-technologischen und innovativen Produkten. Eine ständige Herausforderung für Lieferanten ist es, Kunden adäquate Technologie-Muster in hoher Qualität zu liefern, die im Anschluss entsprechend auch in Serie gefertigt werden können.

Elekonta, ein Unternehmen, welches sich auf die Prototypen-Herstellung von Leiterplatten konzentriert, erweitert durch die Zusammenarbeit mit SCHWEIZER seinen Service für be-stehende Kunden. Nach erfolgreicher Umsetzung von Prototypen haben diese dann die Möglichkeit, mittlere und große Serien bei SCHWEIZER fertigen zu lassen. Kunden von SCHWEIZER wiederum steht durch Elekonta nun eine sogenannte „second source“ für die Produktion von Mustern zur Verfügung.

Die Partner konzentrieren sich in ihrer Zusammenarbeit auf das Gebiet von neuen Techno-logien, den diesbezüglichen Austausch von Trends und den damit verbundenen Multiplikator-Effekt, der den Kunden beider Unternehmen zu Gute kommt. Zu Beginn der Kooperation fokussieren Elekonta und SCHWEIZER sich auf HDI-, Dickkupfer-, HF sowie impe-danzkontrollierte Leitenplatten.

„Die neue Partnerschaft stellt sicher, dass Technologiemuster später mit entsprechender Qualität und Zuverlässigkeit in großen Volumina gefertigt werden können”. sagt Christian Rössle, Vice President Sales & Marketing bei SCHWEIZER.

Und Herr Lars Presche, Geschäftsführer bei Elekonta Marek, fügt hinzu: “Durch diese Ko-operation wollen wir unseren Kunden einen zusätzlichen Mehrwert im Produktlebenslauf generieren und dem stetig wachsenden Handelsgeschäft entgegen treten.

08.11.2013 | SCHWEIZER beendet drittes Quartal mit Erfolg und erhöht Prognose für das Geschäftsjahr 2013

Schramberg, 8. November 2013 – Die Schweizer Electronic AG gibt heute die Ergebnisse für das am 30. September abgeschlossene dritte Quartal 2013 bekannt. Jeweils höchste Werte bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis bestätigen die positive Unternehmensentwicklung des laufenden Jahres. Die anhaltenden Verbesserungen führten dazu, dass SCHWEIZER seine Umsatzerwartung im Leiterplattengeschäft von bisher über EUR 90 Mio. auf ca. EUR 100 Mio. erhöht hat und eine EBIT Marge von 7 bis 7,5 % (bisher über 5 %) erwartet.

Die Gesellschaft erzielte von Juli bis September Umsatzerlöse in Höhe von EUR 26,7 Mio. (Vorjahr EUR 23,8 Mio.). Damit liegen die Umsätze um 12 % über dem Vergleichszeitraum 2012 und somit über den Erwartungen des Unternehmens. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 3,3 Mio. Euro (Vorjahr 1,2 Mio. Euro). Die EBIT Marge lag somit bei 12 % (Vorjahr 5 %).

Mit Auftragseingängen in Höhe von EUR 35,2 Mio. (Vorjahr EUR 20,4 Mio.) verzeichnete die Gesellschaft eine 73-prozentige Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal. Insbesondere Kunden aus den Automobil- und Industriesegmenten prägten diese positive Entwicklung.

„Im laufenden Geschäftsjahr rechnen wir weiterhin mit einem rückläufigen europäischen
Markt in der Größenordnung von 10 %. Von diesem Trend konnten wir uns deutlich absetzen“, sagte Dr. Marc Schweizer, Vorsitzender des Vorstands der Schweizer Electronic AG. „Es sind vornehmlich drei Gründe, die das Unternehmen positiv auf die kommenden Jahre blicken lassen; erstens: die richtigen Produkte, basierend auf Innovationen, die auf Mobilität und Energieeffizienz, den Megatrends von heute und morgen, ausgerichtet sind; zweitens: die richtige Strategie, mit der wir einen Mehrwert für unsere Kunden erzeugen und drittens unsere Präsenz in den richtigen, nämlich wachsenden Regionen, wie Asien.“

24.10.2013 | Wiederbestellung der Vorstände Dr. Marc Schweizer und Nicolas Schweizer

Schramberg, 24. Oktober 2013 – Der Aufsichtsrat der Schweizer Electronic AG hat gestern die Vorstände Dr. Marc Schweizer und Nicolas Schweizer vorzeitig bis 2018 wiederbestellt. Die bisherigen Verträge dieser Vorstandsmitglieder wären im Juli 2015 bzw. März 2016 ausgelaufen. Dr. Marc Schweizer ist seit dem 1. August 2005 Vorstandsmitglied und seit 2007 Vorsitzender des Vorstands. Nicolas Schweizer gehört dem Vorstand seit dem 1. April 2011 an.

Basierend auf der zunehmenden Internationalisierung der Schweizer Electronic AG, teilt das Unternehmen gleichzeitig organisatorische Veränderungen auf Vorstandsebene mit Wirkung vom 1. November 2013 mit. Die Herren Nicolas Schweizer, Chief Commercial Officer, und Bernd Schweizer, Chief Operating Officer, werden ab diesem Zeitpunkt gemeinsam das Geschäftsfeld Electronic am Standort Schramberg, gleichzeitig Hauptsitz des Unternehmens, leiten.

Der Verantwortungsbereich von Marc Bunz, Chief Financial Officer, bleibt unverändert bestehen. In seiner derzeitigen Funktion ist er u.a. auch für die reibungslose Verzahnung der asiatischen und europäischen Aktivitäten zuständig.

Dr. Marc Schweizer wird sich in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender nach wie vor auf die strategischen Themen konzentrieren und parallel dazu die Internationalisierung des Unternehmens, insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner Meiko Electronics vorantreiben. Aus diesem Grund wird er seinen Dienstsitz im November nach Asien verlegen.

Das Vorstandsgremium trägt demnach auch zukünftig gemeinsam die Verantwortung für die geschäftlichen Belange der Unternehmensgruppe, seiner internationalen Standorte und der verschiedenen Geschäftsfelder.

16.10.2013 | Infineon und SCHWEIZER präsentieren Demonstrator eines leistungsstarken Batterieschalters auf dem Kongress „Elektronik im Fahrzeug“

Baden-Baden, 16. Oktober 2013 – Anlässlich des heute und morgen stattfindenden VDI Kongresses „Elektronik im Fahrzeug“ präsentieren Infineon Technologies AG und Schweizer Electronic AG erstmals einen gemeinsam entwickelten Demonstrator eines leistungsstarken Batterieschalters. Dieser Batterieschalter demonstriert, wie auf kleinstem Bauraum komplette Batteriekreise oder Teilnetze elektronisch geschaltet werden können, mit den beeindruckenden Eckdaten von 400 A Dauerstrom und 7.200 A Pulsstrom.

Ermöglicht wird dies zum einen durch die neueste MOSFET Generation von Infineon Technologies AG mit dem neuen innovativen TO-Leadless Gehäuse in Kombination mit der 40 V OptiMOS™ Halbleitertechnologie, zum anderen durch die Inlay-Leiterplattentechnologie der Schweizer Electronic AG mit 2 mm dicken Kupfer-Inlays für maximale Stromtragfähigkeit und Entwärmung.

Typische Anwendungen für den Batterieschalter sind der Ersatz der heutigen pyroelektrischen Lösungen, das Schalten von Hochstromlasten oder Batterieteilnetzen, sowohl im Fahrbetrieb als auch im Parkzustand, das Verhindern von Elektromigration und Korrosion an Elektronik-Komponenten sowie das Optimieren von Ruhe- und Fehlerströmen. Möglich ist auch der Einsatz als Batterietrennschalter für Transport oder Saisonbetrieb.

Mit dem IPLU300N04S4-R7 von Infineon kommen 40 V MOSFETs der neuesten Generation im TO-Leadless Gehäuse zum Einsatz, die speziell für niedrigsten Durchlasswiderstand (84 µOhm ), höchste Stromtragfähigkeit (300 A DC) und beste Kühlung (0,35 K/W) konzipiert sind. Trotz gesteigerter Leistungsdaten verringert sich der nötige Footprint im Vergleich zum D²PAK um 30 %. Damit sind sehr kompakte, verlustleistungseffiziente und robuste Hochstromlösungen möglich, die in der Vergangenheit aus wirtschaftlicher oder technischer Sicht so nicht realisiert werden konnten.

Die Inlay-Leiterplattentechnik von SCHWEIZER ergänzt die bemerkenswerte Halbleiterleistung durch hervorragende Stromtragfähigkeit und bestmögliche Wärmespreizung, die im Automotive-Bereich bereits etabliert ist. Durch ausgereifte Aufbautechniken kann der additive thermische Widerstand innerhalb der Leiterplatte auf < 0,1 K/W gesenkt werden. Der Durchlasswiderstand beträgt 29 µOhm, so dass sich von Klemme zu Klemme insgesamt ein Durchlasswiderstand von nur 113 µOhm ergibt. Somit leisten die genannten Parameter einen hohen Beitrag zur Wärmeabfuhr und damit zur effektiven Kühlung der Halbleiter .

