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2014

26.11.2014 | Infineon beteiligt sich mit 9,4 Prozent am Leiterplattenhersteller Schweizer Electronic

München und Schramberg, 26. November 2014 – Der Halbleiterhersteller Infineon Technologies AG und der Leiterplattenhersteller Schweizer Electronic AG haben heute bekannt gegeben, dass sich Infineon mit 9,4 Prozent an Schweizer beteiligen wird. Die entsprechenden Verträge wurden heute abgeschlossen. Über die Konditionen wurde Stillschweigen vereinbart.

Mit der Beteiligung unterstreicht Infineon seine Absicht, Technologien zur Integration von Leistungshalbleitern in die Leiterplatte gemeinsam mit Schweizer zu entwickeln und das Chip-Embedding für Automobil- und Industrieanwendungen mit sehr hoher elektrischer Leistung zu erschließen. Schweizers Chip-Embedding-Technologie wird Infineons eigen-entwickelte Chip-Embedding-Gehäusetechnologie BLADE ergänzen. Diese wird zum Beispiel für die Gleichstromversorgung (DC/DC-Spannungsregler) eingesetzt, wie sie für Prozessoren in Computer- und Telekommunikationssystemen verwendet wird.

Chip-Embedding bringt Vorteile
Sind Leiterplatten heute auf ihrer Vorder- und Rückseite mit Chips bestückt, lassen sich beim Chip-Embedding in Zukunft die Halbleiter ins Innere der Leiterplatte „einbetten“. Die Leiterplatte wird kleiner. Davon profitieren Systeme im Fahrzeug, für die wenig Raum zur Verfügung steht; zum Beispiel elektrische Servolenkung, aktive Federung oder elektrische Pumpen. Zudem verbessert sich die Kühlung der Chips. Die Wärme, die entsteht, wenn die Chips arbeiten, wird über die Leiterplatte direkt abgeführt.

Von Vorteil ist das besonders bei Anwendungen, die eine hohe elektrische Leistung benötigen und deren Leistungshalbleiter bisher aufwendig gekühlt werden müssen; beispielsweise sind das Kompressoren einer Klimaanlage im Fahrzeug, bei denen die elektrische Leistung bis zu 2 Kilowatt (kW) betragen kann. Zudem erwartet die Automobilbranche, dass neben dem heutigen 12-Volt-Bordnetz auch das 48-Volt-Netz an Bedeutung gewinnt. Da so höhere elektrische Leistungen genutzt werden können, lassen sich auch Fahrzeuge im unteren und mittleren Preissegment leichter um Hybridfunktionalität erweitern („eTurbo“ mit 5 kW bis 20 kW). Hier kann Chip-Embedding helfen.

Dr. Reinhard Ploss, Vorsitzender des Vorstands der Infineon Technologies AG, sagt:
„Mit Systemkompetenz und dem Einsatz hochinnovativer Technologien machen wir Fahrzeuge und Industrieanwendungen leistungsfähiger und energieeffizienter.   Unsere Beteiligung an der Schweizer Electronic AG stärkt uns auf dem Weg vom Produktdenken zum Systemverständnis. Chip-Embedding bringt großen Mehrwert für unsere Kunden, denn deren Systeme werden kompakter und dabei noch effizienter.“

Dazu Dr. Marc Schweizer, CEO der Schweizer Electronic AG: „Die Systemgrenzen zwischen Leiterplatten und Halbleitern werden sich verändern und damit auch neue Geschäftsmodelle erfordern. Wir erwarten hier großes Wachstumspotenzial in einigen Jahren. Infineon ist bei Leistungshalbleitern technologisch führend und Schweizer führender Hersteller für Hochleistungs-Leiterplatten im Automobil- und Industriebereich. Dank ihrer hervorragenden Marktpositionen und guten Kundenbeziehungen passen unsere beiden Unternehmen sehr gut zusammen. Das haben wir bereits mit gemeinsam entwickelten Demonstratoren für maßgeschneiderte Kundenlösungen gezeigt.“

Und mit Blick auf die lange Tradition des Unternehmens ergänzt Dr. Schweizer: „Im Laufe ihrer 165-jährigen Firmengeschichte hat Schweizer immer wieder bewiesen, dass sie mit ihrer Flexibilität und Fähigkeit zur schnellen Anpassung an Markttrends nachhaltige Unternehmensentwicklung generiert. Die Vereinbarung mit Infineon ist ein nächster Schritt, um die Zukunft der Elektronikindustrie mitzugestalten.“

Infineon ist technologisch führend bei Leistungshalbleitern, Schweizer bei Hochleistungs-Leiterplatten. Als Zulieferer für die Automobilindustrie stehen beide Unternehmen in ihren Produktmärkten auf Platz zwei der Weltrangliste.

Infineon und Schweizer arbeiten schon seit einigen Jahren  im Bereich der Automobilelektronik zusammen. Im Oktober 2013 stellten sie beispielsweise einen gemeinsam entwickelten Batterieschalter vor, mit dem sich etwa bei einem Unfall die Autobatterie sicher abklemmen lässt.

Über Schweizer
Die Schweizer Electronic AG ist ein globales "best-in-class" Technologieunternehmen für die Herstellung von hochwertigen Leiterplatten und innovativen Lösungen und Dienstleistungen für die Automobil-, Solar-, Industrie- und Luftfahrtelektronik. Basierend auf anerkannter Technologie- und Beratungskompetenz adressieren Produkte und Lösungen von Schweizer zentrale Herausforderungen im Bereich Leistungselektronik, Einbett-Technologie und Kostenreduktion und zeichnen sich durch energie- und umweltschonende Eigenschaften aus. Das Unternehmen bietet in seinem Geschäftsfeld Electronic zusammen mit seinen bereits bestehenden Partnern Elekonta Marek GmbH & Co.KG, Meiko Electronics Co. Ltd. und WUS Printed Circuit Co., Ltd. kosten- und fertigungsoptimierte Lösungen für Klein-, Mittel- und Großserien an und beschäftigt in diesem Netzwerk insgesamt über 20.000 Mitarbeiter in Deutschland, Japan, China und Vietnam.

Mit rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erzielte Schweizer im Geschäftsjahr 2013 (Ende Dezember) einen Umsatz von 101,2 Millionen Euro. Das im Jahr 1849 gegründete und von Familienmitgliedern geführte Unternehmen ist an den Börsen in Stuttgart und Frankfurt (Ticker Symbol „SCE“, „ISIN DE 000515623“) notiert. Weitere Informationen unter www.schweizer.ag

 

Über Infineon
Die Infineon Technologies AG bietet Halbleiter- und Systemlösungen an, die drei zentrale Herausforderungen der modernen Gesellschaft adressieren: Energieeffizienz, Mobilität sowie Sicherheit. Mit weltweit rund 26.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erzielte Infineon im Geschäftsjahr 2013 (Ende September) einen Umsatz von 3,84 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist in Frankfurt unter dem Symbol „IFX“ und in den USA im Freiverkehrsmarkt OTCQX International Premier unter dem Symbol „IFNNY“ notiert. Weitere Informationen unter www.infineon.com.

Diese Presseinformation finden Sie unter www.infineon.com/presse
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07.11.2014 | SCHWEIZER übertrifft die Vorjahreswerte für Umsatz, Ergebnis und Cashflow zum Ende des 3. Quartals

Schramberg, 07.11.2014 – Mit einem kumulierten Umsatz von 83,3 Mio. Euro gegenüber 75,6 Mio. Euro im Vorjahr und einem Auftragsbestand von 121,2 Mio. Euro (Vorjahr 107,9 Mio. Euro) im dritten Quartal 2014, hat SCHWEIZER erneut ihre Vorjahreswerte übertroffen. Der Quartalsumsatz stieg von 26,7 Mio. Euro in der Vorjahresperiode auf 28,0 Mio. Euro Ende September 2014 Euro. Dabei konnte das Unternehmen seine Positionierung bei Lösungen für die Automobilindustrie mit einer Umsatzsteigerung um 16 % auf insgesamt 20,6 Mio. Euro weiter ausbauen. Das kumulierte operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) erhöhte sich von 7,1 Mio. Euro im Vorjahr auf 7,6 Mio. Euro zum 30. September 2014, was einer EBIT-Marge von 9,1 % entspricht. Das Quartalsergebnis liegt mit 2,9 Mio. Euro (Vorjahr 3,3 Mio. Euro) innerhalb der Erwartungen bei einer EBIT-Marge von 10,4 %. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit stieg in den ersten drei Quartalen des Berichtsjahres auf 7,3 Mio. Euro im Vergleich zu 6,3 Mio. Euro in der Vorjahresperiode.

Positiv hervorzuheben ist der Anstieg der Auftragseingänge für die asiatischen Produktionskapazitäten Hier wurden bis Ende September Bestellungen von 11,1 Mio. Euro eingebucht, was einer Steigerung von 98 % entspricht. Über den asiatischen Partnerverbund insgesamt wurden bis 30. September kumuliert 7,4 Mio. Euro Umsatz erzielt. Dies ist ein Anstieg um 51 % gegenüber Vorjahr.

Dazu Dr. M. Schweizer, CEO Schweizer Electronic AG: „Der Geschäftsverlauf innerhalb der ersten neun Monate ist im Rahmen unserer Erwartungen und als positiv zu bezeichnen. Unsere Erfolge bei der Portfoliosteuerung trugen im dritten Quartal zur Ergebnisverbesserung gegenüber dem zweiten Quartal bei. Einen wesentlichen Anteil an der erfreulichen Geschäftslage hat die klare technologische Positionierung von SCHWEIZER bei den Innovations- und Wachstumstechnologien Leistungselektronik, Embedding und Systemkostenreduktion. Auf das gesamte Geschäftsjahr 2014 hinausblickend präzisieren wir unsere Aussage mit einer Umsatzerwartung von 108 Mio. Euro, was einer Steigerung von 7 % gegenüber 2013 entspricht. Wir rechnen unter Berücksichtigung der Sonderbelastungen für den Produktionsanlauf in Vietnam mit einem EBIT in der Bandbreite von 9 bis10 Mio. Euro.“

14.08.2014 | Erfolgreiches erstes Halbjahr 2014 bei SCHWEIZER: Umsatz und Überschuss wachsen um 13 %, EBIT plus 24 %

Schramberg, 14. August 2014 – Die Schweizer Electronic AG hat im ersten Halbjahr 2014 ihre Erwartungen erfüllt: Der Umsatz erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 13 % auf 55,3 Mio. Euro, der Periodenüberschuss stieg ebenfalls um 13 % und beträgt jetzt 2,7 Mio. Euro (Vorjahresperiode 2,4 Mio. Euro). Dies entspricht einem Gewinn pro Aktie von 0,72 Euro gegenüber 0,63 Euro in der Vorjahresperiode. Positiv entwickelte sich auch das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) mit einer Steigerung um 24 % gegenüber Vorjahr auf 4,7 Mio. Euro. Die EBIT Marge beträgt 8,5 % (Vorjahresperiode 7,8 %).

Auch die Auftragseingänge bei SCHWEIZER bewegen sich auf einem viel versprechenden Niveau: Im ersten Halbjahr 2014 erhielt das Unternehmen Bestellungen im Wert von 61,0 Mio. Euro (plus 4,1 % gegenüber Vorjahr), davon allein 72 % aus der Automobilindustrie und 24 % aus der Industrieelektronik. Beim Umsatz konnten die wichtigsten Kundengruppen Automotive und Industrie sogar überproportional um jeweils 15 % zulegen. Ebenso stieg der Anteil der Hochtechnologieprodukte, die mit 24,0 Mio. Euro im ersten Halbjahr zum Umsatz beitrugen (Vorjahr 18,0 Mio. Euro).

Dazu Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender der Schweizer Electronic AG: „Mit dem operativ guten ersten Halbjahr 2014 erwarten wir derzeit das laufende Geschäftsjahr am oberen Ende unserer Erwartungen abzuschließen. Beim Umsatz erwarten wir ein Wachstum im Bereich von 7 %, wobei sich unser Ergebnis entsprechend dem Umsatzanstieg verbessern wird. Aus weiteren Erfolgen bei der Portfoliosteuerung im zweiten Halbjahr 2014 könnten sich positive Effekte auf das Ergebnis ergeben. Der Auftragsbestand liegt mit 119,5 Mio. Euro am Ende des ersten Halbjahres 2014 um 20 % über dem Vorjahreswert und liefert uns eine gute Indikation, dass eine hervorragende Auslastung der Produktion bis in das Jahr 2015 hinein gewährleistet ist.“

Auch die Finanzierungsstrukturen bei SCHWEIZER bewegen sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Durch den Periodengewinn erhöhte sich das Eigenkapital auf 47,8 Mio. Euro. Damit betrug die Eigenkapitalquote am Ende des ersten Halbjahres 2014 55,8 %.

Die Schweizer Electronic AG veröffentlicht heute ihren Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2014, der auf http://www.schweizer.ag/de/investorrelations/finanzberichte.html zur Verfügung steht.

18.07.2014 | Strategischer Partner WUS investiert in SCHWEIZER mit einem Anteilserwerb von 4,5 %

Schramberg, 18. Juli, 2014 – Nachdem die beiden Unternehmen WUS Printed Circuits Co., Ltd., Kunshan/China und Schweizer Electronic AG, Schramberg/Deutschland, Ende April dieses Jahres einen Vertrag über eine langfristige, strategische Allianz im Hochfrequenz (HF)-Segment geschlossen haben, folgt jetzt mit einer Kapitalbeteiligung seitens der Firma WUS der nächste Schritt. Der strategische Partner WUS erwirbt einen Aktienanteil von   4,5 % an der Schweizer Electronic AG, davon 4 % aus dem Aktienpool der Familie Schweizer und 0,5 % eigene Aktien des Unternehmens.

Die WUS Printed Circuits Co., Ltd. unterstreicht damit ihr starkes strategisches Interesse an der Geschäftstätigkeit des Unternehmens aus Schramberg, während SCHWEIZER ihrerseits durch diesen Schritt ihr internationales Partner-Netzwerk weiter stärkt und den Zugriff auf eine solide, gut ausgebaute Basis von Hochtechnologie-Produktionskapazitäten und innovativer Kompetenz erweitert. 