Der Demonstrator zeigt in beeindruckender Weise, welche Möglichkeiten sich bereits heute mit state-of-the-art MOSFET- und Leiterplattentechnologien bieten. Kunden beider Unternehmen werden bei ihrer Systementwicklung in hohem Maße von den Vorteilen eines solchen Batterieschalters profitieren können.

14.08.2013 | Umsatz und EBIT von SCHWEIZER im ersten Halbjahr 2013 gut im Plan – Auftragseingang mehr als verdoppelt

Schramberg, 14. August 2013 – Die Schweizer Electronic AG gibt ihre Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2013 bekannt. Die Gesellschaft konnte in diesem Zeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 48,9 Mio. Euro (Vorjahr 53,7 Mio. Euro) erzielen. Die EBIT Marge betrug 7,8 % (Vorjahr 6,9 %). Damit bestätigt SCHWEIZER seine Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr, für das ein Umsatz im Leiterplattengeschäft von über 90 Mio. Euro sowie eine EBIT Marge von über 5 % erwartet wird.

In den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres konnten zahlreiche Aufträge akquiriert werden. Mit 58,6 Mio. Euro (Vorjahr 28,5 Mio. Euro) haben sich die Auftragseingänge somit gegenüber dem Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt. Der weiterhin sehr robuste Automobilsektor vereinte dabei 76,5 % der Neuaufträge auf sich und zeigt sich somit mit 44,7 Mio. Euro (Vorjahr 45,4 Mio. Euro) stabil. Der signifikante Anstieg der Neuaufträge ist auf eine Erholung im Industriesektor zurückzuführen. Dieser war im Vorjahr von Auftragsverschiebungen und Stornierungen, insbesondere aus der Solarelektronik geprägt. Dem gegenüber entwickelten sich die Neuaufträge aus der Industrieelektronik (ohne Solar) im Jahr 2013 sehr erfreulich. Diese betrugen 10,3 Mio. Euro (Vorjahr 2,4 Mio. Euro) und haben sich somit mehr als vervierfacht.

„Der Umsatzanteil der Technologie-Produkte aus unseren Innovationsschwerpunkten Leistungselektronik, Embedding und Systemkostenreduktion stieg auf 36,9 % an", berichtet Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. „Dies unterstreicht den Erfolg unserer Strategie, die Leiterplatte vom einem reinen Verbindungsträger zu einem System zu entwickeln. "

Im ersten Halbjahr hat SCHWEIZER eine Eigenkapitaleinzahlung in Höhe von 2,2 Mio. Euro für Investitions-Joint Venture MEIKO-SCHWEIZER Electronics, Hongkong, für die gemeinsame Produktionslinie in Hanoi/Vietnam geleistet. Dort werden Leiterplatten für europäische Kunden der Segmente Automobil und Industrie hergestellt.

SCHWEIZER veröffentlicht in dieser Woche den Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2013, der auf http://www.schweizer.ag/de/investorrelations/finanzberichte.html zur Verfügung steht.

09.07.2013 | SCHWEIZER erhöht Dividende um 17 %

Schramberg, 9. Juli 2013 – Auf der Hauptversammlung der Schweizer Electronic AG am 5. Juli 2013 haben sich die anwesenden Aktionäre dem Vorschlag von Vorstand und Auf-sichtsrat angeschlossen und der Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2012 in Höhe von 0,55 Euro je Aktie zugestimmt. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 52 % auf Basis des Bilanzgewinns. Der positive Verlauf des Geschäftsjahres kommt somit auch den Aktionären zu Gute und stellt eine 17 % höhere Dividendenzahlung im Vergleich zum Vorjahr dar. Zudem wird SCHWEIZER auch seine Mitarbeiter am Unternehmenserfolg beteiligen und ihnen auf diese Weise für ihren außergewöhnlichen Einsatz danken. Mit insgesamt rund 480.000 Euro ist diese Ausschüttung um 9 % höher als 2012.

Neben dem Dividendenvorschlag stimmte das in Rottweil versammelte Plenum auch den übrigen Beschlussvorlagen mit großer Mehrheit zu. Es fanden sich insgesamt rund 100 Anteilseigner ein, die Präsenz der Stimmrechte lag bei 83 % des Grundkapitals. Zudem waren rund 70 Gäste anwesend.

In ihren Reden berichteten Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender, und Marc Bunz, Finanzvorstand, über ein nicht einfaches, aber – mit Blick auf die Weiterentwicklung der Schweizer Electronic AG – ein doch erfolgreiches Geschäftsjahr. SCHWEIZER konnte mit einer Nettoverschuldung um null, einer Eigenkapitalquote von 57,1 %, einem operativen Cash Flow von 7,2 Mio. Euro und einer signifikanten Umsatzsteigerung mit innovativen Produkten für den Bereich Automotive aufwarten.

Der Vorstand der Schweizer Electronic AG machte auf der Hauptversammlung deutlich, dass man im Unternehmen, trotz eines im laufenden Jahr anhaltenden Wettbewerbsdrucks und unsicherer Wirtschaftslage, optimistisch in die Zukunft blicke. Er begründete dies damit, dass SCHWEIZER seine Geschäfte in den wachsenden Regionen ausbaue. Darüber hinaus konzentriere man sich auf Produkte und Lösungen, die dazu beitragen, Energie effizienter und Einsparpotentiale bei Kraftstoff- und Energieverbrauch sowie Emissionen zu nutzen. Die Herausforderungen in den Bereichen Mobilität und Energieeffizienz werden auch zukünftig Kern der Geschäftsfelder Electronic, Energy und Systems sein.

26.04.2013 | Deutlicher Aufschwung bei Neuaufträgen prägt das erste Quartal 2013

Schramberg, 26. April 2013 – Die Schweizer Electronic AG gab heute ihre Geschäftszahlen für das erste Quartal 2013 bekannt. Die Gesellschaft erzielte in diesem Zeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 23,6 Mio. Euro (Vorjahr 28,4 Mio. Euro). Damit liegen die Umsätze um 17 % unter dem Vergleichszeitraum 2012 und entsprechen den Erwartungen des Unternehmens. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 1,3 Mio. Euro (Vorjahr 2,2 Mio. Euro). Die EBIT Marge lag somit bei 6 % (Vorjahr 8 %).

Mit Auftragseingängen in Höhe von 27,4 Mio. Euro (Vorjahr 22,7 Mio. Euro) im Berichtszeitraum verzeichnete die Gesellschaft eine 21-prozentige Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal. Insbesondere Kunden aus dem Automobilsegment, die im Vorjahr noch sehr vorsichtig agierten, prägten diese positive Entwicklung.

Positiv entwickelte sich auch das Eigenkapital, das im Berichtsquartal auf 41,9 Mio. Euro (31.12.2012:  40,9 Mio. Euro) stieg. In Folge der gegenüber dem Jahresultimo erhöhten Bilanzsumme, insbesondere durch die um EUR 1,9 Mio. auf EUR 5,4 Mio. gestiegenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, verringerte sich die Eigenkapitalquote geringfügig auf 56 % (31.12.2012:  57 %). Die Verbindlichkeiten erhöhten sich durch den spürbar gestiegenen Umsatz und Auftragseingang im ersten Quartal.

„Mit Blick auf einen rückläufigen europäischen Markt und trotz gestiegenem Auftragseingang bleiben wir für dieses Geschäftsjahr verhalten optimistisch. Bereits im vergangenen Herbst haben wir Maßnahmen zur Stabilisierung der Marge eingeleitet und uns damit auf ein schwieriges Marktumfeld vorbereitet. Neben diesen Maßnahmen beschleunigen wir die Internationalisierung des Geschäftsfeldes Electronic und werden das Geschäftsfeld Energy mit einem taillierten Geschäftsmodell umsetzen. Damit ist SCHWEIZER zunehmend in Asien vertreten und kann vom dortigen Wachstum profitieren.“, sagt Dr. Marc Schweizer, Vorsitzender des Vorstands der Schweizer Electronic AG.

Basierend auf den vorliegenden Erkenntnissen und der Entwicklung der europäischen Märkte erwartet das Unternehmen einen Umsatz für das Leiterplattengeschäft von über 90 Mio. Euro sowie eine EBIT Marge von über 5 % für das aktuelle Geschäftsjahr.

28.03.2013 | SCHWEIZER erhöht Dividendenvorschlag auf 0,55 Euro je Aktie

  • SCHWEIZER erhöht Dividendenvorschlag auf 0,55 Euro je Aktie
  • Umsatz und EBIT im Rahmen der Erwartungen

Schramberg, 28. März 2013 – Die Schweizer Electronic AG hat heute ihre Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2012 veröffentlicht. Die Umsätze lagen mit 100,2 Mio. Euro im Rahmen der Guidance. Im Geschäftsjahr 2012 wurde ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) und vor Sondereffekten von 5,2 Mio. Euro (Vorjahr 8,3 Mio. Euro) erzielt. Damit lag die  EBIT-Marge bei 5,2 % (Vorjahr 7,9 %).

Trotz der konjunkturellen Unsicherheiten des vergangenen Jahres ist es SCHWEIZER auch im abgelaufenen Geschäftsjahr gelungen, die Bilanzstrukturen auf einem sehr guten Niveau zu halten. Am Ende des Jahres 2012 betrug das Eigenkapital 40,9 Mio. Euro (Vorjahr 42,0 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote lag bei 57,1 % (Vorjahr 59,0 %). Die Nettoverschuldung war mit 1,0 Mio. Euro (Vorjahr -1,1 Mio. Euro) weiterhin auf niedrigem Niveau.

Das Jahresergebnis blieb mit 0,7 Mio. Euro (Vorjahr 6,5 Mio. Euro) unter den Werten des Vorjahres. Eine Abwertung der Beteiligung an Meiko Electronics um 2,8 Mio. Euro hat das Finanzergebnis belastet. Diese Maßnahme war notwendig geworden, weil eine Reduzierung der Bewertung der Meiko Aktie am Kapitalmarkt eingetreten ist. Somit ist die Meiko-Beteiligung mit 1,8 Mio. Euro (vormals 4,6 Mio. Euro) in den Finanzanlagen bewertet.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte das Unternehmen bereits 32 % des Umsatzvolumens mit Produkten und Lösungen aus den Innovationsschwerpunkten Leistungselektronik, Embedding und Systemkosten-Reduktion verzeichnen. Mit einem innovativen Portfolio adressiert SCHWEIZER Applikationen, die Energieeffizienz und Mobilität fördern und unterstützen. Der Erfolg solcher Lösungen zeigt sich u.a. durch den historisch höchsten Umsatz mit Kunden aus dem Automobilsektor, dessen Anteil in 2012 65,3 Mio. Euro betrug.

Von dem nachhaltig positiven Geschäftserfolg profitieren auch die Aktionäre. Daher werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 5. Juli 2013 die Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2012 in Höhe von 0,55 Euro (Vorjahr 0,47 Euro) je Aktie vorgeschlagen. Aufgrund der zunehmend soliden wirtschaftlichen Situation und der weitgehenden Entschuldung des Unternehmens ist SCHWEIZER somit in der Lage, die Dividende zum zweiten Mal in Folge zu erhöhen. Gemäß der Dividendenpolitik von SCHWEIZER wird die Dividende auf Basis des frei verfügbaren Liquiditätsbestandes dimensioniert.

Das Unternehmen wird am 26. April 2013 die Ergebnisse für das 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres veröffentlichen. Der Geschäftsbericht für das Jahr 2012 steht auf http://www.schweizer.ag/de/investorrelations/finanzberichte.html zur Verfügung.

2012

17.12.2012 | MEIKO und SCHWEIZER planen Joint Venture für Produktion von Leiterplatten in Vietnam

Singapur, 17. Dezember  2012 – Die Schweizer Electronic Singapore Pte. Ltd., ein Unternehmen der  Schweizer Group, und Meiko Elec. Hong Kong Co., Ltd., ein Unternehmen der Meiko Electronics Co., Ltd., planen ein Joint Venture mit dem Zweck zu gründen, die Produktion von Leiterplatten in Hanoi/Vietnam zu ermöglichen. Das Joint Venture wird seinen Firmensitz in Hong Kong haben und voraussichtlich Anfang 2013 starten. Die Aufnahme der Produktion in Vietnam ist für das dritte Quartal 2013 vorgesehen.

Beide Unternehmen haben vereinbart, eine gemeinsame Produktionslinie für die Herstellung von Leiterplatten zu errichten, die für europäische Kunden der Segmente  Automobil und Industrie bestimmt sind. Es ist geplant, sowohl Standard-Leiterplatten zu fertigen als auch Lösungen, die die Kosten eines Gesamtsystems reduzieren, wie beispielsweise FR4 Flex, sowie Leistungselektronik-Lösungen, z. B. das Inlay Board.

Durch die stärkere Bündelung ihrer Kräfte bauen SCHWEIZER und MEIKO auf ihren jeweiligen Marktzugängen in Europa und Asien, ihre Technologie-Expertise und ihr Know-how bei Produktion und Prozessen auf, um globalen Kunden ein breites Produktportfolio anbieten zu können. Integriert in das Werk von MEIKO in Hanoi/Vietnam wird die gemeinsame Produktionslinie von der Infrastruktur der existierenden Fertigung profitieren. Dieses Werk produziert seit 2011 Leiterplatten und beschäftigt derzeit rund 1.200 Mitarbeiter. Die Produktion wird von den günstigen wirtschaftlichen Bedingungen profitieren, die Vietnam im Vergleich zu anderen etablierten asiatischen Ländern bietet.

"Nach der Gründung unserer Partnerschaft mit MEIKO im April 2009, einer engen und erfolgreichen Zusammenarbeit über die letzten drei Jahre sowie dem Aktientausch ist es ein logischer nächster Schritt, auf den wertvollen Erfahrungen von zwei leistungsstarken Partnern aufzubauen", sagt Dr. Marc Schweizer, designierter Vizepräsident des Joint Venture und CEO der Schweizer Electronic AG. "Während SCHWEIZER in Europa als Forschungs- und Entwicklungspartner für innovative Leiterplatten-Lösungen, insbesondere in den Segmenten Automobil und Industrie Anerkennung genießt, ist MEIKO ein etabliertes Unternehmen, welches vorwiegend Großserien-Produkte in den Bereichen Automobil und mobile Kommunikation anbietet. Daher sind wir überzeugt, dass unsere Kunden von dieser gestärkten Partnerschaft profitieren."

 

MEIKO Werk in Hanoi/Vietnam
MEIKO Werk in Hanoi/Vietnam

Laserbohrmaschinen im MEIKO Werk Hanoi/Vietnam
Laserbohrmaschinen im MEIKO Werk Hanoi/Vietnam

Konturbearbeitung im MEIKO Werk Hanoi/Vietnam
Konturbearbeitung im MEIKO Werk Hanoi/Vietnam

09.11.2012 | SCHWEIZER bestätigt Prognosen für das Geschäftsjahr 2012

Schramberg, 9. November – Die Schweizer Electronic AG gab heute ihre Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2012 bekannt. Die Gesellschaft erzielte in diesem Zeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 23,8 Mio. Euro (Vorjahr 25,6 Mio. Euro). Damit belaufen sich die Umsätze der ersten neun Monate 2012 insgesamt auf 77,5 Mio. Euro nach 83,7 Mio. Euro im Vorjahr und liegen demnach um 7 % unter dem Vergleichszeitraum 2011.

Im dritten Quartal erzielte die Gesellschaft ein EBIT in Höhe von 1,2 Mio. Euro (Vorjahr 2,6 Mio. Euro). Das entspricht einer EBIT-Marge von 5 % für das dritte Quartal. Das EBIT für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres beträgt 5,0 Mio. Euro (Vorjahr 8,3 Mio. Euro). Die EBIT-Marge liegt mit 6,4 % per Ende September somit innerhalb der für das Jahr 2012 erwarteten Marge von 5 % bis 7 %.

Mit Auftragseingängen in Höhe von 20,4 Mio. Euro (Vorjahr 17,6 Mio. Euro) im Berichtszeitraum verzeichnete die Gesellschaft eine 16-prozentige Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere bei Kunden aus dem Automobilsegment konnte SCHWEIZER Erfolge erzielen: Der Quartalsumsatz für dieses Segment stieg – trotz der derzeit kritischen Lage im Automobilsektor – auf 15,4 Mio. Euro nach 14,3 Mio. Euro im dritten Quartal 2011. Das Unternehmen führt diese positive Entwicklung auf seine innovativen Lösungen zurück, die seinen Kunden eine Reduzierung der Systemkosten ermöglichen.

Positiv entwickelte sich auch das Eigenkapital, das im Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres um 2,0 Mio. Euro auf 44,0 Mio. Euro (31.12.2011: 42,0 Mio. Euro) stieg. In diesem Zuge erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf 61 % (Vorjahr 59 %).

„Angesichts der erschwerten Marktbedingungen haben wir im dritten Quartal noch gute Ergebnisse erzielt und liegen damit im Rahmen unserer Prognose. In den Bereichen Mobilität und Energieeffizienz haben die positiven Trends weiterhin Bestand. Wir halten daher an den strategischen Investitionen fest, denn nur so kann SCHWEIZER seine Position in Zukunft ausbauen. Im Hinblick auf die zu erwartende Entwicklung der Märkte haben wir bereits jetzt Einsparungen beschlossen und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Daher sind wir auf ein schwieriges Marktumfeld vorbereitet“, sagt Dr. Marc Schweizer, Vorsitzender des Vorstands der Schweizer Electronic AG.

Für das laufende Geschäftsjahr bestätigt SCHWEIZER die im Juli veröffentlichte Prognose: Das Unternehmen erwartet einen Umsatz von 95 bis 100 Mio. Euro. Für das Geschäftsfeld Electronic rechnet SCHWEIZER nach wie vor mit einer EBIT-Marge von 5 % bis 7 %. Die Investitionen in das Geschäftsfeld Energy werden das Ergebnis mit 1 % bis 2 % belasten.