„Nicht mal drei Monate sind seit der Vertragsunterzeichnung für unsere exklusive, langfristige strategische Partnerschaft vergangen, die uns und unseren Kunden den Zugriff auf weitere HF-Produktionskapazitäten in Asien ermöglicht. Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung und dieser Kapitalbeteiligung nach so kurzer Zeit. Dieser Schritt untermauert das starke Interesse unseres Partners WUS, das Geschäftspotential im Bereich der HF-Leiterplatten auf dem globalen Automobil-Markt gemeinsam mit SCHWEIZER weiter zu erschließen und auszuschöpfen.

Der HF-Markt wird sich in den nächsten fünf Jahren verfünffachen und bis 2024 sogar verzehnfachen. SCHWEIZER hat ihre Umsätze mit H- Leiterplatten in 2013 um fast 200% gesteigert, und wir erwarten weiteres, kontinuierliches Wachstum. Während unsere langfristige Strategie darauf baut, unseren Marktanteil stetig zu steigern, gehen wir davon aus, dass wir unseren Kunden gemeinsam mit WUS in der ersten Aufbauphase Lieferkapazitäten in Höhe von 50 Mio. Euro anbieten können. Dieses wird dann ein attraktives Aufwärtspotential nach sich ziehen,“ Dr. Marc Schweizer, CEO der Schweizer Electronic AG. Und er fügt hinzu: „Im Hinblick auf unsere internationale Produktionsaufstellung sind wir sehr gut positioniert mit unserer Hochtechnologie-Anlage in Schramberg, der Expertise und langjährigen Erfahrung in Asien, die unser Partner Meiko Electronics aus Japan einbringt sowie den ergänzenden Ressourcen und der soliden Plattform von WUS in China, die auf das HF-Segment ausgerichtet ist.

Chris Wu, Managing Director der WUS Printed Circuits Co., Ltd. fügt hinzu: ”Wir haben schnell erkannt, dass unsere exklusive Partnerschaft mit SCHWEIZER eine Win-Win-Lösung sowohl für beide Unternehmen als auch insbesondere für unsere Kunden darstellt, um gemeinsam die zukünftigen Herausforderungen zu meistern. Daher haben wir uns entschieden, in das Unternehmen SCHWEIZER zu investieren und einen Aktienanteil von 4,5 % zu erwerben. Das erlaubt uns, am Geschäftsergebnis von SCHWEIZER teilzuhaben und sowohl positive Ergebnisse als auch Risiken zu teilen.“

04.07.2014 | SCHWEIZER erhöht Dividende auf 0,60 Euro

Schramberg, 4. Juli 2014 – Auf der 25. ordentlichen Hauptversammlung der Schweizer Electronic AG am 4. Juli 2014 haben sich die anwesenden Aktionäre dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat angeschlossen und der Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2013 in Höhe von 0,60 Euro je Aktie zugestimmt. Das entspricht nach Zuführung in die Gewinnrücklagen einer Ausschüttungsquote von 44 %. Nach dem positiven Verlauf des Geschäftsjahres ist dieses die vierte Dividendenerhöhung in Folge. Zudem wird SCHWEIZER zum wiederholten Mal seine Mitarbeiter am Unternehmenserfolg beteiligen und ihnen auf diese Weise für ihren außergewöhnlichen Einsatz danken. Die Ausschüttung ist mit insgesamt 500.000 Euro um 4 % höher als 2013.

Neben dem Dividendenvorschlag stimmte das in Rottweil versammelte Plenum auch den übrigen Beschlussvorlagen mit großer Mehrheit zu. Es fanden sich insgesamt 150 Anteilseigner ein, die Präsenz der Stimmrechte lag bei 75,87 % des Grundkapitals. Zudem waren rund 40 Gäste anwesend.

In ihren Reden berichteten Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender, und Marc Bunz, Finanzvorstand, über ein dynamisches und zunächst schwer kalkulierbares Geschäftsjahr,das zu Beginn von einer schwachen Entwicklung der Weltkonjunktur und verhaltener Kundennachfrage geprägt war. SCHWEIZER hat diesen Zeitraum genutzt, um ihr Portfolio hin zu Produkten mit erhöhter Wertschöpfung weiterzuentwickeln. Dadurch konnte die Profitabilität entscheidend gesteigert werden, so dass das Geschäftsjahr 2013 (Ende Dezember) mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 9,8 Mio. EUR (Vorjahr 5,2 Mio. EUR) abgeschlossen werden konnte. Der Umsatz erhöhte sich auf 101,2 Mio. EUR, wobei der Anteil an innovativen Produkten von 32 % auf 42 % des Gesamtvolumens stieg. Die Eigenkapitalquote betrug 58,8 % (45,1 Mio. EUR), der operative Cashflow erhöhte sich auf 8,8 Mio. EUR (Vorjahr 7,2 Mio. EUR).

Der Vorstand und die Aufsichtsratsmitglieder wurden einstimmig entlastet. Die Hauptversammlung der Schweizer Electronic AG hat heute turnusgemäß ihre vier Anteilseignervertreter Michael Kowalski, Christoph Schweizer, Kristina Schweizer und Christian Schmid nahezu einstimmig in den Aufsichtsrat gewählt.

26.06.2014 | Dr. Marc Schweizer in den Aufsichtsrat von MEIKO gewählt

Schramberg, 26. Juni, 2014 – Die Schweizer Electronic AG gibt bekannt, dass Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, heute in den Aufsichtsrat der Meiko Electronics Co., Ltd. gewählt wurde. Mit seiner Nominierung im Mai dieses Jahres folgten die beiden Unternehmen dem geplanten Zeitrahmen, der für das im Dezember 2012 gegründete gemeinsame Joint Venture gesetzt wurde. Die beiden Unternehmen hatten damals ihre Kräfte gebündelt, um eine gemeinsame Produktionslinie zur Herstellung von Leiterplatten zu errichten, die für europäische Kunden aus dem Automobil- und Industriesektor bestimmt sind.

“Es ist eine Ehre für mich, in den Aufsichtsrat von MEIKO gewählt worden zu sein. Nach der Gründung unserer Partnerschaft mit MEIKO im April 2009, unserem gegenseitigen Aktientausch und der Gründung unseres Joint Ventures in 2012, war meine Nominierung im Mai d.J. der nächste Schritt innerhalb des Zeitrahmens, den wir für unsere Partnerschaft gesetzt hatten. Es freut mich ganz besonders, dass mit der heutigen Wahl auch MEIKO’s Aktionäre ihrerseits meine Nominierung und unsere Kooperation unterstützen. Gleichzeitig steht das Wahlergebnis auch für eine Internationalisierung des Aufsichtsrats von MEIKO, so Dr. Marc Schweizer, CEO der Schweizer Electronic AG.“

25.06.2014 | Dr. Marc Schweizer erneut in den ZVEI-Vorstand gewählt

Schramberg, 25. Juni, 2014 – Auf seiner Mitgliederversammlung in München hat der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) Dr. Marc Schweizer, CEO der Schweizer Electronic AG, erneut in seinen Vorstand gewählt. Der ZVEI vertritt die wirtschafts- technologie- und umweltpolitischen Interessen der deutschen Elektroindustrie auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene.

Dr. Marc Schweizer, ist nicht nur Mitglied des Gesamtvorstands des ZVEI, sondern wurde ebenso in den Wirtschaftsausschuss des Gesamt-ZVEI bestellt. Darüber hinaus ist er seit einigen Jahren in der Fachgruppe Leiterplatten des ZVEI-Fachverbands PCB and Electronic Systems tätig.  Mit über 160 Mitgliedsunternehmen tritt dieser Fachverband zusammen mit dem ZVEI-Fachverband Electronic Components and Systems als industriepolitische Plattform und Sprachrohr der Leiterplatten-, integrierten Schichtschaltungs- und Bestückungsbranche für die notwendigen und richtigen Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa ein.

„Als Hersteller und Marktteilnehmer der Elektronikbranche gehören der Austausch und das Engagement innerhalb des Branchenverbands ZVEI mit zu meiner Verantwortung. So kann ich mit meinem Unternehmen dazu beitragen, dass wesentliche Trends gefördert und Problemstellungen der Kunden konstruktiv erörtert werden, um gemeinsam mit Politik und Wirtschaft die bestmöglichen Lösungen zu finden und bedeutende Entwicklungen in der Elektronik-Wertschöpfungskette voranzutreiben“, so Dr. Marc Schweizer, CEO der Schweizer Electronic AG.

27.05.2014 | Innovations-Workshop mit Oldtimer-Ambiente in St.Georgen

Schramberg, 27. Mai, 2014 – Für ihren Innovations-Workshop im Frühjahr hat sich die Schweizer Electronic AG dieses Mal eine ganz besondere Location ausgesucht: das Forum am Bahnhof (FAB) in St. Georgen, das nicht nur ein Auto- und Technikmuseum beherbergt, sondern auch als Veranstaltungsort gebucht werden kann. In den alten Gebäuden der ehemaligen Uhrenfabrik trafen sich rund 30 Marketing- und Technologieexperten des international aufgestellten Unternehmens, um zusammen mit dem Management Erfahrungen des aktuellen Geschäftes auszutauschen und sich auf die zukünftigen Marktanforderungen vorzubereiten.

„Als Unternehmen, das auf eine mehr als 160-jährige erfolgreiche Firmengeschichte in Schramberg zurückblickt, fühlen wir uns der Region hier in besonderer Weise verbunden und unterstreichen diese Verbundenheit mit der Nutzung solcher Angebote. Die Atmosphäre im FAB verbindet in besonderer Art und Weise Technik und Kultur und lädt dazu ein, sich unter Experten kreativ und konstruktiv auszutauschen. Das wir als einer der innovativsten Lieferanten im Automotivebereich dabei umringt von Oldtimern waren, hat unserem Workshop ein interessantes Spannungsfeld zwischen Alt und Neu verliehen“, so Christian Rössle, Vice President Sales & Marketing der Schweizer Electronic AG.

Gruppenbild

Im Forum am Bahnhof (FAB) in St. Georgen trafen sich rund 30 Marketing- und Technologieexperten, um Erfahrungen auszutauschen und sich auf Marktanforderungen vorzubereiten.

20.05.2014 | Mehr Licht ins Dunkel – BMBF fördert Forschungsprojekt zur Entwicklung einer volladaptiven Lichtverteilung für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Mit dem Ziel, die Fahrsicherheit bei Dämmerung und schlechten Lichtverhältnissen weiter zu verbessern, unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in den kommenden drei Jahren im Rahmen des Förderprogramms „Photonik Forschung Deutschland“ das Verbundprojekt VoLiFa2020 zur Entwicklung eines volladaptiven Lichtsystems für Automobile. Unter der Leitung des Lichtsystemherstellers HELLA bilden die Projektpartner Elmos Semiconductor AG, Merck, Porsche Engineering Group GmbH, Schweizer Electronic AG sowie die Universität Paderborn die für alle Projektschritte benötigten Kompetenzen komplett ab.

Die jüngst bekanntgegebene europäische Unfallstatistik belegt: Noch nie war Autofahren auf Europas Straßen so sicher wie im Jahr 2013. Zahlreiche Innovationen haben in den letzten Jahren dazu beigetragen, den Straßenverkehr deutlich sicherer zu machen. Trotz dieses Fortschritts ist das Risiko eines tödlichen Verkehrsunfalls bei Nacht und Dämme-rung immer noch wesentlich höher als bei Tageslicht.

Zur Erhöhung der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer bei schlechten Lichtverhältnissen fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderprogramms „Photonik Forschung Deutschland“ das Projekt „VoLiFa2020“ zur Entwicklung einer volladaptiven Lichtverteilung für eine intelligente, effiziente und sichere Fahrzeugbeleuchtung mit rund 2,0 Millionen Euro. Das geplante Lichtsystem ermöglicht eine Beleuchtung, die sich intelligent, stufenlos und in nahezu Echtzeit zielgerichtet an verschiedene Fahrsituationen anpassen kann. Hierdurch können unterschiedlichste Straßenverhältnisse individuell und gezielt ausgeleuchtet und somit Gefahrensituationen deutlich schneller erkannt werden.

Das Forschungskonsortium um den Lichtsystemhersteller HELLA (http://www.hella.com) deckt nahezu die gesamte Forschungs- und Wertschöpfungskette eines Scheinwerfersystems von der Entwicklung bis zum Anwender ab. Während das Chemie- und Pharmaunternehmen Merck (www.merck.de) mit der Entwicklung spezieller Flüssigkristalle die Grundlage für die Fertigung des Lichtsystems liefert, entwerfen die Chip- bzw. Hardwarehersteller Elmos Semiconductor AG (http://www.elmos.com/) und Schweizer Electronic AG (http://www.schweizer.ag) die elektronischen Bausteine bzw. kundenspezifische Leiterplatten. HELLA ist für die Erforschung des optischen Systems sowie die Integration der unterschiedlichen Komponenten in ein Gesamtsystem verantwortlich.

Die Verbrauchersicht spielt im wahrsten Sinne des Wortes eine zentrale Rolle im Projekt VoLiFa2020: Das L-LAB, Forschungsinstitut für Lichttechnik und Mechatronik der Universität Paderborn (http://www.l-lab.de) und der Automobilhersteller Porsche (http://www.porsche.com/germany/) erarbeiten die Systemanforderungen unter besonderer Berücksichtigung von subjektiven Wahrnehmungsaspekten aller Verkehrsteilnehmer.
Für die Projektbeteiligten sind die Verwertungsperspektiven für das zu entwickelnde Scheinwerfersystem vielfältig und reichen vom Einsatz im PKW über die Übertragung auf weitere Fahrzeugklassen wie LKW und Busse bis hin zur Verwertung einzelner Komponenten des Projekts in anderen Industriesektoren. Aufgrund des wachsenden Verkehrsaufkommens, des steigenden Sicherheitsbedürfnisses sowie dem Trend zu immer umfangreicheren Fahrassistenzsystemen ist von einer beträchtlichen Nachfrage nach intelligenten Beleuchtungssystemen auszugehen.

Neben der direkten Verwertung der Forschungsergebnisse birgt die erfolgreiche Durchführung des Projektes durch die weitestgehend nationale Wertschöpfungskette signifikante Potenziale für den Technologiestandort Deutschland.