24.08.2012 | Umsätze von SCHWEIZER liegen im ersten Halbjahr 2012 gut im Plan

Schramberg, 24. August 2012 – Die Schweizer Electronic AG gibt ihre Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2012 bekannt. Die Gesellschaft konnte in diesem Zeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 53,7 Mio. Euro (Vorjahr 58,0 Mio. Euro) erzielen. Die EBIT Marge betrug 6,9 % (Vorjahr 9,8 %). Damit bestätigt SCHWEIZER die am 5. Juli revidierte Prognose für das Gesamtjahr und sieht sich angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gut im Plan.

Die wesentlichen Kundensegmente im Geschäftsfeld Electronic entwickelten sich wie erwartet uneinheitlich. Dabei zeigte sich erneut, dass die zunehmend diversifizierten Zielmärkte des Unternehmens tendenziell zu einer größeren Balance in der Geschäftsentwicklung führen. So legten Umsatzerlöse mit Automobilkunden weiter zu, erreichten 34,4 Mio. Euro (Vorjahr 30,2 Mio. Euro) und stellten somit einen steigenden Umsatzanteil von 64 % (Vorjahr 52 %) in den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres dar. Ein gutes Wachstum war auch im Bereich Elektro-Mobilität zu verzeichnen. SCHWEIZER lieferte Leiterplatten für dieses Marktsegment im Wert von 3,7 Mio. Euro, was einer Steigerung um 41 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Somit tätigte SCHWEIZER bereits rund 7 % des Umsatzes im Bereich Elektro-Mobilität. Hauptursache für den Umsatzrückgang hingegen war das geringere Geschäftsvolumen mit den Kunden der Solarelektronik im Zuge der anhaltenden Schwäche des europäischen Photovoltaikmarktes. In diesem Kundensegment zeigte sich ein Umsatzrückgang um 8,5 Mio. Euro auf 4,5 Mio. Euro (Vorjahr 13,0 Mio. Euro) mit einem Umsatzanteil von 8 % (Vorjahr 22 %).

Umsätze mit Kunden aus der Industrie stiegen um 5 % auf 10,9 Mio. Euro (Vorjahr 10,4 Mio. Euro), während Umsätze mit anderen Kunden auf 3,9 Mio. Euro (Vorjahr 4,4 Mio. Euro) zurückgingen.

Im ersten Halbjahr 2012 hat SCHWEIZER 6,3 Mio. Euro (Vorjahr 1,7 Mio. Euro) investiert. Der Hauptanteil war die Kapitalbeteiligung von 4,3 Mio. Euro an der Schweizer Pte. Ltd. in Singapur. Hier wurden Mittel aus der Kapitalerhöhung 2010 investiert, die den Aufbauaktivitäten des Geschäftsfeldes Energy in Asien dienen.

Für das laufende Geschäftsjahr bekräftigt SCHWEIZER nun eine Umsatzerwartung von 95 bis 100 Mio. Euro. Gleichzeitig rechnet das Unternehmen für das Geschäftsfeld Electronic mit einer EBIT Marge von 5 % bis 7 %. Die Investitionen in das Geschäftsfeld Energy werden das Ergebnis mit 1 % bis 2 % belasten.

SCHWEIZER veröffentlicht in dieser Woche den Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2012, der auf www.schweizer.ag zur Verfügung steht.

11.07.2012 | SCHWEIZER schüttet Dividende in Höhe von 0,47 Euro aus

Schramberg, 11. Juli 2012 – Auf der Hauptversammlung der Schweizer Electronic AG am 6. Juli 2012 haben sich die anwesenden Aktionäre dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat angeschlossen und der Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2011 in Höhe von 0,47 Euro je Aktie zugestimmt, entsprechend einer Ausschüttungsquote von 35 % auf Basis des Bilanzgewinns. Der positive Verlauf des Geschäftsjahres kommt somit auch den Aktionären zu Gute und stellt eine 12 % höhere Dividendenzahlung im Vergleich zum Jahr 2011 dar. Basierend auf dem aktuellen Aktienkurs von EUR 11,85 beträgt die Dividendenrendite rund 4 %. Zudem wird SCHWEIZER auch seine Mitarbeiter am Unternehmenserfolg beteiligen und ihnen auf diese Weise für ihren außergewöhnlichen Einsatz danken. Somit wird jeder Mitarbeiter im Durchschnitt 770 Euro erhalten.

Neben dem Dividendenvorschlag stimmte das in Rottweil versammelte Plenum auch den übrigen Beschlussvorlagen mit großer Mehrheit zu. Zu diesen Beschlüssen zählte auch die Wahl von Herrn Christoph Schweizer in den Aufsichtsrat der Gesellschaft bis zur Hauptversammlung im Jahr 2014. Es fanden sich insgesamt 114 Anteilseigner ein, die Präsenz der Stimmrechte lag bei 86 % des Grundkapitals. Zudem waren rund 50 Gäste anwesend.

In ihren Reden berichteten Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender, und Marc Bunz, Finanzvorstand, über das zweitbeste Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte. Sie fassten die positiven Ergebnisse des Jahres 2011, dessen Umsatz mit 105,4 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben war, und die wichtigsten dazugehörenden Parameter zusammen. SCHWEIZER konnte mit einer Nettoverschuldung von unter null, einer Eigenkapitalquote von 59 %, einem operativem Cash Flow von 11,2 Millionen Euro und einer signifikanten Umsatzsteigerung mit innovativen Produkten aus dem Technologiebaukasten aufwarten.

Der Vorstand der Schweizer Electronic AG machte auf der Hauptversammlung deutlich, dass man im Unternehmen trotz unsicherer Wirtschaftslage optimistisch in die Zukunft blicke. Er begründete dies damit, dass man bei SCHWEIZER auf Wachstumsmärkte mit hoher gesellschaftlicher Bedeutung setze, wie z.B. Energieeffizienz oder Mobilität. In diesem Sinne wird sich das Unternehmen auch zukünftig auf die Geschäftsfelder Electronic, Energy und Systems fokussieren. Das Geschäftsfeld Tracing, das auf einer Kooperation mit Siemens Österreich basiert, soll nicht weiter strategisch verfolgt werden.

02.05.2012 | Umsätze im ersten Quartal 2012 über den Erwartungen

Schramberg, 2. Mai 2012 – Die Schweizer Electronic AG startet mit robusten Ergebnissen in das aktuelle Geschäftsjahr, trotz des anhaltend schwachen Solarmarktes. Im ersten Quartal 2012 betrug das Umsatzvolumen 28,4 Millionen Euro (Vorjahr 29,1 Millionen Euro) und übertraf somit die eigenen Erwartungen um rund 10 %. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 2,2 Millionen Euro (Vorjahr 2,7 Millionen Euro). Die EBIT Marge lag somit bei 8 % (Vorjahr 9 %).

Die Umsätze verteilten sich vorwiegend auf drei Kundensegmente. Der Bereich Autoindustrie erreichte mit 65 % (Vorjahr 55 %) am Gesamtumsatz einen herausragenden Anteil und das absolut größte Wachstum, gefolgt vom Segment Industrie mit 19 % (Vorjahr 16 %). Aufgrund von Marktverschiebungen und weiter steigendem Preisdruck verzeichnete das Segment Solar lediglich einen Anteil von 10 % (Vorjahr 22 %).

Im Berichtsquartal hat SCHWEIZER 5,2 Millionen Euro investiert. Davon entfallen 4,3 Millionen Euro auf die Kapitaleinzahlung für das Geschäftsfeld Energy in die SCHWEIZER Pte. Ltd. in Singapur und 0,9 Millionen Euro in Sachanlagen des Geschäftsfeldes Electronic. Die Mittel, die zum Aufbau des Geschäftsfeldes Energy einbezahlt wurden, sind im Rahmen der Kapitalerhöhung Ende 2010 akquiriert worden.

„Nachdem es uns gelungen ist, die sehr guten Bilanzkennzahlen gegenüber dem Vorjahresquartal weiter zu verbessern, bewegen sich unsere Bilanzstrukturen nun auf Spitzenniveau“, kommentiert Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender der Schweizer Electronic AG. „Umsatzseitig rechnen wir für die restlichen drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres mit Marktschwächen, erwarten aber dennoch Umsatzerlöse in einer Größenordnung von zwischen 105 und 110 Millionen Euro bei weiterhin stabilen Margen im Bereich von 8 – 10 % EBIT.“

27.04.2012 | SCHWEIZER erhöht Dividende auf 0,47 Euro je Aktie


Schramberg, 27. April 2012 – Die Schweizer Electronic AG hat am 25. April ihre Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2011 veröffentlicht. Sie konnte erneut einen Umsatzrekord auf Vorjahresniveau in Höhe von 105,4 Millionen Euro verzeichnen. Die Book-to-Bill Ratio lag bei 1,0. Der Auftragseingang belief sich auf 103,6 Millionen Euro und der Auftragsbestand betrug 120 Millionen Euro. Im Geschäftsjahr 2011 wurde ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) und vor Sondereffekten von 9,3 Millionen Euro (Vorjahr 13,0 Millionen Euro) erzielt. Damit lag die EBIT-Marge bei 8,8 % (Vorjahr 12,3 %).

SCHWEIZER ist es auch im abgelaufenen Geschäftsjahr gelungen, die Bilanzstrukturen signifikant zu verbessern. Am Ende des Jahres 2011 betrug das Eigenkapital 42,0 Millionen Euro (Vorjahr 37,0 Millionen Euro). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 59,0 % (Vorjahr 50,5 %). Durch die fortschreitende Gewinnsituation wurden im Verlauf des Berichtsjahres die Nettoschulden komplett eliminiert. Das Nettovermögen betrug 1,1 Million Euro.

Von dem nachhaltig positiven Geschäftserfolg profitieren auch die Aktionäre. Daher wird der Hauptversammlung am 6. Juli 2012 die Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2011 in Höhe von 0,47 Euro (Vorjahr 0,42 Euro) je Aktie vorgeschlagen.

Das Unternehmen wird am 2. Mai 2012 die Ergebnisse für das 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres veröffentlichen. Der Geschäftsbericht für das Jahr 2011 steht auf http://www.schweizer.ag/de/investorrelations/finanzberichte.html zur Verfügung.

16.04.2012 | Schweizer Electronic verlängert Vorstandsverträge mit Marc Bunz und Bernd Schweizer

Schramberg, 16. April 2012 – Der Aufsichtsrat der Schweizer Electronic AG hat am vergangenen Freitag die im März 2013 auslaufenden Vorstandsverträge mit Marc Bunz und Bernd Schweizer um weitere fünf Jahre bis 2018 verlängert. Marc Bunz ist seit dem 1. April 2010 Vorstandsmitglied und verantwortet die Bereiche Finance & Controlling, Information Systems, Purchasing und Investor Relations. Bernd Schweizer gehört dem Vorstand seit dem 1. April 2008 an und ist zuständig für die Bereiche Production, Supply Chain und Quality Control.

2011

29.11.2011 | SCHWEIZER empfängt chinesische Wirtschaftsdelegation in Schramberg – Intensivierung der Zusammenarbeit bei Solar-Projekten vereinbart

21.11.2011 | SCHWEIZER setzt Diversifizierungsstrategie um und startet Markteintritt im Bereich Photovoltaik in Asien

11.11.2011 | Schweizer Electronic bestätigt Ergebnis trotz Umsatzrückgangs gegenüber Prognose

Schramberg, 11. November 2011 – Die Schweizer Electronic AG gab heute ihre Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2011 bekannt. Die Gesellschaft konnte in diesem Zeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 25,6 Mio. Euro (Vorjahr 28,1 Mio. Euro) erzielen. Damit belaufen sich die Umsätze der ersten neun Monate 2011 insgesamt auf 83,7 Mio. Euro (Vorjahr: 78,8 Mio. Euro) und liegen damit um 6,2 % über dem Vergleichszeitraum. Trotz des höheren Umsatzes im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2010 konnte SCHWEIZER sein Umsatzziel nicht ganz erreichen.

Die Gesellschaft erzielte im dritten Quartal trotz der rückläufigen Umsätze ein EBIT in Höhe von 2,6 Mio. Euro (Vorjahr 4,1 Mio. Euro). Das entspricht einer EBIT-Marge von 10,2 % für das dritte Quartal und lag damit über den Erwartungen. Das EBIT für die ersten neun Monate 2011 betrug 8,3 (Vorjahr vor Sondereffekten 9,9) Mio. Euro. Dieser Rückgang ist auf steigende Material- und Personalkosten zurückzuführen. SCHWEIZER hat infolgedessen den Personalstand bei Zeitarbeitern gemäß den aktuellen Anforderungen nach unten angepasst.

SCHWEIZER konnte seit Mitte 2009 seine Bilanzstruktur weiter verbessern. Das Eigenkapital lag zum 30. September 2011 mit 42,7 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 26,5 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich entsprechend auf 55 % (Vorjahr 41 %). Die Nettoverschuldung konnte auf unter Null reduziert werden. Somit waren die liquiden Mittel am Quartalsende höher als alle verzinslichen Verbindlichkeiten des Unternehmens.

„Diese Indikatoren sind eine wichtige Basis für unsere finanzielle Stabilität auch in längeren schwierigeren Konjunkturphasen“, kommentiert Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender der Schweizer Electronic AG. „Ebenso eröffnen sie uns eine exzellente Ausgangsbasis für zukunftsweisende gezielte Investitionen in Innovationen und verbesserte Technologien im Bereich Leiterplatten, bei der Integration von Bauteilen im Rahmen von Schweizer Systems sowie unserer Diversifikation mit Schweizer Energy.“

SCHWEIZER setzt seine Strategie fort und fokussiert sich weiterhin verstärkt auf die Wachstumsregion Asien als Ergänzung zu Europa. Die Schwerpunkte legt das Unternehmen dabei auf den weiteren Ausbau des Geschäfts mit Leiterplatten sowie auf die Diversifikation des Unternehmens um neue Geschäftsbereiche. Dazu gehört der Aufbau des Geschäftsbereichs Schweizer Systems auf Basis der Embedding Technologien (Integration von Bauteilen in die Leiterplatte) und Schweizer Energy in den Bereichen Energiegewinnung, -verkauf und -speicherung in Asien.

Die Gesellschaft passt aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten zur globalen wirtschaftlichen Entwicklung seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2011 an und rechnet nun mit Umsatzerlösen auf Vorjahresniveau in Höhe von 105 Mio. Euro. Trotz geringerem Umsatzwachstum bestätigt SCHWEIZER seine EBIT-Prognose im Bereich von 10 Mio. Euro bis 11 Mio. Euro für das Geschäftsjahr 2011. Dies entspricht einer erwarteten  EBIT-Marge von etwa 10 %, was am oberen Ende des Prognosekorridors liegt. Hierin berücksichtigt sind Aufwendungen zur Entwicklung der neuen Geschäftsfelder.

26.08.2011 | Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2011

Sie können hier den Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2011 als pdf-Dateien herunterladen.

26.08.2011 | SCHWEIZER setzt Erfolgskurs im ersten Halbjahr fort

Schramberg, 26. August 2011 – Im ersten Halbjahr 2011 ist es der Schweizer Electronic AG gelungen, den Erfolgskurs des vergangenen Jahres fortzusetzen. Nachdem das abgelaufene Geschäftsjahr bereits mit Rekordumsätzen abgeschlossen wurde, konnten diese im ersten Halbjahr 2011 sogar nochmals übertroffen werden. Das Umsatzvolumen stieg auf 58,0 Mio. Euro (Vj. 50,8 Mio. Euro), einem Plus von 14 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das EBITDA lag bei 8,2 Mio. Euro und das EBIT bei 5,7 Mio. Euro. Auf Basis dieser Ergebnisse ergibt sich ein Gewinn pro Aktie von 1,27 Euro für das erste Halbjahr 2011, einer Steigerung um 15 % im Vergleich zu dem um Sondereffekte bereinigten Vorjahreszeitraum.

Getragen wurde diese Steigerung von den Automobilkunden und den Kunden der Industrieelektronik. Mit einem Umsatz von 30,2 Mio. Euro (Vj. 25,2 Mio. Euro) repräsentiert das Automobilsegment 52 % (Vj. 50 %) des Umsatzvolumens des ersten Halbjahres. Dieser Erfolg wurde vor allem durch die innovativen Lösungen bei Systemkosten-Reduktion und Leistungselektronik, die exakt die Anforderungen der Automobilindustrie treffen, erzielt. Auch das Industriesegment stieg im ersten Halbjahr 2011 überproportional an. Der Umsatz von 10,4 Mio. Euro (Vj. 5,8 Mio. Euro) wurde durch eine positive Marktentwicklung im Bereich Steuerelektronik unterstützt. Der Markt für Photovoltaik war in den ersten Monaten des Jahres von Unsicherheit und schwachem Geschäftsvolumen unserer Kunden geprägt. Dies führte für SCHWEIZER zu spürbaren Umsatzrückgängen in diesem Kundensegment. Konnten im ersten Halbjahr 2010 noch 15,9 Mio. Euro umgesetzt werden, reduzierte sich der Umsatz des ersten Halbjahres 2011 um 18 % auf 13,0 Mio. Euro.

Auch die finanzielle Stabilität in den vergangenen Monaten konnte weiterhin wesentlich verbessert werden und die Bilanz steht auf einem soliden Fundament. Eine Eigenkapitalquote von mehr als 50 % und eine Nettoverschuldung kleiner 5 % bestätigen dies nachhaltig. Die finanzielle Situation gewährleistet die Grundlage für ausreichenden unternehmerischen Spielraum und ist Basis für die Diversifizierungsstrategie von SCHWEIZER.