Kontakt:
Henrik Hesse
Henrik.Hesse@hella.com
+49 29 41 / 38 - 27 93

30.04.2014 | Umsatz um 18 % gesteigert – Periodenergebnis verdoppelt

Auftragsbestand und nächster Schritt der Internationalisierung steigern Wachstumspotenzial

Schramberg, 30. April 2014 – Die Schweizer Electronic AG gab heute ihre Geschäftszahlen für das erste Quartal 2014 bekannt. Die Gesellschaft erzielte in diesem Zeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 27,8 Mio. Euro (Vorjahr 23,6 Mio. Euro), dies entspricht einer Steigerung um 18 % gegenüber dem Vergleichszeitraum 2013. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 2,9 Mio. Euro (Vorjahr 1,3 Mio. Euro), die EBIT Marge lag bei 10 % (Vorjahr 6 %).

Mit Auftragseingängen in Höhe von 35,0 Mio. Euro (Vorjahr 27,4 Mio. Euro) im Berichtszeitraum verzeichnete SCHWEIZER eine 28-prozentige Steigerung gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Dabei waren die Neuaufträge um 30 % höher als die Umsätze, was einen positiven kurzfristigen Ausblick auf die Umsatzentwicklung erlaubt. Die Auftragsbestände summierten sich Ende März auf 121,4 Mio. Euro (Vorjahr 93,4 Mio. Euro).

Auch die Bilanz- und Liquiditätskennzahlen wurden überwiegend verbessert. Das Eigenkapital erhöhte sich Ende März auf 46,9 Mio. Euro, was eine Eigenkapitalquote von 58 % ergab (31.12.2013:  58,8 %). Die Nettoverschuldung blieb stabil bei 2,7 Mio. Euro, was einem Verschuldungsgrad von 6 % entspricht.

„Mit einem gegenüber Ende 2013 nochmals gesteigerten Auftragsbestand in Höhe von 121,4 Mio. Euro sind wir bereits gut ausgelastet. Durch den Ausbau unseres Partner-Netzwerks mit zuverlässigen und erfahrenen internationalen Marktteilnehmern erweitern wir unseren Zugriff auf Produktionskapazitäten und sind für bestehende und zukünftige Kundenanfragen bestens gerüstet. So haben unsere Kunden dank unserer ergänzenden Partnerschaft mit WUS jetzt Zugang zu weiteren Hochfrequenz Produktionskapazitäten in Asien, während wir parallel hierzu unser Joint Venture mit MEIKO ausbauen und die Produktion in Vietnam anfahren. Parallel dazu investiert SCHWEIZER in das Technologiestammwerk in Deutschland und richtet damit die Fertigung auf weitere Innovationen aus,“ so Dr. Marc Schweizer, Vorsitzender des Vorstands der Schweizer Electronic AG.

Für 2014 erwartet SCHWEIZER ein Umsatzwachstum von 3 – 7% gegenüber dem Vorjahr. Infolge des erwarteten Umsatzwachstums und einiger Veränderungen im Produktportfolio geht das Unternehmen von einer leichten Verbesserung des Ergebnisses in 2014 aus. Unter der Voraussetzung einer stabilen weltwirtschaftlichen Entwicklung wird für das Geschäftsjahr 2015 ein weiteres Wachstum erwartet. In diesen prognostizierten Entwicklungen sind die geplanten Umsatz- und Ergebnisbeiträge durch die Partnerschaft mit WUS für Hochfrequenzleiterplatten noch nicht enthalten.

28.04.2014 | WUS und SCHWEIZER vereinbaren Partnerschaft im HF Segment

Schramberg, April 28, 2014 – WUS Printed Circuits Co., Ltd., Kunshan/China und Schweizer Electronic AG, Schramberg/Deutschland, haben einen exklusiven Vertrag über eine langfristige Kooperation in der Produktion von Hochfrequenz-Leiterplatten (HF Boards) für den globalen Automotive- und Industriemarkt geschlossen.

Die weltweit rasant steigende Nachfrage nach HF Boards macht es erforderlich, dass Markt- und Industrieteilnehmer Partnerschaften schließen, um ihre Kunden mit den gewünschten Mengen zu versorgen. HF Boards werden in der Fahrzeugproduktion zum Beispiel für Anwendungen wie Adaptive Cruise Control (ACC) oder Fahrspurassistenten eingesetzt und werden das autonome Fahren in der Zukunft ermöglichen.

Dank seines langjährigen Engagements im Telekommunikationsbereich verfügt WUS über eine profunde technische Plattform und die geeigneten Kapazitäten für diese Partnerschaft. Darüber hinaus weist das Unternehmen mehr als 40 Jahre Erfahrung im Leiterplattenmarkt auf.

Mit einem Weltmarktanteil von rund 30 % ist SCHWEIZER einer der Marktführer im Bereich der HF Boards für den Automotive-Sektor. Die Partnerschaft mit WUS ermöglicht dem Unternehmen den Zugriff auf erweiterte Produktionskapazitäten, um seine Marktposition weiter auszubauen.

Die Kunden profitieren von ihren bereits etablierten und erfolgreichen Schnittstellen mit SCHWEIZER sowie einem fokussierten und schnellen Technologietransfer von Schramberg nach Kunshan, China. Zudem besteht damit eine zweite Zugriffsquelle (Second Source). Der kontinuierliche Know-how Transfer von Deutschland nach China stellt darüber hinaus die erweiterten Produktionskapazitäten auch für die Produkte der nächsten Generation sicher.

„Der Erhalt und das gesunde Wachstum von SCHWEIZER, das auf einer 165-jährigen erfolgreichen Firmengeschichte mit langfristigen Partnerschaften beruht, stellen eine Verpflichtung gegenüber allen Interessengruppen dar. Den richtigen Zeitpunkt für Unternehmensentscheidungen zu treffen, spielt dabei eine kritische Rolle für den Erfolg.

Dank unserer zusätzlichen Partnerschaft mit WUS haben unsere Kunden jetzt Zugriff auf weitere HF Produktionskapazitäten in Asien, während wir parallel hierzu unser Joint Venture mit MEIKO ausbauen und unsere Produktion in Vietnam anfahren. Mit der Expertise und dem Prozess Know-how unseres Partners MEIKO sowie der ergänzenden soliden Plattform und den Ressourcen von WUS verfügen wir über eine fundierte und zuverlässige Produktionsaufstellung in Asien und sind bestens gerüstet, um die Anforderungen unserer Kunden zufriedenzustellen. Ich bin sicher, dass  dies ein Vorteil für unsere Kunden und die drei beteiligten Unternehmen darstellt”, so Dr. Marc Schweizer, CEO der Schweizer Electronic AG.

Und Chris WUS, Managing Director der WUS Printed Circuit Co., Ltd. fügt hinzu: “Dieses ist eine Win-Win Lösung für beide Unternehmen ebenso wie für unsere Kunden, damit wir unsere gemeinsamen Herausforderungen meistern können. Wir freuen uns sehr, diese Partnerschaft mit SCHWEIZER einzugehen und dabei mit unserer technischen Plattform und unseren Ressourcen zum Ausbau der internationalen Geschäftsaktivitäten von SCHWEIZERs Partner-Netzwerk beizutragen.“ 

 

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31.03.2014 | SCHWEIZER erhöht Dividende auf 0,60 Euro je Aktie

Schramberg, 31. März 2014 – Die Schweizer Electronic AG hat heute ihre endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 veröffentlicht. Im Geschäftsjahr 2013 konnte SCHWEIZER ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von EUR 9,8 Mio. (Vorjahr EUR 5,2 Mio.) erzielen. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 9,7 % (Vorjahr 5,2 %) und einer Steigerung von 88 % gegenüber dem Vorjahr. Mit dem Jahresergebnis von EUR 6,1 Mio. wurde das Vorjahresergebnis um 782 % übertroffen. Pro Aktie entspricht dies einem Gewinn in von EUR 1,62.

Die Umsätze erhöhten sich auf EUR 101,2 Mio. (Vorjahr EUR 100,2 Mio.).

Sehr gut entwickelte sich der Auftragseingang im abgelaufenen Geschäftsjahr. Getragen wurde dieser in Höhe von EUR 126,6 Mio. (Vorjahr EUR 71,3 Mio.) vor allem von Kunden des Automobilsektors. Aufgrund der außerordentlich hohen Innovationskraft dieses Kundensegments wurde hier der Auftragseingang gegenüber 2012 mehr als verdoppelt. Positiv entwickelte sich auch der Auftragseingang der Industrieelektronik-Kunden. Somit konnte SCHWEIZER mit einem Auftragsbestand von EUR 114,2 Mio. (Vorjahr EUR 89,8 Mio.) in das neue Geschäftsjahr starten.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist es der Schweizer Electronic AG gelungen, das Eigenkapital um EUR 4,1 Mio. auf EUR 45,1 Mio. zu erhöhen. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 58,8 % am Ende des Geschäftsjahres.

Aufgrund der sehr positiven Unternehmensentwicklung und der soliden wirtschaftlichen Situation des Unternehmens werden Aufsichtsrat und Vorstand der am 4. Juli 2014 stattfindenden Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von EUR 0,60 (Vorjahr EUR 0,55) je Aktie vorschlagen. Dies entspricht einer Steigerung der Dividende um mehr als 9 % und ist somit die dritte Dividendenerhöhung in Folge.

Für das Geschäftsjahr 2014 erwartet SCHWEIZER, basierend auf positiven Prognosen für die weltwirtschaftliche Entwicklung und der Absatzsegmente, ein Umsatzwachstum von 3 - 7 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2013. Infolge des erwarteten Umsatzwachstums und von Veränderungen im Produktportfolio geht das Unternehmen von einer leichten Verbesserung des Ergebnisses in 2014 aus.

Der vollständige Jahresfinanzbericht für das Geschäftsjahr 2013 steht unter http://www.schweizer.ag/de/investorrelations/finanzberichte.html zur Verfügung.

10.02.2014 | SCHWEIZER zählt zu den 800 besten Arbeitgebern in Deutschland

SCHWEIZER auf Platz 6 in der Kategorie Elektronik/Elektrotechnik/Medizinische Geräte der mittelständischen Unternehmen in Baden-Württemberg

Schramberg, 10. Februar 2014 – Die Schweizer Electronic AG zählt zu Deutschlands besten Arbeitgebern 2014. Das ist das Ergebnis einer unabhängigen Umfrage des Nachrichtenmagazins Focus.

Gemeinsam mit XING, dem führenden beruflichen Netzwerk im deutschsprachigen Raum, sowie dem größten deutschsprachigen Arbeitgeberbewertungsportal wurde anhand objektiv festgelegter Kriterien die Bewertung durch das Nachrichtenmagazin Focus durchgeführt. Bewertet wurden das Führungsverhalten und die beruflichen Perspektiven sowie das Gehalt und das Image des Arbeitgebers. Darüber hinaus wurde auch die Weiterempfehlungsbereitschaft erfasst.

Insgesamt wurden Deutschlands 800 Sieger-Unternehmen ausgezeichnet, die die Arbeitnehmer überzeugten. SCHWEIZER erlangte dabei Platz 6 in der Kategorie Elektronik/Elektrotechnik der mittelständischen Unternehmen in Baden-Württemberg.

Dr. Marc Schweizer, CEO der Schweizer Electronic AG, ist begeistert über die Auszeichnung. „Dass wir in einer unabhängigen Umfrage solch ein Ergebnis erzielen, freut uns sehr und bestätigt unsere Mission, als Arbeitgeber mehr zu geben, als nur Arbeit. Als Familienunternehmen mit langer Tradition sind uns aber nicht nur ein gutes Miteinander und ein attraktives Arbeitsumfeld wichtig. Wir handeln so, dass auch die nachfolgenden Generationen von einem gesunden Unternehmen profitieren können. Diese Auszeichnung bestätigt unsere Philosophie.“

Nicolas Schweizer, Chief Commercial Officer der Schweizer Electronic AG, fügt hinzu: „Wir legen viel Wert darauf, dass sich unsere Mitarbeiter wohl fühlen und Freude an ihrer Arbeit haben. Das fördern wir durch hohe Eigenverantwortung, attraktive Arbeitsbedingungen und umfangreiche Sozialleistungen. Dass unsere Anstrengungen von unseren Mitarbeitern so wahrgenommen werden und dies nun auch durch eine unabhängige Umfrage bestätigt wurde, zeigt, dass die Fokussierung auf die Mitarbeiter der richtige Weg ist, um Unternehmen erfolgreich in die Zukunft zu entwickeln. Diesen Weg werden wir auch weiterhin bestimmt verfolgen. So fokussieren wir uns in Zukunft zum Beispiel noch stärker auf flexible Arbeitsbedingungen sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Diese Auszeichnung gebe ich gerne an alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter, die täglich Großartiges leisten und uns zu dem machen, was wir sind.“

10.01.2014 | SCHWEIZER ist nach EN 9100 zertifiziert

Schramberg, 10. Januar 2014 – Die Schweizer Electronic AG wurde erfolgreich nach EN 9100 geprüft und ist nun zertifizierter Zulieferer für die Luft- und Raumfahrt-Industrie. Somit kann das Unternehmen jetzt auch seine qualitativ hochwertigen und  innovativen Leiterplattenlösungen, die sich auf die Bereiche Leistungselektronik, Embedding und Systemkosten-Reduktion fokussieren, Kunden der Luftfahrtindustrie anbieten. Auch in dieser Branche schreitet die Elektrifizierung unaufhaltsam voran und strebt die kontinuierliche Reduktion von Kraftstoff, CO2 und Gewicht an.

Darüber hinaus hat SCHWEIZER Ende des vergangenen Jahres erfolgreich die Zertifizierungen ISO 14001 „Umweltmanagement“, ISO 50001 „Energiemanagement“ und die Rezertifizierung nach ISO/TS 16949 „Automotive“ bestanden.

Somit durchlief das Unternehmen 2013 vier Audits, darunter drei Neuzertifizierungen, die erfolgreich bestanden wurden. Alle Zertifizierungen wurden in einem integrierten Managementsystem zusammengeführt.