Im Fokus der Unternehmensstrategie steht – als Ergänzung zu Europa – die Wachstumsregion Asien. Außerdem eröffnet die Konzentration auf die dynamischen Themen Mobilität und Energieeffizienz in den Absatzsegmenten Automotive, Solar und Industrie überproportionale Wachstumschancen. Parallel dazu richtet SCHWEIZER sein Portfolio mit einem innovativen Produktbaukasten konsequent auf die Herausforderungen seiner Zielmärkte aus. Die Umsetzung dieser Ausrichtung erfolgt durch eine Gliederung in vier Geschäftsbereiche. Die bestehenden Bereiche Leiterplatte und Tracing werden ausgebaut. Im Aufbau befinden sich die Bereiche Systems und Energy, die aufgrund ihrer Struktur zur komplementären Erweiterung der vorhandenen Geschäftsbereiche beitragen. Dieser Neuaufbau dokumentiert einen ersten Schritt der taktischen Umsetzung der Diversifikationsstrategie von SCHWEIZER. Im Rahmen seiner Diversifizierungsstrategie gab das Unternehmen im Mai die Gründung Schweizer Energy Pte. Ltd. in Singapur bekannt. Diese neue Gesellschaft steht im Mittelpunkt der Entwicklung der asiatischen Märkte für den Bereich der Energiegewinnung und –speicherung.

Weltweit zeichnen sich erste Unsicherheiten durch die Verschuldungskrise ab. Dennoch bekräftigt das Unternehmen seine Erwartungen für das Geschäftsjahr 2011 mit einer Umsatzsteigerung auf 110 bis 120 Mio. Euro und einer EBIT-Marge von 9 % bis 10 %.

SCHWEIZER veröffentlicht in dieser Woche den Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2011, der auf www.schweizer.ag zur Verfügung steht.

22.07.2011 | SCHWEIZER investiert 10 Millionen Euro am Standort Schramberg

Schramberg, 22. Juli 2011 – Rund 10 Millionen Euro beträgt das Investitionsvolumen der Schweizer Electronic AG am Standort Schramberg in den Jahren 2010 und 2011. Allein im Geschäftsjahr 2011 werden ca. 8 Millionen Euro für die Erweiterung von Anlagen verwendet, die den Produktionsprozess effizienter gestalten und die Einführung neuer Technologien unterstützen.

SCHWEIZER hat in den vergangenen Jahren die Entwicklung von Innovationen in den Produktbereichen Leistungselektronik, Embedding und Systemkosten-Reduktion kontinuierlich vorangetrieben. Das Unternehmen hat sich damit auf bestehende und künftige Anforderungen der Kunden nach technologisch hochwertigen Leiterplatten eingestellt.

Neben der Anschaffung einer Nickel-Gold und einer Nickel-Palladium-Gold-Linie, die zur innovativen Veredelung der Oberflächen dienen, hat SCHWEIZER zusätzliche Kapazitäten bei Fräsen und Tiefenfräsen aufgebaut. Erst kürzlich wurde eine Interposer-Pick-and-Place-Anlage in Betrieb genommen, um die Embedding-Fertigung voll zu automatisieren. Auch ein neuer HDI Laser wird bald in Betrieb genommen. Darüber hinaus steht ein neues Masslam Presszentrum kurz vor der Fertigstellung.

„Wir wollen auch in Zukunft bei innovativen Technologien federführend sein und schaffen mit unseren Investitionen die Voraussetzungen dafür. Unser Ziel ist es, durch unsere Leiterplatten Systeme zu realisieren, die mehr Komfort bieten, die die Effizienz steigern, die weniger Kraftstoff verbrauchen und weniger CO2 Emission verursachen“, führt Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender der Schweizer Electronic AG, aus. „Unsere Kunden erwarten von uns zu Recht mehr als Leiterplatten, daher umfasst unser Angebot mittlerweile komplexe Systeme für Applikationen, die z.B. im wachsenden Bereich der E-Mobility eingesetzt werden. Und nicht zuletzt dienen die Investitionen in unseren Standort Schramberg zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in unserer Region. Bereits in den vergangenen 18 Monaten haben wir über 120 neue Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen.“

04.07.2011 | SCHWEIZER schüttet Dividende in Höhe von 0,42 Euro aus

Schramberg, 4. Juli 2011 – Auf der Hauptversammlung der Schweizer Electronic AG am 1. Juli 2011 haben sich die anwesenden Aktionäre dem Vorschlag von Vorstand und Auf-sichtsrat angeschlossen und der Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2010 in Höhe von 0,42 Euro je Aktie zugestimmt. Der positive Verlauf des Geschäftsjahres kommt somit auch den Aktionären zu Gute und ist ein Startpunkt für eine kontinuierliche Dividendenzahlung in den nächsten Jahren.

Neben dem Dividendenvorschlag stimmte das in Rottweil versammelte Plenum, darunter rund 90 Gäste, auch den übrigen Beschlussvorlagen mit großer Mehrheit von jeweils 96 Prozent zu. Mit etwa 110 Anteileignern lag die Präsenz bei 75 Prozent des Grundkapitals.

In Ihren Reden berichteten Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender, und Marc Bunz, Finanzvorstand, über ein Rekordjahr in der Unternehmensgeschichte. Der Jahresumsatz stieg im Jahr 2010 um 60 Prozent auf über 105 Millionen Euro und das Ergebnis vor Zin-sen und Steuern lag mit 16,9 Millionen Euro über der Prognose. Der Aktienkurs stieg im Verlauf des Jahres um 352 % von 5,20 Euro auf 23,50 Euro. Auch im ersten Quartal 2011 ist es SCHWEIZER gelungen, das im vergangenen Jahr begonnene dynamische Wachs-tum unvermindert fortzusetzen.

Basierend auf diesem soliden Fundament erwartet das Unternehmen weiteres Wachstum. Darüber hinaus berichtete der Vorstand über die Schwerpunkte der Unternehmensstrategie. Geplant ist der weitere Ausbau des Geschäfts mit Leiterplatten und Tracing sowie die strategische Diversifikation des Unternehmens um zusätzliche Geschäftsbereiche. Dazu gehört der Aufbau des Geschäftsbereichs Systems, der sich auf die Optimierung von Ansteuer-Elektronik durch Embedding Lösungen fokussiert sowie der Aufbau des Geschäftsbereichs Energy. Für diesen zukunftsträchtigen Bereich konnte der Vorstandsvorsitzende Marc Schweizer sogar den Prototyp einer Dünnschichtbatterie in Fingernagel-Größe vorzeigen, an deren Weiterentwicklung zur Serienreife das innovative schwäbische Traditionsunternehmen zusammen mit seinem Partner derzeit arbeitet. Das Partnerunternehmen entwickelt die dazu notwendigen Fertigungsanlagen und hat sich die Batterietechnologie, die über die letzten 10 Jahre durch ein renommiertes amerikanisches Forschungsunternehmen entwickelt wurde, exklusiv gesichert.

25.05.2011 | Schweizer Energy Pte. Ltd. gegründet

Schramberg, 25. Mai 2011 – Die Schweizer Electronic AG gibt heute die Gründung der Schweizer Energy Pte. Ltd. mit Sitz in Singapur bekannt. Die Gründung dieses Unternehmens, einer 100%igen Tochter der Schweizer Electronic AG, ist Teil der bereits kommunizierten Unternehmensstrategie, sich auf die Wachstumsregion Asien als Ergänzung zu Europa und auf den Bereich erneuerbare Energien zu fokussieren. Der neu geschaffene Geschäftsbereich Energy stellt eine komplementäre Erweiterung der bereits vorhandenen Geschäftsbereiche Leiterplatte und Tracing dar.

„Mit Singapur, dem wirtschaftlichen Drehkreuz für Asien, haben wir einen idealen Standort für die Erschließung der asiatischen Märkte gewählt“, erläutert Dr. Marc Schweizer, CEO der Schweizer Electronic AG und nun auch President der Schweizer Energy Pte. Ltd. „Darüber hinaus ähnelt das Prozess- und Fertigungs-Know-how für Produkte und Dienstleistungen im Bereich Energie dem der Herstellung von Leiterplatten“, führt Schweizer weiter aus. Als weltweit größter Leiterplatten-Hersteller für die Solarindustrie verfügt das Unternehmen über umfangreiche Absatzerfahrung und Marktkenntnisse.

02.05.2011 | SCHWEIZER startet erfolgreich ins Geschäftsjahr 2011

Schramberg, 2. Mai 2011 – Auch im ersten Quartal 2011 ist es Schweizer Electronic AG gelungen, das im vergangenen Jahr begonnene dynamische Wachstum unvermindert fortzusetzen. Nachdem das abgelaufene Geschäftsjahr bereits mit Rekordumsätzen abgeschlossen wurde, konnten diese im ersten Quartal 2011 sogar nochmals deutlich übertroffen werden. Mit 29,1 (Vj. 23,9) Mio. Euro Umsatz, einem Plus von 22 % im Vergleich zum Vorjahresquartal, unterstreicht das Unternehmen dies in eindrucksvoller Weise.
Auch die über das Partnernetzwerk erwirtschafteten Umsätze konnten deutlich gesteigert  werden und lagen mit 2,7 Mio. Euro um das Vierfache höher verglichen mit dem Vorquartal. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der Japan-Katastrophe beeindruckend, denn der strategische Partner Meiko Electronics Co., Ltd. wurde von den Folgen des Tsunamis sowie der atomaren Katastrophe betroffen. Auf die operative Zusammenarbeit beider Unternehmen hat dies allerdings keine Auswirkungen, da SCHWEIZER ausschließlich über die chinesischen Werke von MEIKO bedient wird.