„Mit der Erlangung von Zertifikaten lassen wir uns von unabhängiger Seite bestätigen, dass unsere Produkte nach international festgelegten Qualitätsstandards hergestellt werden und dass bezüglich Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz mehr getan wird, als der Gesetzgeber fordert“, betont Nicolas Schweizer, Chief Commercial Officer der Schweizer Electronic AG. „Dies zeigt unseren Kunden deutlich auf, dass das Unternehmen auch weiterhin mit profundem Fachwissen und seiner bekannten Qualität dem zufriedenen Kundenstamm und neuen Kundengruppen zur Verfügung steht.“

2013

09.12.2013 | Elekonta und SCHWEIZER vereinbaren Partnerschaft

Schramberg/Gerlingen, 9. Dezember 2013 – Die Elekonta Marek GmbH & Co.KG und die Schweizer Electronic AG haben einen Vertrag über eine Kooperation im Prototypen-Segment für innovative Leiterplatten-Lösungen geschlossen.

Basis für die Zusammenarbeit ist der im europäischen Leiterplatten-Markt zunehmende Trend zu hoch-technologischen und innovativen Produkten. Eine ständige Herausforderung für Lieferanten ist es, Kunden adäquate Technologie-Muster in hoher Qualität zu liefern, die im Anschluss entsprechend auch in Serie gefertigt werden können.

Elekonta, ein Unternehmen, welches sich auf die Prototypen-Herstellung von Leiterplatten konzentriert, erweitert durch die Zusammenarbeit mit SCHWEIZER seinen Service für be-stehende Kunden. Nach erfolgreicher Umsetzung von Prototypen haben diese dann die Möglichkeit, mittlere und große Serien bei SCHWEIZER fertigen zu lassen. Kunden von SCHWEIZER wiederum steht durch Elekonta nun eine sogenannte „second source“ für die Produktion von Mustern zur Verfügung.

Die Partner konzentrieren sich in ihrer Zusammenarbeit auf das Gebiet von neuen Techno-logien, den diesbezüglichen Austausch von Trends und den damit verbundenen Multiplikator-Effekt, der den Kunden beider Unternehmen zu Gute kommt. Zu Beginn der Kooperation fokussieren Elekonta und SCHWEIZER sich auf HDI-, Dickkupfer-, HF sowie impe-danzkontrollierte Leitenplatten.

„Die neue Partnerschaft stellt sicher, dass Technologiemuster später mit entsprechender Qualität und Zuverlässigkeit in großen Volumina gefertigt werden können”. sagt Christian Rössle, Vice President Sales & Marketing bei SCHWEIZER.

Und Herr Lars Presche, Geschäftsführer bei Elekonta Marek, fügt hinzu: “Durch diese Ko-operation wollen wir unseren Kunden einen zusätzlichen Mehrwert im Produktlebenslauf generieren und dem stetig wachsenden Handelsgeschäft entgegen treten.

08.11.2013 | SCHWEIZER beendet drittes Quartal mit Erfolg und erhöht Prognose für das Geschäftsjahr 2013

Schramberg, 8. November 2013 – Die Schweizer Electronic AG gibt heute die Ergebnisse für das am 30. September abgeschlossene dritte Quartal 2013 bekannt. Jeweils höchste Werte bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis bestätigen die positive Unternehmensentwicklung des laufenden Jahres. Die anhaltenden Verbesserungen führten dazu, dass SCHWEIZER seine Umsatzerwartung im Leiterplattengeschäft von bisher über EUR 90 Mio. auf ca. EUR 100 Mio. erhöht hat und eine EBIT Marge von 7 bis 7,5 % (bisher über 5 %) erwartet.

Die Gesellschaft erzielte von Juli bis September Umsatzerlöse in Höhe von EUR 26,7 Mio. (Vorjahr EUR 23,8 Mio.). Damit liegen die Umsätze um 12 % über dem Vergleichszeitraum 2012 und somit über den Erwartungen des Unternehmens. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 3,3 Mio. Euro (Vorjahr 1,2 Mio. Euro). Die EBIT Marge lag somit bei 12 % (Vorjahr 5 %).

Mit Auftragseingängen in Höhe von EUR 35,2 Mio. (Vorjahr EUR 20,4 Mio.) verzeichnete die Gesellschaft eine 73-prozentige Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal. Insbesondere Kunden aus den Automobil- und Industriesegmenten prägten diese positive Entwicklung.

„Im laufenden Geschäftsjahr rechnen wir weiterhin mit einem rückläufigen europäischen
Markt in der Größenordnung von 10 %. Von diesem Trend konnten wir uns deutlich absetzen“, sagte Dr. Marc Schweizer, Vorsitzender des Vorstands der Schweizer Electronic AG. „Es sind vornehmlich drei Gründe, die das Unternehmen positiv auf die kommenden Jahre blicken lassen; erstens: die richtigen Produkte, basierend auf Innovationen, die auf Mobilität und Energieeffizienz, den Megatrends von heute und morgen, ausgerichtet sind; zweitens: die richtige Strategie, mit der wir einen Mehrwert für unsere Kunden erzeugen und drittens unsere Präsenz in den richtigen, nämlich wachsenden Regionen, wie Asien.“

24.10.2013 | Wiederbestellung der Vorstände Dr. Marc Schweizer und Nicolas Schweizer

Schramberg, 24. Oktober 2013 – Der Aufsichtsrat der Schweizer Electronic AG hat gestern die Vorstände Dr. Marc Schweizer und Nicolas Schweizer vorzeitig bis 2018 wiederbestellt. Die bisherigen Verträge dieser Vorstandsmitglieder wären im Juli 2015 bzw. März 2016 ausgelaufen. Dr. Marc Schweizer ist seit dem 1. August 2005 Vorstandsmitglied und seit 2007 Vorsitzender des Vorstands. Nicolas Schweizer gehört dem Vorstand seit dem 1. April 2011 an.

Basierend auf der zunehmenden Internationalisierung der Schweizer Electronic AG, teilt das Unternehmen gleichzeitig organisatorische Veränderungen auf Vorstandsebene mit Wirkung vom 1. November 2013 mit. Die Herren Nicolas Schweizer, Chief Commercial Officer, und Bernd Schweizer, Chief Operating Officer, werden ab diesem Zeitpunkt gemeinsam das Geschäftsfeld Electronic am Standort Schramberg, gleichzeitig Hauptsitz des Unternehmens, leiten.

Der Verantwortungsbereich von Marc Bunz, Chief Financial Officer, bleibt unverändert bestehen. In seiner derzeitigen Funktion ist er u.a. auch für die reibungslose Verzahnung der asiatischen und europäischen Aktivitäten zuständig.

Dr. Marc Schweizer wird sich in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender nach wie vor auf die strategischen Themen konzentrieren und parallel dazu die Internationalisierung des Unternehmens, insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner Meiko Electronics vorantreiben. Aus diesem Grund wird er seinen Dienstsitz im November nach Asien verlegen.

Das Vorstandsgremium trägt demnach auch zukünftig gemeinsam die Verantwortung für die geschäftlichen Belange der Unternehmensgruppe, seiner internationalen Standorte und der verschiedenen Geschäftsfelder.

16.10.2013 | Infineon und SCHWEIZER präsentieren Demonstrator eines leistungsstarken Batterieschalters auf dem Kongress „Elektronik im Fahrzeug“

Baden-Baden, 16. Oktober 2013 – Anlässlich des heute und morgen stattfindenden VDI Kongresses „Elektronik im Fahrzeug“ präsentieren Infineon Technologies AG und Schweizer Electronic AG erstmals einen gemeinsam entwickelten Demonstrator eines leistungsstarken Batterieschalters. Dieser Batterieschalter demonstriert, wie auf kleinstem Bauraum komplette Batteriekreise oder Teilnetze elektronisch geschaltet werden können, mit den beeindruckenden Eckdaten von 400 A Dauerstrom und 7.200 A Pulsstrom.

Ermöglicht wird dies zum einen durch die neueste MOSFET Generation von Infineon Technologies AG mit dem neuen innovativen TO-Leadless Gehäuse in Kombination mit der 40 V OptiMOS™ Halbleitertechnologie, zum anderen durch die Inlay-Leiterplattentechnologie der Schweizer Electronic AG mit 2 mm dicken Kupfer-Inlays für maximale Stromtragfähigkeit und Entwärmung.

Typische Anwendungen für den Batterieschalter sind der Ersatz der heutigen pyroelektrischen Lösungen, das Schalten von Hochstromlasten oder Batterieteilnetzen, sowohl im Fahrbetrieb als auch im Parkzustand, das Verhindern von Elektromigration und Korrosion an Elektronik-Komponenten sowie das Optimieren von Ruhe- und Fehlerströmen. Möglich ist auch der Einsatz als Batterietrennschalter für Transport oder Saisonbetrieb.

Mit dem IPLU300N04S4-R7 von Infineon kommen 40 V MOSFETs der neuesten Generation im TO-Leadless Gehäuse zum Einsatz, die speziell für niedrigsten Durchlasswiderstand (84 µOhm ), höchste Stromtragfähigkeit (300 A DC) und beste Kühlung (0,35 K/W) konzipiert sind. Trotz gesteigerter Leistungsdaten verringert sich der nötige Footprint im Vergleich zum D²PAK um 30 %. Damit sind sehr kompakte, verlustleistungseffiziente und robuste Hochstromlösungen möglich, die in der Vergangenheit aus wirtschaftlicher oder technischer Sicht so nicht realisiert werden konnten.

Die Inlay-Leiterplattentechnik von SCHWEIZER ergänzt die bemerkenswerte Halbleiterleistung durch hervorragende Stromtragfähigkeit und bestmögliche Wärmespreizung, die im Automotive-Bereich bereits etabliert ist. Durch ausgereifte Aufbautechniken kann der additive thermische Widerstand innerhalb der Leiterplatte auf < 0,1 K/W gesenkt werden. Der Durchlasswiderstand beträgt 29 µOhm, so dass sich von Klemme zu Klemme insgesamt ein Durchlasswiderstand von nur 113 µOhm ergibt. Somit leisten die genannten Parameter einen hohen Beitrag zur Wärmeabfuhr und damit zur effektiven Kühlung der Halbleiter .

Der Demonstrator zeigt in beeindruckender Weise, welche Möglichkeiten sich bereits heute mit state-of-the-art MOSFET- und Leiterplattentechnologien bieten. Kunden beider Unternehmen werden bei ihrer Systementwicklung in hohem Maße von den Vorteilen eines solchen Batterieschalters profitieren können.

14.08.2013 | Umsatz und EBIT von SCHWEIZER im ersten Halbjahr 2013 gut im Plan – Auftragseingang mehr als verdoppelt

Schramberg, 14. August 2013 – Die Schweizer Electronic AG gibt ihre Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2013 bekannt. Die Gesellschaft konnte in diesem Zeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 48,9 Mio. Euro (Vorjahr 53,7 Mio. Euro) erzielen. Die EBIT Marge betrug 7,8 % (Vorjahr 6,9 %). Damit bestätigt SCHWEIZER seine Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr, für das ein Umsatz im Leiterplattengeschäft von über 90 Mio. Euro sowie eine EBIT Marge von über 5 % erwartet wird.

In den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres konnten zahlreiche Aufträge akquiriert werden. Mit 58,6 Mio. Euro (Vorjahr 28,5 Mio. Euro) haben sich die Auftragseingänge somit gegenüber dem Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt. Der weiterhin sehr robuste Automobilsektor vereinte dabei 76,5 % der Neuaufträge auf sich und zeigt sich somit mit 44,7 Mio. Euro (Vorjahr 45,4 Mio. Euro) stabil. Der signifikante Anstieg der Neuaufträge ist auf eine Erholung im Industriesektor zurückzuführen. Dieser war im Vorjahr von Auftragsverschiebungen und Stornierungen, insbesondere aus der Solarelektronik geprägt. Dem gegenüber entwickelten sich die Neuaufträge aus der Industrieelektronik (ohne Solar) im Jahr 2013 sehr erfreulich. Diese betrugen 10,3 Mio. Euro (Vorjahr 2,4 Mio. Euro) und haben sich somit mehr als vervierfacht.

„Der Umsatzanteil der Technologie-Produkte aus unseren Innovationsschwerpunkten Leistungselektronik, Embedding und Systemkostenreduktion stieg auf 36,9 % an", berichtet Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. „Dies unterstreicht den Erfolg unserer Strategie, die Leiterplatte vom einem reinen Verbindungsträger zu einem System zu entwickeln. "

Im ersten Halbjahr hat SCHWEIZER eine Eigenkapitaleinzahlung in Höhe von 2,2 Mio. Euro für Investitions-Joint Venture MEIKO-SCHWEIZER Electronics, Hongkong, für die gemeinsame Produktionslinie in Hanoi/Vietnam geleistet. Dort werden Leiterplatten für europäische Kunden der Segmente Automobil und Industrie hergestellt.

SCHWEIZER veröffentlicht in dieser Woche den Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2013, der auf http://www.schweizer.ag/de/investorrelations/finanzberichte.html zur Verfügung steht.

14.08.2013 | Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2013

Sie können hier den Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2013 als pdf-Datei herunterladen.

09.07.2013 | SCHWEIZER erhöht Dividende um 17 %

Schramberg, 9. Juli 2013 – Auf der Hauptversammlung der Schweizer Electronic AG am 5. Juli 2013 haben sich die anwesenden Aktionäre dem Vorschlag von Vorstand und Auf-sichtsrat angeschlossen und der Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2012 in Höhe von 0,55 Euro je Aktie zugestimmt. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 52 % auf Basis des Bilanzgewinns. Der positive Verlauf des Geschäftsjahres kommt somit auch den Aktionären zu Gute und stellt eine 17 % höhere Dividendenzahlung im Vergleich zum Vorjahr dar. Zudem wird SCHWEIZER auch seine Mitarbeiter am Unternehmenserfolg beteiligen und ihnen auf diese Weise für ihren außergewöhnlichen Einsatz danken. Mit insgesamt rund 480.000 Euro ist diese Ausschüttung um 9 % höher als 2012.

Neben dem Dividendenvorschlag stimmte das in Rottweil versammelte Plenum auch den übrigen Beschlussvorlagen mit großer Mehrheit zu. Es fanden sich insgesamt rund 100 Anteilseigner ein, die Präsenz der Stimmrechte lag bei 83 % des Grundkapitals. Zudem waren rund 70 Gäste anwesend.

In ihren Reden berichteten Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender, und Marc Bunz, Finanzvorstand, über ein nicht einfaches, aber – mit Blick auf die Weiterentwicklung der Schweizer Electronic AG – ein doch erfolgreiches Geschäftsjahr. SCHWEIZER konnte mit einer Nettoverschuldung um null, einer Eigenkapitalquote von 57,1 %, einem operativen Cash Flow von 7,2 Mio. Euro und einer signifikanten Umsatzsteigerung mit innovativen Produkten für den Bereich Automotive aufwarten.

Der Vorstand der Schweizer Electronic AG machte auf der Hauptversammlung deutlich, dass man im Unternehmen, trotz eines im laufenden Jahr anhaltenden Wettbewerbsdrucks und unsicherer Wirtschaftslage, optimistisch in die Zukunft blicke. Er begründete dies damit, dass SCHWEIZER seine Geschäfte in den wachsenden Regionen ausbaue. Darüber hinaus konzentriere man sich auf Produkte und Lösungen, die dazu beitragen, Energie effizienter und Einsparpotentiale bei Kraftstoff- und Energieverbrauch sowie Emissionen zu nutzen. Die Herausforderungen in den Bereichen Mobilität und Energieeffizienz werden auch zukünftig Kern der Geschäftsfelder Electronic, Energy und Systems sein.

26.04.2013 | Deutlicher Aufschwung bei Neuaufträgen prägt das erste Quartal 2013

Schramberg, 26. April 2013 – Die Schweizer Electronic AG gab heute ihre Geschäftszahlen für das erste Quartal 2013 bekannt. Die Gesellschaft erzielte in diesem Zeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 23,6 Mio. Euro (Vorjahr 28,4 Mio. Euro). Damit liegen die Umsätze um 17 % unter dem Vergleichszeitraum 2012 und entsprechen den Erwartungen des Unternehmens. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 1,3 Mio. Euro (Vorjahr 2,2 Mio. Euro). Die EBIT Marge lag somit bei 6 % (Vorjahr 8 %).

Mit Auftragseingängen in Höhe von 27,4 Mio. Euro (Vorjahr 22,7 Mio. Euro) im Berichtszeitraum verzeichnete die Gesellschaft eine 21-prozentige Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal. Insbesondere Kunden aus dem Automobilsegment, die im Vorjahr noch sehr vorsichtig agierten, prägten diese positive Entwicklung.

Positiv entwickelte sich auch das Eigenkapital, das im Berichtsquartal auf 41,9 Mio. Euro (31.12.2012:  40,9 Mio. Euro) stieg. In Folge der gegenüber dem Jahresultimo erhöhten Bilanzsumme, insbesondere durch die um EUR 1,9 Mio. auf EUR 5,4 Mio. gestiegenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, verringerte sich die Eigenkapitalquote geringfügig auf 56 % (31.12.2012:  57 %). Die Verbindlichkeiten erhöhten sich durch den spürbar gestiegenen Umsatz und Auftragseingang im ersten Quartal.

„Mit Blick auf einen rückläufigen europäischen Markt und trotz gestiegenem Auftragseingang bleiben wir für dieses Geschäftsjahr verhalten optimistisch. Bereits im vergangenen Herbst haben wir Maßnahmen zur Stabilisierung der Marge eingeleitet und uns damit auf ein schwieriges Marktumfeld vorbereitet. Neben diesen Maßnahmen beschleunigen wir die Internationalisierung des Geschäftsfeldes Electronic und werden das Geschäftsfeld Energy mit einem taillierten Geschäftsmodell umsetzen. Damit ist SCHWEIZER zunehmend in Asien vertreten und kann vom dortigen Wachstum profitieren.“, sagt Dr. Marc Schweizer, Vorsitzender des Vorstands der Schweizer Electronic AG.

Basierend auf den vorliegenden Erkenntnissen und der Entwicklung der europäischen Märkte erwartet das Unternehmen einen Umsatz für das Leiterplattengeschäft von über 90 Mio. Euro sowie eine EBIT Marge von über 5 % für das aktuelle Geschäftsjahr.

28.03.2013 | SCHWEIZER erhöht Dividendenvorschlag auf 0,55 Euro je Aktie

  • SCHWEIZER erhöht Dividendenvorschlag auf 0,55 Euro je Aktie
  • Umsatz und EBIT im Rahmen der Erwartungen

Schramberg, 28. März 2013 – Die Schweizer Electronic AG hat heute ihre Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2012 veröffentlicht. Die Umsätze lagen mit 100,2 Mio. Euro im Rahmen der Guidance. Im Geschäftsjahr 2012 wurde ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) und vor Sondereffekten von 5,2 Mio. Euro (Vorjahr 8,3 Mio. Euro) erzielt. Damit lag die  EBIT-Marge bei 5,2 % (Vorjahr 7,9 %).

Trotz der konjunkturellen Unsicherheiten des vergangenen Jahres ist es SCHWEIZER auch im abgelaufenen Geschäftsjahr gelungen, die Bilanzstrukturen auf einem sehr guten Niveau zu halten. Am Ende des Jahres 2012 betrug das Eigenkapital 40,9 Mio. Euro (Vorjahr 42,0 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote lag bei 57,1 % (Vorjahr 59,0 %). Die Nettoverschuldung war mit 1,0 Mio. Euro (Vorjahr -1,1 Mio. Euro) weiterhin auf niedrigem Niveau.

Das Jahresergebnis blieb mit 0,7 Mio. Euro (Vorjahr 6,5 Mio. Euro) unter den Werten des Vorjahres. Eine Abwertung der Beteiligung an Meiko Electronics um 2,8 Mio. Euro hat das Finanzergebnis belastet. Diese Maßnahme war notwendig geworden, weil eine Reduzierung der Bewertung der Meiko Aktie am Kapitalmarkt eingetreten ist. Somit ist die Meiko-Beteiligung mit 1,8 Mio. Euro (vormals 4,6 Mio. Euro) in den Finanzanlagen bewertet.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte das Unternehmen bereits 32 % des Umsatzvolumens mit Produkten und Lösungen aus den Innovationsschwerpunkten Leistungselektronik, Embedding und Systemkosten-Reduktion verzeichnen. Mit einem innovativen Portfolio adressiert SCHWEIZER Applikationen, die Energieeffizienz und Mobilität fördern und unterstützen. Der Erfolg solcher Lösungen zeigt sich u.a. durch den historisch höchsten Umsatz mit Kunden aus dem Automobilsektor, dessen Anteil in 2012 65,3 Mio. Euro betrug.

Von dem nachhaltig positiven Geschäftserfolg profitieren auch die Aktionäre. Daher werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 5. Juli 2013 die Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2012 in Höhe von 0,55 Euro (Vorjahr 0,47 Euro) je Aktie vorgeschlagen. Aufgrund der zunehmend soliden wirtschaftlichen Situation und der weitgehenden Entschuldung des Unternehmens ist SCHWEIZER somit in der Lage, die Dividende zum zweiten Mal in Folge zu erhöhen. Gemäß der Dividendenpolitik von SCHWEIZER wird die Dividende auf Basis des frei verfügbaren Liquiditätsbestandes dimensioniert.

Das Unternehmen wird am 26. April 2013 die Ergebnisse für das 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres veröffentlichen. Der Geschäftsbericht für das Jahr 2012 steht auf http://www.schweizer.ag/de/investorrelations/finanzberichte.html zur Verfügung.

2012

17.12.2012 | MEIKO und SCHWEIZER planen Joint Venture für Produktion von Leiterplatten in Vietnam

Singapur, 17. Dezember  2012 – Die Schweizer Electronic Singapore Pte. Ltd., ein Unternehmen der  Schweizer Group, und Meiko Elec. Hong Kong Co., Ltd., ein Unternehmen der Meiko Electronics Co., Ltd., planen ein Joint Venture mit dem Zweck zu gründen, die Produktion von Leiterplatten in Hanoi/Vietnam zu ermöglichen. Das Joint Venture wird seinen Firmensitz in Hong Kong haben und voraussichtlich Anfang 2013 starten. Die Aufnahme der Produktion in Vietnam ist für das dritte Quartal 2013 vorgesehen.

Beide Unternehmen haben vereinbart, eine gemeinsame Produktionslinie für die Herstellung von Leiterplatten zu errichten, die für europäische Kunden der Segmente  Automobil und Industrie bestimmt sind. Es ist geplant, sowohl Standard-Leiterplatten zu fertigen als auch Lösungen, die die Kosten eines Gesamtsystems reduzieren, wie beispielsweise FR4 Flex, sowie Leistungselektronik-Lösungen, z. B. das Inlay Board.

Durch die stärkere Bündelung ihrer Kräfte bauen SCHWEIZER und MEIKO auf ihren jeweiligen Marktzugängen in Europa und Asien, ihre Technologie-Expertise und ihr Know-how bei Produktion und Prozessen auf, um globalen Kunden ein breites Produktportfolio anbieten zu können. Integriert in das Werk von MEIKO in Hanoi/Vietnam wird die gemeinsame Produktionslinie von der Infrastruktur der existierenden Fertigung profitieren. Dieses Werk produziert seit 2011 Leiterplatten und beschäftigt derzeit rund 1.200 Mitarbeiter. Die Produktion wird von den günstigen wirtschaftlichen Bedingungen profitieren, die Vietnam im Vergleich zu anderen etablierten asiatischen Ländern bietet.

"Nach der Gründung unserer Partnerschaft mit MEIKO im April 2009, einer engen und erfolgreichen Zusammenarbeit über die letzten drei Jahre sowie dem Aktientausch ist es ein logischer nächster Schritt, auf den wertvollen Erfahrungen von zwei leistungsstarken Partnern aufzubauen", sagt Dr. Marc Schweizer, designierter Vizepräsident des Joint Venture und CEO der Schweizer Electronic AG. "Während SCHWEIZER in Europa als Forschungs- und Entwicklungspartner für innovative Leiterplatten-Lösungen, insbesondere in den Segmenten Automobil und Industrie Anerkennung genießt, ist MEIKO ein etabliertes Unternehmen, welches vorwiegend Großserien-Produkte in den Bereichen Automobil und mobile Kommunikation anbietet. Daher sind wir überzeugt, dass unsere Kunden von dieser gestärkten Partnerschaft profitieren."

 

MEIKO Werk in Hanoi/Vietnam
MEIKO Werk in Hanoi/Vietnam

Laserbohrmaschinen im MEIKO Werk Hanoi/Vietnam
Laserbohrmaschinen im MEIKO Werk Hanoi/Vietnam

Konturbearbeitung im MEIKO Werk Hanoi/Vietnam
Konturbearbeitung im MEIKO Werk Hanoi/Vietnam

09.11.2012 | SCHWEIZER bestätigt Prognosen für das Geschäftsjahr 2012

Schramberg, 9. November – Die Schweizer Electronic AG gab heute ihre Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2012 bekannt. Die Gesellschaft erzielte in diesem Zeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 23,8 Mio. Euro (Vorjahr 25,6 Mio. Euro). Damit belaufen sich die Umsätze der ersten neun Monate 2012 insgesamt auf 77,5 Mio. Euro nach 83,7 Mio. Euro im Vorjahr und liegen demnach um 7 % unter dem Vergleichszeitraum 2011.

Im dritten Quartal erzielte die Gesellschaft ein EBIT in Höhe von 1,2 Mio. Euro (Vorjahr 2,6 Mio. Euro). Das entspricht einer EBIT-Marge von 5 % für das dritte Quartal. Das EBIT für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres beträgt 5,0 Mio. Euro (Vorjahr 8,3 Mio. Euro). Die EBIT-Marge liegt mit 6,4 % per Ende September somit innerhalb der für das Jahr 2012 erwarteten Marge von 5 % bis 7 %.

Mit Auftragseingängen in Höhe von 20,4 Mio. Euro (Vorjahr 17,6 Mio. Euro) im Berichtszeitraum verzeichnete die Gesellschaft eine 16-prozentige Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere bei Kunden aus dem Automobilsegment konnte SCHWEIZER Erfolge erzielen: Der Quartalsumsatz für dieses Segment stieg – trotz der derzeit kritischen Lage im Automobilsektor – auf 15,4 Mio. Euro nach 14,3 Mio. Euro im dritten Quartal 2011. Das Unternehmen führt diese positive Entwicklung auf seine innovativen Lösungen zurück, die seinen Kunden eine Reduzierung der Systemkosten ermöglichen.

Positiv entwickelte sich auch das Eigenkapital, das im Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres um 2,0 Mio. Euro auf 44,0 Mio. Euro (31.12.2011: 42,0 Mio. Euro) stieg. In diesem Zuge erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf 61 % (Vorjahr 59 %).

„Angesichts der erschwerten Marktbedingungen haben wir im dritten Quartal noch gute Ergebnisse erzielt und liegen damit im Rahmen unserer Prognose. In den Bereichen Mobilität und Energieeffizienz haben die positiven Trends weiterhin Bestand. Wir halten daher an den strategischen Investitionen fest, denn nur so kann SCHWEIZER seine Position in Zukunft ausbauen. Im Hinblick auf die zu erwartende Entwicklung der Märkte haben wir bereits jetzt Einsparungen beschlossen und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Daher sind wir auf ein schwieriges Marktumfeld vorbereitet“, sagt Dr. Marc Schweizer, Vorsitzender des Vorstands der Schweizer Electronic AG.

Für das laufende Geschäftsjahr bestätigt SCHWEIZER die im Juli veröffentlichte Prognose: Das Unternehmen erwartet einen Umsatz von 95 bis 100 Mio. Euro. Für das Geschäftsfeld Electronic rechnet SCHWEIZER nach wie vor mit einer EBIT-Marge von 5 % bis 7 %. Die Investitionen in das Geschäftsfeld Energy werden das Ergebnis mit 1 % bis 2 % belasten.

18.09.2012 | SCHWEIZER fördert Elektromobilität im Rahmen der WAVE 2012

Schramberg, 18. September 2012 – Auf ihrem Weg quer durch Europa machte gestern die WAVE 2012 (World Advanced Vehicle Expedition) Station in Schramberg. Ziel der jährlich stattfindenden Expedition, deren teilnehmende Fahrzeuge zu 100 % von erneuerbaren Energien angetrieben werden, ist es, das Bewusstsein für erneuerbare Energien und Elektromobilität zu fördern. Die Schweizer Electronic AG, anerkannter Hersteller von energie- und umweltschonenden Produkten, unterstützt diese Initiative.