Nach den zeitweiligen Lieferengpässen im Vorjahr hat sich das Management von SCHWEIZER in den letzten Monaten stark auf die Verbesserung der Liefertreue zu ihren Kunden Konzentriert. Investitionen in Engpassbereiche sowie die Einführung eines optimierten Produktionsplanungssystems haben die Liefertreue deutlich verbessert. Für besonders eilige Aufträge wurde eine Fast Path Lane eingeführt.

SCHWEIZER wartet mittlerweile mit hervorragenden Bilanzstrukturen auf. Die andauernde Gewinnsituation geht einher mit einer verstärkten Entschuldung des Unternehmens. Die Nettoverschulding (Net Gearing) betrug lediglich 7 % des Eigenkapitals. Die Eigenkapitalquote ist bei 50 % (Vj. 30 %). Das Gesamtvermögen von SCHWEIZER ist auf 78,8 (Vj. 54,2) Mio. Euro angewachsen.

Trotz anstehender Herausforderungen blickt das Unternehmen positiv auf die weitere Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres. Möglichen Unsicherheiten in Bezug auf einen wirklich selbst tragenden globalen Aufschwung, die jüngsten Ereignisse in Nordafrika und Japan und weiterem Kostendruck durch Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite begegnet SCHWEIZER mit weiterhin geringer Fixkostenbasis und flexiblen Kostenstrukturen.

„Wir sind in guter Verfassung und haben das Rüstzeug sowie die Kompetenz, die erfolgreiche Reise auch in einem gebremsten Wachstumsumfeld fortzusetzen“, sagt Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender der Schweizer Electronic AG.

Vor diesem Hintergrund erwartet das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2011 eine Umsatzsteigerung auf 110 bis 120 Mio. Euro bei einer EBIT-Quote von 9 % bis 10 % (Q1/2011: 9%). Damit entspricht der prognostizierte Umsatz einem Wachstum von 5 % bis 15 % im Vergleich zum Vorjahr.

SCHWEIZER veröffentlichte vergangene Woche ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2010.

01.04.2011 | Nicolas Schweizer ist Personalvorstand bei Schweizer Electronic AG

Schramberg, 1. April 2011 – Der am 27. Juli 2010 vom Aufsichtsrat bestellte Assessor Jur. Nicolas-Fabian Schweizer (36) tritt am 01.04.2011 sein Amt als Personalvorstand der Schweizer Electronic AG an. In dieser Funktion ist er für die Bereiche Personal und Recht verantwortlich.

Nicolas-Fabian Schweizer verfügt über langjährige internationale Erfahrung in den Bereichen Recht, Personal und Organisationsentwicklung. Er absolvierte eine juristische Ausbildung in Deutschland, der Schweiz und den U.S.A. Nach Stationen als Rechtsanwalt, Justitiar und Director Human Resources war er zuletzt Mitglied der europäischen Personalführung der British American Tobacco Gruppe.

07.02.2011 | Schweizer Electronic AG mit Rekordjahr: Erwartungen übertroffen

Schweizer Electronic AG mit Rekordjahr: Erwartungen übertroffen

  • Jahresumsatz steigt um 60 Prozent auf 105,4 Millionen Euro
  • Ergebnis vor Zinsen und Steuern mit 16,9 Mio. Euro über Prognose
  • Mitarbeiter am Unternehmenserfolg beteiligt
  • Solides Fundament – weiteres Wachstum in 2011 erwartet

Schramberg, 7. Februar 2011 – Die Schweizer Electronic AG, drittgrößter Leiterplattenproduzent Europas, wird das Jahr 2010 mit dem höchsten Umsatz in der 161-jährigen Firmengeschichte abschließen. Im Geschäftsjahr 2010 erzielte das Technologie-Unternehmen nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 105,4 Mio. Euro (Vorjahr 65,8 Mio. Euro), der damit 60% über dem des Jahres 2009 liegt.

Der Vorstandsvorsitzende Dr. Marc Schweizer zeigt sich in der eingeschlagenen Unternehmensstrategie bestätigt: „ Unsere Innovationsschwerpunkte treffen bei unseren Kunden auf sehr hohes Interesse. Schweizer Electronic ist ein High-Tech-Haus auf sehr solidem Fundament“.

Auch die Ertragslage der Schweizer Electronic hat sich deutlich verbessert. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) liegt mit 16,9 Mio. Euro und einer Quote von 16 % deutlich über dem Ziel. Bereinigt um Sondereffekte beträgt das EBIT 13,1 Mio. Euro bzw. 12,5 %. „Auf Basis der hervorragenden Geschäfts- und Ergebnisentwicklung in 2010 werden wir dem Aufsichtsrat die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,42 Euro pro Aktie vorschlagen“, sagte Marc Bunz, Finanzvorstand der Schweizer Electronic.

Die endgültigen Zahlen werden am 27. April 2011 veröffentlicht und im Rahmen der Investoren- und Bilanzpressekonferenz am 4. Mai 2011 erläutert.

Das Unternehmen profitiert von seiner strategischen Positionierung und vom Wachstum in Asien. Dies schafft und sichert Arbeitsplätze in Deutschland. Folglich erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten der Schweizer Electronic gegenüber dem Tiefstand Mitte 2009  innerhalb von rund eineinhalb Jahren um 103 auf 741 Mitarbeiter.

Infolge der sehr guten Entwicklung beteiligt das Unternehmen seine Mitarbeiter, die in den vergangenen Jahren Zugeständnisse gemacht haben, am Erfolg. Dazu gehört, dass verschiedene Einkommenskomponenten wieder reaktiviert wurden. Darüber hinaus ist die ursprünglich für Frühjahr 2011 geplante Lohnerhöhung von 3% auf den 1. Januar 2011 vorgezogen worden. Dies für die Belegschaft die höchste Einkommensverbesserung seit 8 Jahren.

Schweizer Electronic hat außerdem die Aufwendungen für Forschung, Entwicklung und Investitionen um 56% erhöht. Sie liegen bei rund 4,1 Millionen Euro (Vorjahr 2,6 Millionen EUR) und dienen der Erweiterung des Produkt-Portfolios, der Optimierung der Produktion und der Stärkung des Standorts in Schramberg.

Für 2011 rechnet das Unternehmen mit einer Fortsetzung des globalen Aufschwungs,
der allerdings an Dynamik verlieren dürfte. Mit Blick auf die Absatzsegmente wird für das Geschäftsjahr 2011 derzeit eine Steigerung der Umsatzerlöse in der Größenordnung von 5% bis 15% erwartet. Diese Prognose stützt sich auch auf die Tatsache, dass Schweizer mit einem Auftragsbestand von über 120 Mio. Euro in das Geschäftsjahr 2011 startet.

Das Management von Schweizer will sich jedoch auf den Erfolgen des vergangenen Jahres nicht ausruhen. Der „Turnarounder des Jahres 2010“ überprüft derzeit Optionen zur Diversifizierung in neue Geschäftsfelder.

2010

12.11.2010 | Schweizer Electronic AG auch im 3. Quartal 2010 erfolgreich

Schweizer Electronic AG auch im 3. Quartal 2010 erfolgreich 
Prognose für laufendes Geschäftsjahr nochmals erhöht:
EBIT von über 10 % für 2010 erwartet
Aussichten für 2011 werden als stabil und weiterhin positiv eingestuft


Highlights des dritten Quartals

  • Vertrag zur wechselseitigen Beteiligung mit Meiko Electronics unterschrieben
  • Erweiterung der flexiblen Produktionskapazitäten trägt Früchte – Quartalsumsatz von 28,1 Mio. EUR bedeutet einen Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 49%
  • EBIT Marge steigt im dritten Quartal auf 14%
  • Operative Gewinne sichern robuste Bilanzstrukturen: Eigenkapitalquote im September über 41%
  • Börse belohnt positive Entwicklung: Aktienkurs steigt während des dritten Quartals um 36%

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28.10.2010 | Schweizer Electronic AG wird "Turnarounder des Jahres 2010"

Wie Phönix aus der Asche - Schweizer Electronic AG wird "Turnarounder des Jahres 2010" Schramberg, 28. Oktober 2010 – Im Rahmen einer festlichen Preisverleihung in der Berliner Bertelsmann-Repräsentanz nahm der Vorstandsvorsitzende der Schweizer Electronic AG, Dr. Marc Schweizer, gestern Abend die Auszeichnung "Turnarounder des Jahres 2010" entgegen.  

Die Schweizer Electronic AG wurde in der Betriebsgrößenklasse bis 1.000 Mitarbeiter dafür ausgezeichnet, dass sie es nach einer mehrjährigen Krise geschafft hat, heute wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Buchstäblich, wie Phönix aus der Asche, wurde das Unternehmen nach einem Brand im Jahre 2005, bei dem ein Großteil der Produktionsstätten vernichtet wurde, konsequent und mit veränderter Strategie zu neuem Leben erweckt. Die Jahre des Wiederaufbaus waren geprägt durch harte Einschnitte: die Schließung eines zweiten Werkes, die Kürzung der Belegschaft um ein Fünftel, die Optimierung von Geschäfts- und Produktionsprozessen und die Aufgabe von unrentablen Geschäftsbereichen. Die Wirtschaftskrise traf das Unternehmen mitten im Sanierungsprozess, so dass allein im ersten Halbjahr 2009 ein Minus von sechs Millionen Euro verbucht wurde. Die Kehrtwende zeichnete sich dann aber Ende des letzten Jahres ab, nicht zuletzt durch die konsequente Umsetzung der Unternehmensstrategie, der engen Zusammenarbeit mit den Banken und der Gründung eines Partnernetzwerkes.

"Ich nehme diesen Preis stellvertretend für unsere Mitarbeiter entgegen", sagt Dr. Marc Schweizer. "Ihrem Einsatz, ihrer Kreativität und ihrer Loyalität, insbesondere in den Jahren der Krise, gilt unser größter Dank. Wirtschaftlicher Erfolg ist nur möglich, wenn alle Beschäftigten dazu beitragen und unsere Mitarbeiter haben dies eindrucksvoll bewiesen. Unsere verbesserte wirtschaftliche Lage ermöglicht es uns nun auch, etwas an unsere Belegschaft zurückzugeben. Auch unseren Kunden, Lieferanten, Banken und Partnern gebührt an dieser Stelle unsere Anerkennung für langjährige Treue und erfolgreiche Zusammenarbeit. "

Zusammen mit seinen Vorstandskollegen Marc Bunz (CFO) und Bernd Schweizer (COO) plant Dr. Marc Schweizer derzeit weitere strategische Schritte im Kerngeschäft Leiterplatte, aber auch Richtung Diversifikation und Optimierung der Wertschöpfungskette. Entsprechende Entscheidungen und Maßnahmen hierzu werden in den kommenden Quartalen getroffen.

Der Preis "Turnarounder des Jahres" wird von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO und dem Wirtschaftsmagazin ‚impulse' vergeben und würdigt die Leistung deutscher Firmen, in denen es Management und Mitarbeitern trotz wirtschaftlich schwieriger Situation gelungen ist, Unternehmen und Arbeitsplätze zu erhalten. Der Preis wird in den Betriebsgrößenklassen bis 500, bis 1.000 und über 1.000 Beschäftigte vergeben.

Die Schweizer Electronic AG meldete im Juli in ihrem Halbjahresfinanzbericht einen signifikanten Umsatzanstieg um 80 % und erwartet für das Jahr 2010 einen Umsatz von ca. 90 bis 100 Mio. Euro. Das erfolgreiche Wachstum basiert u. a. auch auf einer Kooperation mit dem Partner Meiko Electronics. Der Aktienkurs des Unternehmens stieg im Laufe der letzten zwei Jahre von zwei Euro auf heute rund 26 Euro.

21.09.2010 | Pressemitteilung vom 21.09.2010 Schweizer Electronic AG und Meiko Electronics Co., Ltd. schließen Verträge zur wechselseitigen Beteiligung

Schweizer Electronic AG und Meiko Electronics Co., Ltd. schließen Verträge zur wechselseitigen Beteiligung
 
Nachdem die Schweizer Electronic AG und Meiko Electronics Co., Ltd., Japan im April 2009 eine strategische Allianz in Bezug auf Kundenbetreuung und Produktion eingegangen sind, haben beide Unternehmen heute beschlossen, der strategischen Relevanz dieser Kooperation durch eine wechselseitige Beteiligung Stabilität und Nachhaltigkeit zu verleihen. Die Schweizer Electronic AG hat am 21. September 2010 einen Aktienkaufvertrag mit der Meiko Electronics Co., Ltd., Japan, abgeschlossen. Mit diesem Aktienkaufvertrag veräußert die Schweizer Electronic AG an die Meiko Electronics Co. Ltd. 180.000 eigene Aktien der Schweizer Electronic AG, die sie in Übereinstimmung mit dem Ermächtigungsbeschluss der Hauptversammlung vom 27. Juni 2008 erworben hatte. Zugleich hat die Schweizer Electronic AG eine Vereinbarung mit Meiko Electronics Co., Ltd., abgeschlossen, wonach die Schweizer Electronic AG 313.600 Aktien von der Meiko Electronics Co., Ltd., erwirbt. Das Volumen dieser Transaktion beläuft sich rund 4,7 Mio. Euro. Da sich die Volumina entsprechen, ergeben sich keine Liquiditätsab- oder zuflüsse.

27.07.2010 | Pressemitteilung vom 27.07.2010 Schweizer Electronic AG mit neuem Personalvorstand

Schweizer Electronic AG mit neuem Personalvorstand  
 
Der Aufsichtsrat der Schweizer Electronic AG in Schramberg hat am 27.07.2010 im Rahmen
der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens beschlossen, Herrn Assessor Jur.
Nicolas-Fabian Schweizer (35) mit Wirkung vom 01.04.2011 zum Personalvorstand (CHRO)
der Gesellschaft zu bestellen.

02.07.2010 | Pressemitteilung vom 02.07.2010 zur Hauptversammlung der Schweizer Electronic AG

Rund 200 Aktionäre und Gäste nahmen an der diesjährigen Hauptversammlung der Schweizer Electronic AG teil. Die Präsenz des Grundkapitals betrug rund 78%. Sämtliche Beschlussvorschläge der Verwaltung wurden einstimmig oder mit großer Mehrheit angenommen.

21.01.2010 | Pressemitteilung vom 21.01.2010

Information für unsere Aktionäre zum 4. Quartal 2009 Highlights des vierten Quartals:  Volle Auftragsbücher - Vollauslastung in der Produktion /  Trendwende noch signifikanter als im 3. Quartal - Umsatzwachstum von 27 % gegenüber Vorjahresquartal - Umsatzguidance übertroffen / Turn-Around stabilisiert - deutlich positive Ergebnisse mit einer EBIT-Marge von 7 %, obwohl das 4. Quartal absatzbranchenbedingt historisch das schwächste Quartal repräsentiert / leerstehendes Werk Dunningen verkauft - zusätzlicher Liquiditätszufluss verbessert Bilanzstrukturen / Auftragsbestand von 63,9 Mio. EUR zum 31.12.2009 sichert Auslastung mindestens bis Mitte 2010. (VJ. 47,1 Mio. €)

2009

28.04.2009 | Pressemitteilung v. 28.04.2009

Operativer Umsatzanstieg um 5 % trotz Absatzkrise im 4. Quartal EBIT-Marge vor Sondereinflüssen gesteigert Sondereinflüsse für Restrukturierungsmaßnahmen in 2008 sowie Rückstellungen für weitere Kostensenkungsmaßnahmen in 2009 belasten das Ergebnis

19.02.2009 | Pressemitteilung vom 19.02.2009

Schweizer Electronic deutlich verbessert in 2008
Erfolgreicher Turn-Around
Robuste Bilanzstruktur

20.01.2009 | Pressemitteilung vom 20.01.2009

Schweizer Electronic AG ist trotz Wirtschaftskrise auch 2008 gewachsen.
Umsätze in der Industrieelektronik verdoppelt
Produktivität verbessert - weitere Kostenanpassungen in 2009 geplant

2008

04.12.2008 | Pressemitteilung vom 04.12.2008

29.10.2008 | Pressemitteilung vom 29.10.2008

Schweizer übertrifft im 3. Quartal Prognose bei Umsatz und EBIT

27.06.2008 | Pressemitteilung vom 27.06.2008

Hauptversammlung der Schweizer Electronic AG am 27.06.2008 in Schramberg

2007

31.08.2007 | Pressemitteilung 3/2007 vom 31.08.2007

Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2007 veröffentlicht.
Wiederaufbau und Schadensregulierung abgeschlossen

16.03.2007 | Pressemitteilung 2/2007 vom 16.03.2007

SCHWEIZER ELECTRONIC AG, Schramberg - Vorläufiges Jahresergebnis 2006

19.01.2007 | Pressemitteilung 1/2007 vom 19.01.2007

SCHWEIZER ELECTRONIC AG, Schramberg

- Wiederaufbau im Plan
- Umsatz wie vorgesehen auf Vorjahresniveau

Das ganz im Zeichen des Wiederaufbaus und Fertigungshochlaufs nach dem schwerwiegenden Brandereignis vom 01.06.2005 stehende Jahr 2006 konnte planmäßig abgeschlossen werden. Der Umsatz betrug wie im Vorjahr rund 63 Mio. €. Beim Vergleich dieser Werte ist zu berücksichtigen, dass das Jahr 2005 in den ersten fünf Monaten keine brandbedingten Ausfälle zu verzeichnen hatte.

2006

31.08.2006 | Pressemitteilung vom 31.08.2006

SCHWEIZER ELECTRONIC AG, Schramberg - Das Jahr 2006 steht im Zeichen des Wiederaufbaus
Nach dem Brandereignis vom 01.06.2005 steht das Jahr 2006 bei der SCHWEIZER ELECTRONIC AG ganz im Zeichen des Wiederaufbaus und Fertigungshochlaufes, der bis Mitte nächsten Jahres abgeschlossen sein wird...