Ein bedeutender Teil der von der SCHWEIZER hergestellten Leiterplatten wird für die Automobilindustrie produziert. In diesem Zusammenhang hat sich das Unternehmen den Megatrends Mobilität und Energie-Effizienz verschrieben und dabei insbesondere der Elektromobilität. Produkte und Lösungen von SCHWEIZER fokussieren sich auf drei Innovationsschwerpunkte, nämlich Leistungselektronik, Embedding und Systemkosten-Reduktion. Innovationen in diesen Bereichen sind für den Fortschritt in der Elektromobilität unerlässlich. Schweizer hat u.a. bereits Leiterplatten-Lösungen für Start-Stopp-Automatik, für Elektro-Motoren von 4 KW, aber auch für High-End Motoren von bis zu 40 KW realisiert. SCHWEIZER ist überzeugt, dass Elektromobilität, gepaart mit innovationsfreundlichen Rahmenbedingungen, in Deutschland viele Arbeitsplätze erhalten und schaffen kann, wie dies bereits in Schramberg der Fall ist.

Weitere Informationen zu Produkten und Lösungen der Schweizer Electronic AG sind auf www.mehralsLeiterplatten.de sowie auf http://www.youtube.com/user/schweizerde verfügbar, während Einzelheiten zur WAVE 2012 auf http://www.europe.wave2012.net/ erhältlich sind.

24.08.2012 | Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2012

Sie können hier den Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2012 als pdf-Datei herunterladen.

24.08.2012 | Umsätze von SCHWEIZER liegen im ersten Halbjahr 2012 gut im Plan

Schramberg, 24. August 2012 – Die Schweizer Electronic AG gibt ihre Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2012 bekannt. Die Gesellschaft konnte in diesem Zeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 53,7 Mio. Euro (Vorjahr 58,0 Mio. Euro) erzielen. Die EBIT Marge betrug 6,9 % (Vorjahr 9,8 %). Damit bestätigt SCHWEIZER die am 5. Juli revidierte Prognose für das Gesamtjahr und sieht sich angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gut im Plan.

Die wesentlichen Kundensegmente im Geschäftsfeld Electronic entwickelten sich wie erwartet uneinheitlich. Dabei zeigte sich erneut, dass die zunehmend diversifizierten Zielmärkte des Unternehmens tendenziell zu einer größeren Balance in der Geschäftsentwicklung führen. So legten Umsatzerlöse mit Automobilkunden weiter zu, erreichten 34,4 Mio. Euro (Vorjahr 30,2 Mio. Euro) und stellten somit einen steigenden Umsatzanteil von 64 % (Vorjahr 52 %) in den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres dar. Ein gutes Wachstum war auch im Bereich Elektro-Mobilität zu verzeichnen. SCHWEIZER lieferte Leiterplatten für dieses Marktsegment im Wert von 3,7 Mio. Euro, was einer Steigerung um 41 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Somit tätigte SCHWEIZER bereits rund 7 % des Umsatzes im Bereich Elektro-Mobilität. Hauptursache für den Umsatzrückgang hingegen war das geringere Geschäftsvolumen mit den Kunden der Solarelektronik im Zuge der anhaltenden Schwäche des europäischen Photovoltaikmarktes. In diesem Kundensegment zeigte sich ein Umsatzrückgang um 8,5 Mio. Euro auf 4,5 Mio. Euro (Vorjahr 13,0 Mio. Euro) mit einem Umsatzanteil von 8 % (Vorjahr 22 %).

Umsätze mit Kunden aus der Industrie stiegen um 5 % auf 10,9 Mio. Euro (Vorjahr 10,4 Mio. Euro), während Umsätze mit anderen Kunden auf 3,9 Mio. Euro (Vorjahr 4,4 Mio. Euro) zurückgingen.

Im ersten Halbjahr 2012 hat SCHWEIZER 6,3 Mio. Euro (Vorjahr 1,7 Mio. Euro) investiert. Der Hauptanteil war die Kapitalbeteiligung von 4,3 Mio. Euro an der Schweizer Pte. Ltd. in Singapur. Hier wurden Mittel aus der Kapitalerhöhung 2010 investiert, die den Aufbauaktivitäten des Geschäftsfeldes Energy in Asien dienen.

Für das laufende Geschäftsjahr bekräftigt SCHWEIZER nun eine Umsatzerwartung von 95 bis 100 Mio. Euro. Gleichzeitig rechnet das Unternehmen für das Geschäftsfeld Electronic mit einer EBIT Marge von 5 % bis 7 %. Die Investitionen in das Geschäftsfeld Energy werden das Ergebnis mit 1 % bis 2 % belasten.

SCHWEIZER veröffentlicht in dieser Woche den Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2012, der auf www.schweizer.ag zur Verfügung steht.

11.07.2012 | SCHWEIZER schüttet Dividende in Höhe von 0,47 Euro aus

Schramberg, 11. Juli 2012 – Auf der Hauptversammlung der Schweizer Electronic AG am 6. Juli 2012 haben sich die anwesenden Aktionäre dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat angeschlossen und der Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2011 in Höhe von 0,47 Euro je Aktie zugestimmt, entsprechend einer Ausschüttungsquote von 35 % auf Basis des Bilanzgewinns. Der positive Verlauf des Geschäftsjahres kommt somit auch den Aktionären zu Gute und stellt eine 12 % höhere Dividendenzahlung im Vergleich zum Jahr 2011 dar. Basierend auf dem aktuellen Aktienkurs von EUR 11,85 beträgt die Dividendenrendite rund 4 %. Zudem wird SCHWEIZER auch seine Mitarbeiter am Unternehmenserfolg beteiligen und ihnen auf diese Weise für ihren außergewöhnlichen Einsatz danken. Somit wird jeder Mitarbeiter im Durchschnitt 770 Euro erhalten.

Neben dem Dividendenvorschlag stimmte das in Rottweil versammelte Plenum auch den übrigen Beschlussvorlagen mit großer Mehrheit zu. Zu diesen Beschlüssen zählte auch die Wahl von Herrn Christoph Schweizer in den Aufsichtsrat der Gesellschaft bis zur Hauptversammlung im Jahr 2014. Es fanden sich insgesamt 114 Anteilseigner ein, die Präsenz der Stimmrechte lag bei 86 % des Grundkapitals. Zudem waren rund 50 Gäste anwesend.

In ihren Reden berichteten Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender, und Marc Bunz, Finanzvorstand, über das zweitbeste Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte. Sie fassten die positiven Ergebnisse des Jahres 2011, dessen Umsatz mit 105,4 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben war, und die wichtigsten dazugehörenden Parameter zusammen. SCHWEIZER konnte mit einer Nettoverschuldung von unter null, einer Eigenkapitalquote von 59 %, einem operativem Cash Flow von 11,2 Millionen Euro und einer signifikanten Umsatzsteigerung mit innovativen Produkten aus dem Technologiebaukasten aufwarten.

Der Vorstand der Schweizer Electronic AG machte auf der Hauptversammlung deutlich, dass man im Unternehmen trotz unsicherer Wirtschaftslage optimistisch in die Zukunft blicke. Er begründete dies damit, dass man bei SCHWEIZER auf Wachstumsmärkte mit hoher gesellschaftlicher Bedeutung setze, wie z.B. Energieeffizienz oder Mobilität. In diesem Sinne wird sich das Unternehmen auch zukünftig auf die Geschäftsfelder Electronic, Energy und Systems fokussieren. Das Geschäftsfeld Tracing, das auf einer Kooperation mit Siemens Österreich basiert, soll nicht weiter strategisch verfolgt werden.

29.06.2012 | "Produktionstechnik in der Leistungselektronik" - Industriearbeitskreis des Clusters Leistungselektronik zu Gast bei SCHWEIZER

Schramberg, 29. Juni 2012 – Die Schweizer Electronic AG war in dieser Woche Gastgeber für den Industriearbeitskreis „Produktionstechnik in der Leistungselektronik“. Organisator dieses Treffens war der Cluster Leistungselektronik im ECPE e.V. (European Center for Power Electronics). Thema des Arbeitskreises, bei dem sich 35 Experten aus Industrie und Forschung trafen, war die „Leiterplattentechnik für die Leistungselektronik“.
 
Innovationen bei Leiterplatten spielen eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung von Baugruppen der Leistungselektronik: Verbesserung der Stromtragfähigkeit / Hoch-stromeignung, Integration von Bauelementen, Entwärmung, EMV, Zuverlässigkeit bei me-chanischen Beanspruchungen, höheren Betriebstemperaturen bzw. häufigen Temperaturwechseln und Kostensenkung.

In  Vorträgen wurden verschiedene „Leistungselektronik“ Leiterplatten-Technologien vor-gestellt: Von Dickkupfer, Wirelaid, IMS, Inlay Technologie bis hin zur Integration von Kühlkanälen, zur aktiven Kühlung und dem Einbetten von Komponenten zur weiteren Miniaturisierung. Zwei weitere Vorträge befassten sich mit Verbindungstechniken: Löten von Leiterplatten mit hohem Cu Anteilen, insbesondere Diffusionslöten, und Einpresstechnik.

Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, im Rahmen einer Führung durch die Produktion  der Schweizer Electronic AG am Standort Schramberg, verschiedene Prozesse der Her-stellung von Leiterplatten in der betrieblichen Praxis zu besichtigen.
 
Die Vorträge und Besichtigung bei Schweizer haben in eindrucksvoller Weise die Innovationspotentiale in der Leistungselektronik deutlich gemacht“, sagt Eberhard Petri, Clustermanager des bayerischen Clusters Leistungselektronik im ECPE e.V. „Die Nutzung der vorgestellten  Leiterplattenkonzepte ermöglichen erhebliche Verbes-serungen im Hinblick auf Kompaktheit, Miniaturisierung, Zuverlässigkeit und Kosten. Von daher kommt der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Herstellern von Bauelementen, Baugruppen und Leiterplatten eine entscheidende Schlüsselstellung für die Nutzung von Innovationspotentialen zu.“ 
 
„Effektive Lösungen für die Leistungselektronik können nur im Zusammenspiel zwischen Bauelementen und der Leiterplatte mit der entsprechenden Aufbau- und Verbindungstechnik realisiert werden“, kommentiert Christian Rössle, Vice President Sales & Marketing bei SCHWEIZER. „Hinzu kommen die geeignete Hochstrom-Anbindung und -Abfuhr sowie die richtige Lösung zur Wärmeabfuhr bzw. Anbindung an den Kühlkörper. Wir haben uns sehr gefreut, Gastgeber für diese Diskussion neuer Lösungsansätze in der Leistungselektronik zu sein.“



Über ECPE – Cluster Leistungselektronik:
Das Cluster Leistungselektronik im europäischen Forschungsnetzwerk ECPE e.V. ist ein Netzwerk von Unternehmen und Forschungseinrichtung auf dem Gebiet der Leistungselektronik. Schwer-punkte der Aktivitäten sind die Initiierung, Konzeption und Begleitung von Forschungs-, Entwick-lungs- und Anwendungsprojekten und die Organisation von Schulungen, Seminare und Experten-workshops. In die Clusteraktivitäten sind ca. 110 Unternehmen und 40 wissenschaftliche Partner eingebunden.

Über Industriearbeitskreis „Produktionstechnik in der Leistungselektronik“:
Der Industriearbeitskreis „Produktionstechnik in der Leistungselektronik“ geht zurück auf eine Initia-tive des BMBF Projektträgers Produktionsforschung. Der Arbeitskreis trifft sich ca. 1 - 2 pro Jahr. Der Arbeitskreis befasst sich mit Themen der Aufbau und Verbindungstechnik, der fertigungsge-rechten Gestaltung von Produkten und Produktionsprozessen. An den Sitzung des Arbeitskreises nehmen jeweils ca. 25 – 40 Experten von Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen teil. Die Organisation der Sitzungen erfolgt durch das Cluster Leistungselektronik im ECPE e.V.

Über Schweizer:
Die Schweizer Electronic AG ist ein globales "best-in-class" Technologieunternehmen für die Her-stellung von hochwertigen Leiterplatten, innovativen Lösungen und Dienstleistungen für Automobil-, Solar- und Industrieelektronik. Basierend auf anerkannter Technologie- und Beratungskompetenz adressieren Produkte und Systeme von SCHWEIZER zentrale Herausforderungen im Bereich Leis-tungselektronik, Einbett-Technologie und Kostenreduktion und zeichnen sich durch Energie- und Umwelt schonende Eigenschaften aus. Das Unternehmen bietet im Geschäftsfeld Electronic zu-sammen mit seinen Partnern Contag GmbH und Meiko Electronics Co. Ltd. kosten- und ferti-gungsoptimierte Lösungen für Klein-, Mittel- und Großserien an und beschäftigt in diesem Netzwerk insgesamt über 15.000 Mitarbeiter in Deutschland, Japan, China und Vietnam.

Mit rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erzielte SCHWEIZER im Geschäftsjahr 2011 (Ende Dezember) einen Umsatz von 105,4 Millionen Euro. Das im Jahr 1849 gegründete und von Famili-enmitgliedern geführte Unternehmen ist an der Börse in Stuttgart (Ticker Symbol „SCE“, „ISIN DE 000515623“) notiert.

25.05.2012 | Flexibel kombinieren: HDI und HF Combi Board von SCHWEIZER

Schramberg, 25. Mai 2012 – Die Schweizer Electronic AG erweitert ihr Portfolio um zwei weitere Produkte für den Bereich Systemkosten-Reduktion: das HDI (High Density Inter-connect) Combi Board und das HF (Hochfrequenz) Combi Board. Beide Boards erlauben ein Höchstmass an Flexibilität in der Kombination von verschiedenen Materialien und unterschiedlichen Leiterplatten-Typen.

SCHWEIZER hat bereits erfolgreich das Power Combi Board eingeführt, bei dem Dickkupfer (bis 400 µm) und finepitch Leiterplatten-Elemente in einem Board kombiniert werden. Einsatzgebiet dieses Boards ist das Hochstromsegment von Automobilapplikationen und Wechselrichtern. Mit den beiden neuen Boards werden nun zwei weitere Anwendungsfälle abgedeckt.

Das HDI Combi Board wurde für Applikationen entwickelt, bei dem sehr komplexe Bauelemente, wie z.B. Microcontroller, mit Standard-Bauelementen auf möglichst kleinem Bauraum kombiniert werden. Es werden mehrlagige HDI Strukturen mit Standard Multilayern mit geringer Lagenzahl kombiniert. So muss etwa für komplexe Bauelemente die kostenintensive "HDI Mehrlagigkeit" nur dort eingesetzt werden, wo sie wirklich benötigt wird. Ein "Entflechten" über die gesamte Leiterplatte kann somit entfallen.

Das HF Combi Board ist speziell für Applikationen im Hochfrequenz-Bereich geeignet. Bei diesem Board werden Hochfrequenz-Leiterplatten mit Standard-Leiterplatten kombiniert. Diese Kombination reduziert den Einsatz von teuren Materialien, wie z.B. keramisch gefüllten Basismaterialien, und trägt somit dazu bei, die Systemkosten zu senken.

„Das Combi Board ist ein wichtiger Meilenstein der Leiterplatte auf dem Weg vom reinen Systemträger hin zur Systemlösung“, erläutert Christian Rössle, Vice President Sales & Marketing der Schweizer Electronic AG. „In Summe kann beim Combi Board die Funktionalität mehrerer Leiterplatten ohne Steckverbinder und Kabel in einem Board realisiert werden. Zudem ist es in vielen Fällen möglich, dies mit einer möglichen Systemkosten-Reduktion sowie verbesserter Qualität und Zuverlässigkeit zu verbinden.“

18.05.2012 | SCHWEIZER’s Innovative Lösungen für Leistungselektronik stoßen auf positive Kundenresonanz bei den Messen PCIM und SMT

Schramberg, 18. Mai 2012 – Erstmalig stellte die Schweizer Electronic AG ihre Produkte und Lösungen auf der PCIM, Europa’s größter Messe für Leistungselektronik, aus. Neben Innovationen aus dem Bereich Leistungselektronik fand speziell die Embedding Technologie großen Anklang bei Kunden und Besuchern der Messe, die vom 8. bis 10 Mai in Nürnberg stattfand.

SCHWEIZER bietet ein umfangreiches Spektrum an Leiterplatten-Lösungen an, mit der die Herausforderungen der Leistungselektronik nach immer mehr Strom und entsprechender Wärmeabführung realisierbar werden. Darüber hinaus bieten diese Lösungen vielfach auch die Möglichkeit, bisher verwendete Materialien wie Keramik und Stanzgitter kostengünstiger zu ersetzen.

Die Highlights der Ausstellung auf dem Stand des Unternehmens waren Bestandteile aus dem Innovationsbaukasten von SCHWEIZER. Im Bereich der Leistungselektronik wurde das Inlay Board vorgestellt, welches bis zu 1.200 Ampere führt. Ein Smart p² Pack für einen 40 KW Elektromotor mit in die Leiterplatte integrierten IGBTs und Dioden veranschaulichte die Leistungsfähigkeit von SCHWEIZER im Bereich (Power) Embedding. Stellvertretend für Systemkosten-Reduktion wurde eine FR4 Flex 3D Leiterplatte für ein Telemetrie-Modul ausgestellt. Dieses Modul ist in einer Fahrzeugfelge eingebaut und befindet sich bereits im Einsatz in einem Elektro-Formelfahrzeug des KA-RaceIng-Teams, mit dem SCHWEIZER eng kooperiert.

Christian Rössle, Vice President Sales & Marketing bei SCHWEIZER zieht Bilanz: „Unsere erste Teilnahme an der PCIM war ein voller Erfolg. Wir durften zahlreiche bestehende Kunden und eine Reihe von möglichen Neukunden begrüßen und eingehend beraten. Besonders unsere innovativen Produkte überzeugten viele unserer Besucher, da sie neue Lösungsmöglichkeiten für die Herausforderungen der Leistungselektronik aufzeigen. Die positive Resonanz veranlasst uns, im kommenden Jahr auf jeden Fall wieder auf der PCIM vertreten zu sein.“

Seine Kompetenz im Bereich von Premium-Leiterplatten demonstrierte SCHWEIZER auch auf der parallel stattfindenden Messe SMT. Als Kooperationspartner des Gemeinschaftsstands des Fraunhofer IZM Instituts stellte das Unternehmen Leiterplatten für die Fertigungslinie „Future Packaging“ zur Verfügung.

02.05.2012 | Umsätze im ersten Quartal 2012 über den Erwartungen

Schramberg, 2. Mai 2012 – Die Schweizer Electronic AG startet mit robusten Ergebnissen in das aktuelle Geschäftsjahr, trotz des anhaltend schwachen Solarmarktes. Im ersten Quartal 2012 betrug das Umsatzvolumen 28,4 Millionen Euro (Vorjahr 29,1 Millionen Euro) und übertraf somit die eigenen Erwartungen um rund 10 %. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 2,2 Millionen Euro (Vorjahr 2,7 Millionen Euro). Die EBIT Marge lag somit bei 8 % (Vorjahr 9 %).

Die Umsätze verteilten sich vorwiegend auf drei Kundensegmente. Der Bereich Autoindustrie erreichte mit 65 % (Vorjahr 55 %) am Gesamtumsatz einen herausragenden Anteil und das absolut größte Wachstum, gefolgt vom Segment Industrie mit 19 % (Vorjahr 16 %). Aufgrund von Marktverschiebungen und weiter steigendem Preisdruck verzeichnete das Segment Solar lediglich einen Anteil von 10 % (Vorjahr 22 %).

Im Berichtsquartal hat SCHWEIZER 5,2 Millionen Euro investiert. Davon entfallen 4,3 Millionen Euro auf die Kapitaleinzahlung für das Geschäftsfeld Energy in die SCHWEIZER Pte. Ltd. in Singapur und 0,9 Millionen Euro in Sachanlagen des Geschäftsfeldes Electronic. Die Mittel, die zum Aufbau des Geschäftsfeldes Energy einbezahlt wurden, sind im Rahmen der Kapitalerhöhung Ende 2010 akquiriert worden.

„Nachdem es uns gelungen ist, die sehr guten Bilanzkennzahlen gegenüber dem Vorjahresquartal weiter zu verbessern, bewegen sich unsere Bilanzstrukturen nun auf Spitzenniveau“, kommentiert Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender der Schweizer Electronic AG. „Umsatzseitig rechnen wir für die restlichen drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres mit Marktschwächen, erwarten aber dennoch Umsatzerlöse in einer Größenordnung von zwischen 105 und 110 Millionen Euro bei weiterhin stabilen Margen im Bereich von 8 – 10 % EBIT.“

27.04.2012 | SCHWEIZER erhöht Dividende auf 0,47 Euro je Aktie


Schramberg, 27. April 2012 – Die Schweizer Electronic AG hat am 25. April ihre Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2011 veröffentlicht. Sie konnte erneut einen Umsatzrekord auf Vorjahresniveau in Höhe von 105,4 Millionen Euro verzeichnen. Die Book-to-Bill Ratio lag bei 1,0. Der Auftragseingang belief sich auf 103,6 Millionen Euro und der Auftragsbestand betrug 120 Millionen Euro. Im Geschäftsjahr 2011 wurde ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) und vor Sondereffekten von 9,3 Millionen Euro (Vorjahr 13,0 Millionen Euro) erzielt. Damit lag die EBIT-Marge bei 8,8 % (Vorjahr 12,3 %).

SCHWEIZER ist es auch im abgelaufenen Geschäftsjahr gelungen, die Bilanzstrukturen signifikant zu verbessern. Am Ende des Jahres 2011 betrug das Eigenkapital 42,0 Millionen Euro (Vorjahr 37,0 Millionen Euro). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 59,0 % (Vorjahr 50,5 %). Durch die fortschreitende Gewinnsituation wurden im Verlauf des Berichtsjahres die Nettoschulden komplett eliminiert. Das Nettovermögen betrug 1,1 Million Euro.

Von dem nachhaltig positiven Geschäftserfolg profitieren auch die Aktionäre. Daher wird der Hauptversammlung am 6. Juli 2012 die Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2011 in Höhe von 0,47 Euro (Vorjahr 0,42 Euro) je Aktie vorgeschlagen.

Das Unternehmen wird am 2. Mai 2012 die Ergebnisse für das 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres veröffentlichen. Der Geschäftsbericht für das Jahr 2011 steht auf http://www.schweizer.ag/de/investorrelations/finanzberichte.html zur Verfügung.

16.04.2012 | Schweizer Electronic verlängert Vorstandsverträge mit Marc Bunz und Bernd Schweizer

Schramberg, 16. April 2012 – Der Aufsichtsrat der Schweizer Electronic AG hat am vergangenen Freitag die im März 2013 auslaufenden Vorstandsverträge mit Marc Bunz und Bernd Schweizer um weitere fünf Jahre bis 2018 verlängert. Marc Bunz ist seit dem 1. April 2010 Vorstandsmitglied und verantwortet die Bereiche Finance & Controlling, Information Systems, Purchasing und Investor Relations. Bernd Schweizer gehört dem Vorstand seit dem 1. April 2008 an und ist zuständig für die Bereiche Production, Supply Chain und Quality Control.

2011

29.11.2011 | SCHWEIZER empfängt chinesische Wirtschaftsdelegation in Schramberg – Intensivierung der Zusammenarbeit bei Solar-Projekten vereinbart

Schramberg, 29. November 2011 – Die Schweizer Electronic AG war am 25. November Gastgeber für eine Delegation der Sino-Singapore Guangzhou Knowledge City (SSGKC) Investment and Development Co. Ltd. SCHWEIZER hat erst kürzlich mit diesem Verbund Absichtserklärungen über die Projektierung von Solarparks in zwei der bedeutendsten Eco Cities (Guangzhou Knowledge City und Nanjing Eco Hightec Island) in China geschlossen. Gemeinsam mit ihren Partnern für das Photovoltaik-Geschäft, der Schmid Group und der Ralos New Energies AG, empfing das Management des Unternehmens ein Gruppe von 10 Delegierten aus China. Neben detaillierten Gesprächen über die geplanten Projekte hatte die Delegation die Gelegenheit, die Technologien und Innovationskraft aller beteiligten Partner in Form von Werksbesichtigungen und Vorträgen vor Ort zu erleben.

Marc Bunz, Vorstand Finanzen der Schweizer Electronic AG und Vorstandsmitglied der Schweizer Energy Pte. Ltd., fasst den Tag wie folgt zusammen: „Der Besuch unseres Vertragspartners aus China bedeutet für uns einen weiteren Schritt nach vorn in der Zusammenarbeit mit dem SSGKC. Neben den für die Städte Guangzhou und Nanjing bereits vereinbarten Projekten, hatten die Gespräche das Ziel, die Zusammenarbeit um zusätzliche Projekte in Südchina zu erweitern. Dort werden auch unsere High Efficiency Module aus der zukünftigen Schweizer Energy Fertigung im chinesischen Nantong zum Einsatz kommen.“

 

SCHWEIZER und seine Partner empfangen eine chinesische Delegation des SSGKC

SCHWEIZER und seine Partner empfangen eine chinesische Delegation des SSGKC

 

Ling Weixian, Vorsitzender des Verwaltungsausschusses des SSKC und Marc Bunz, Vorstand der Schweizer Electronic AG

Ling Weixian, Vorsitzender des Verwaltungsausschusses des SSKC und Marc Bunz, Vorstand der Schweizer Electronic AG

21.11.2011 | SCHWEIZER setzt Diversifizierungsstrategie um und startet Markteintritt im Bereich Photovoltaik in Asien

  • Start von vier Produktionslinien für Photovoltaik-Zellen und -Modulen in China mit jeweils 100 MW Kapazität
  • Investitionsvolumen für die erste Produktionslinie zwischen 50 und 60 Mio. USD
  • Kooperation mit Schmid Group, Weltmarktführer für Turnkey-Produktionslinien im Bereich PV-Solar
  • Aufbau eines eigenen Vertriebsnetzes in Asien
  • Absichtserklärungen über Projektierung von Solarparks in zwei „Eco-Cities“ in China unterzeichnet


Schramberg, 21. November 2011 – Die Schweizer Electronic AG, einer der führenden Hersteller von hochwertigen Leiterplatten sowie innovativen Lösungen und Dienstleistungen für Automobil-, Solar- und Industrieelektronik, informiert heute über erste konkrete Schritte zur Diversifizierung ihrer Geschäftsstrategie. Nach dem Aufbau des Geschäftsbereichs „Energy“ im Frühjahr 2011 gab die Gesellschaft am Wochenende per Ad-hoc-Mitteilung den Start einer Produktion von Photovoltaik (PV) - Hocheffizienzmodulen in Asien sowie den Aufbau eigener Absatzkanäle für Solarparks in China bekannt. Das Investitionsvolumen für die erste Produktionslinie beläuft sich auf 50 bis 60 Mio. USD. SCHWEIZER plant, mit dieser antizyklischen Investition an der erwarteten positiven Entwicklung des Photovoltaikmarktes zu partizipieren. „Wir glauben an die Zukunft der Photovoltaik“, erläutert Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender der Schweizer Electronic AG, die Solarstrategie seines Unternehmens. „Gerade jetzt ist der richtige Zeitpunkt für den Einstieg ins Solargeschäft. Mit unserer geplanten Produktionslinie sind wir hervorragend aufgestellt, um die zukünftige Nachfrage unmittelbar bedienen zu können“, führt er aus.

HiMet - neue Metallisierungstechnologien von Schmid

HiMet - neue Metallisierungstechnologien von Schmid

Neuer Weltrekord - 19,2 Prozent Wirkungsgrad

Weltrekord - 19,2 Prozent Wirkungsgrad

Nantong Signing Ceremony

Nantong Signing Ceremony

Nantong Signing Ceremony

Nantong Signing Ceremony

11.11.2011 | Schweizer Electronic bestätigt Ergebnis trotz Umsatzrückgangs gegenüber Prognose

Schramberg, 11. November 2011 – Die Schweizer Electronic AG gab heute ihre Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2011 bekannt. Die Gesellschaft konnte in diesem Zeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 25,6 Mio. Euro (Vorjahr 28,1 Mio. Euro) erzielen. Damit belaufen sich die Umsätze der ersten neun Monate 2011 insgesamt auf 83,7 Mio. Euro (Vorjahr: 78,8 Mio. Euro) und liegen damit um 6,2 % über dem Vergleichszeitraum. Trotz des höheren Umsatzes im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2010 konnte SCHWEIZER sein Umsatzziel nicht ganz erreichen.

Die Gesellschaft erzielte im dritten Quartal trotz der rückläufigen Umsätze ein EBIT in Höhe von 2,6 Mio. Euro (Vorjahr 4,1 Mio. Euro). Das entspricht einer EBIT-Marge von 10,2 % für das dritte Quartal und lag damit über den Erwartungen. Das EBIT für die ersten neun Monate 2011 betrug 8,3 (Vorjahr vor Sondereffekten 9,9) Mio. Euro. Dieser Rückgang ist auf steigende Material- und Personalkosten zurückzuführen. SCHWEIZER hat infolgedessen den Personalstand bei Zeitarbeitern gemäß den aktuellen Anforderungen nach unten angepasst.

SCHWEIZER konnte seit Mitte 2009 seine Bilanzstruktur weiter verbessern. Das Eigenkapital lag zum 30. September 2011 mit 42,7 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 26,5 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich entsprechend auf 55 % (Vorjahr 41 %). Die Nettoverschuldung konnte auf unter Null reduziert werden. Somit waren die liquiden Mittel am Quartalsende höher als alle verzinslichen Verbindlichkeiten des Unternehmens.

„Diese Indikatoren sind eine wichtige Basis für unsere finanzielle Stabilität auch in längeren schwierigeren Konjunkturphasen“, kommentiert Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender der Schweizer Electronic AG. „Ebenso eröffnen sie uns eine exzellente Ausgangsbasis für zukunftsweisende gezielte Investitionen in Innovationen und verbesserte Technologien im Bereich Leiterplatten, bei der Integration von Bauteilen im Rahmen von Schweizer Systems sowie unserer Diversifikation mit Schweizer Energy.“

SCHWEIZER setzt seine Strategie fort und fokussiert sich weiterhin verstärkt auf die Wachstumsregion Asien als Ergänzung zu Europa. Die Schwerpunkte legt das Unternehmen dabei auf den weiteren Ausbau des Geschäfts mit Leiterplatten sowie auf die Diversifikation des Unternehmens um neue Geschäftsbereiche. Dazu gehört der Aufbau des Geschäftsbereichs Schweizer Systems auf Basis der Embedding Technologien (Integration von Bauteilen in die Leiterplatte) und Schweizer Energy in den Bereichen Energiegewinnung, -verkauf und -speicherung in Asien.

Die Gesellschaft passt aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten zur globalen wirtschaftlichen Entwicklung seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2011 an und rechnet nun mit Umsatzerlösen auf Vorjahresniveau in Höhe von 105 Mio. Euro. Trotz geringerem Umsatzwachstum bestätigt SCHWEIZER seine EBIT-Prognose im Bereich von 10 Mio. Euro bis 11 Mio. Euro für das Geschäftsjahr 2011. Dies entspricht einer erwarteten  EBIT-Marge von etwa 10 %, was am oberen Ende des Prognosekorridors liegt. Hierin berücksichtigt sind Aufwendungen zur Entwicklung der neuen Geschäftsfelder.

26.09.2011 | Dr. Marc Schweizer im Finale des Wettbewerbs „Entrepreneur des Jahres 2011“

Dr. Marc Schweizer im Finale des Wettbewerbs „Entrepreneur des Jahres 2011“

Schramberg/Frankfurt, 26. September 2011 – Zum 15. Mal kürte die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young die besten mittelständischen Unternehmer Deutschlands am 23. September in der Alten Oper in Frankfurt. Nach einer mehrstufigen, strengen Auswahl aus 300 nominierten Unternehmen haben 65 Firmen den Sprung ins Finale des Wettbewerbs „Entrepreneur des Jahres 2011“ geschafft, darunter auch Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender der Schweizer Electronic AG. „Ich freue mich sehr, bei diesem Wettbewerb zu den Finalisten zu gehören. Das ist ein großer persönlicher Erfolg und auch ein Erfolg für alle Mitarbeiter der Schweizer Electronic AG“, kommentiert Dr. Schweizer das Erreichen der Finalrunde.

„Durch seine anspruchsvollen Kriterien und die hochrangige Jury hat der Unternehmerpreis seit vielen Jahren ein hohes Ansehen“, so Wolfgang Glauner, Projektleiter des Wettbewerbs. Die 65 Finalisten zeichnen sich durch besondere Innovationskraft dank des großen Einsatzes ihrer qualifizierten und hochmotivierten Mitarbeiter aus. Sie haben effiziente Organisationsstrukturen mit kurzen Entscheidungswegen und können so flexibel auf sich verändernde Marktbedingungen reagieren.

Aus allen Finalisten wählte eine unabhängige Jury aus namhaften Wirtschaftsexperten die „Entrepreneure des Jahres 2011“. In den fünf Kategorien Industrie, Handel, Dienstleistungen, Informations- und Kommunikationstechnologie/Medien sowie Start-up wurde jeweils ein Sieger vor hochkarätigen Gästen bekannt gegeben und geehrt.
 

Innovation als Schlüssel zum Erfolg

Die Unternehmen in der Endrunde legen deutliche Wachstumsraten vor. Sie repräsentieren alle wichtigen Branchen, erzielen im Schnitt einen Umsatz von 86 Millionen Euro im Jahr und beschäftigen durchschnittlich 500 Mitarbeiter. 2010 haben sie rund 2.600 neue Mitarbeiter eingestellt. So konnte auch Dr. Marc Schweizer 2010 den Umsatz um 60 Prozent auf 105 Millionen Euro steigern, die Zahl der Mitarbeiter legte um 12 Prozent zu. „Wir sehen uns in unserer Unternehmensstrategie bestätigt. Unsere Produkte und Lösungen erfüllen die Ansprüche unserer Kunden und mit unseren Innovationen sind wir führend im Bereich Leiterplatte“, begründet Dr. Marc Schweizer das Wachstum.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der diesjährigen Finalisten ist die Fähigkeit, mit innovativen Produkten und Dienstleistungen schnell auf veränderte Marktbedingungen zu reagieren: Sie investieren überdurchschnittlich in Innovationen. So sind sie in der Lage, Neuentwicklungen rasch an den Markt zu bringen und der wachsenden Konsolidierung in vielen Branchen zu begegnen. Die erfolgreiche Umsetzung von Innovationen führen die Entrepreneure auf ihre qualifizierten und engagierten Mitarbeiter zurück. Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern spielt somit eine entscheidende Rolle in ihren Unternehmen.


Über den Wettbewerb „Entrepreneur des Jahres“

Ernst & Young organisiert den Unternehmerwettbewerb „Entrepreneur des Jahres“ weltweit in über 50 Ländern. In Deutschland wird die Auszeichnung 2011 zum 15. Mal verliehen. Eine neutrale Jury wählt die Sieger in fünf Kategorien. Mit der Auszeichnung werden unternehmerische Spitzenleistungen identifiziert und honoriert. Unterstützt wird der Wettbewerb von namhaften Unternehmen und Medien, darunter die DZ BANK, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und das Manager Magazin.

Neben der Auszeichnung erfolgreicher Unternehmerpersönlichkeiten hat sich Ernst & Young auch die Förderung kommender Generationen von Entrepreneuren zur Aufgabe gemacht und die „Entrepreneur of the Year Junior Academy“ ins Leben gerufen.

 

Prof. Dr. h.c. Lothar Späth, Dr. Marc Schweizer (3.v.l.)

07.09.2011 | SCHWEIZER und ETH Zürich kooperieren auf den Gebieten Embedding und Leistungselektronik

Schramberg / Zürich, 7. September 2011 – Die Schweizer Electronic AG, der drittgrößte Leiterplattenhersteller in Europa, und die ETH Zürich (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich), eine der international führenden technisch-naturwissenschaftlichen Hochschulen, kooperieren auf den Gebieten Embedding und Leistungselektronik.

Die Kooperation fokussiert sich auf die Realisierung extrem flacher leistungselektronischer Konverter für Anwendungen in den Bereichen Photovoltaik, Automobiltechnik, Smart Surfaces, Flachbildschirme und Beleuchtungstechnik. Sie umfasst den Entwurf neuer Schaltungskonzepte, die Modellierung, Simulation und Mehrkriterienoptimierung der Systeme, die Integration aktiver und passiver Bauelemente in Leiterplatten sowie die Fertigung und messtechnische Analyse entsprechender Demonstratoren.

In einem ersten Schritt werden ultra-flache magnetische Komponenten für Transformatoren mit nanokristallinen Magnetkernen und einer Bauhöhe von nur einem Millimeter realisiert.

Mit diesen Komponenten soll der Nachweis erbracht werden, dass trotz der extremen Bauhöhenminimierung ein Wirkungsgrad erzielt wird, der mit konventionellen Stromversorgungen vergleichbar oder besser ist.  Die Kooperation soll darüber hinaus dazu dienen, Lösungen zum Einbetten von Leistungshalbleitern in konkrete Anwendungen zu überführen.

„Diese Partnerschaft mit der ETH Zürich wird unsere Fähigkeiten in Bezug auf die Realisierung hoch effektiver Lösungen im Bereich der Leistungselektronik in Kombination mit Embedding-Technologien weiter verstärken. Dies ermöglicht uns außerdem, die Geschwindigkeit bei der Umsetzung von Innovationen weiter zu erhöhen “, äußerte Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender der Schweizer Electronic AG. Schweizer weiter: „Dies ist insbesondere für die Zielmärkte Auto, Industrie und Solar von großer Bedeutung. Demnach wird die Zusammenarbeit mit der renommierten ETH letztendlich unseren Kunden zu Gute kommen“.

Auch Professor Dr. Johann W. Kolar, Direktor des Power Electronic Systems Laboratory der ETH Zürich, kommentierte die Kooperation: „Die Forschungszusammenarbeit mit Schweizer Electronic eröffnet uns die Möglichkeit, neue Stromversorgungskonzepte in einer Technologie zu realisieren, welche zukünftig zahlreiche Anwendungen der Leistungselektronik erfassen und revolutionieren werden. Wir können so den Bogen von der Konzeption und theoretischen Analyse bis zum Bau von Demonstratoren mit hervorragender Performance spannen sowie Berechnungsmethoden und Designwerkzeuge für eine nächste, mit der Anwendung verschmolzenen Generation der Leistungselektronik entwickeln. Dies wird den hocheffizienten Betrieb elektrischer Systeme und die Nutzung regenerativer Energie bei geringen Kosten wesentlich unterstützen.“

Über Schweizer:
Die Schweizer Electronic AG ist führender Hersteller von hochwertigen Leiterplatten, innovativen Lösungen und Dienstleistungen für Automobil-, Solar- und Industrieelektronik. Basierend auf anerkannter Technologie- und Beratungskompetenz adressieren Produkte und Systeme von SCHWEIZER zentrale Herausforderungen im Bereich Leistungselektronik, Einbett-Technologie und Kostenreduktion und zeichnen sich durch energie- und umweltschonende Eigenschaften aus. Das Unternehmen bietet zusammen mit seinen Partnern Contag GmbH und Meiko Electronics Co. Ltd. kosten- und fertigungsoptimierte Lösungen für Klein-, Mittel- und Großserien an und beschäftigt in diesem Netzwerk insgesamt über 13.000 Mitarbeiter in Deutschland, Japan, China und Vietnam.

Mit rund 750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erzielte SCHWEIZER im Geschäftsjahr 2010 (Ende Dezember) einen Umsatz von 105,4 Millionen Euro. Das im Jahr 1849 gegründete und von Familienmitgliedern geführte Unternehmen ist an der Börse in Stuttgart (Ticker Symbol „SCE“, „WKN515623“) notiert.

Über die ETH Zürich:
Die ETH Zürich steht für exzellente Lehre, wegweisende Grundlagenforschung und die Anwendung der Ergebnisse zum Nutzen der Gesellschaft. 1855 gegründet, zählt die ETH Zürich heute mehr als 16000 Studierende aus rund 80 Ländern, davon 3500 Doktorierende. Als eine der weltweit führenden technisch-naturwissenschaftlichen Hochschulen, bietet sie Forschenden ein inspirierendes Umfeld und ihren Studierenden eine umfassende Ausbildung. 21 Nobelpreisträger, die an der ETH Zürich studiert, gelehrt oder geforscht haben, unterstreichen den hervorragenden Ruf der Hochschule.

26.08.2011 | Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2011

Sie können hier den Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2011 als pdf-Dateien herunterladen.

26.08.2011 | SCHWEIZER setzt Erfolgskurs im ersten Halbjahr fort

Schramberg, 26. August 2011 – Im ersten Halbjahr 2011 ist es der Schweizer Electronic AG gelungen, den Erfolgskurs des vergangenen Jahres fortzusetzen. Nachdem das abgelaufene Geschäftsjahr bereits mit Rekordumsätzen abgeschlossen wurde, konnten diese im ersten Halbjahr 2011 sogar nochmals übertroffen werden. Das Umsatzvolumen stieg auf 58,0 Mio. Euro (Vj. 50,8 Mio. Euro), einem Plus von 14 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das EBITDA lag bei 8,2 Mio. Euro und das EBIT bei 5,7 Mio. Euro. Auf Basis dieser Ergebnisse ergibt sich ein Gewinn pro Aktie von 1,27 Euro für das erste Halbjahr 2011, einer Steigerung um 15 % im Vergleich zu dem um Sondereffekte bereinigten Vorjahreszeitraum.

Getragen wurde diese Steigerung von den Automobilkunden und den Kunden der Industrieelektronik. Mit einem Umsatz von 30,2 Mio. Euro (Vj. 25,2 Mio. Euro) repräsentiert das Automobilsegment 52 % (Vj. 50 %) des Umsatzvolumens des ersten Halbjahres. Dieser Erfolg wurde vor allem durch die innovativen Lösungen bei Systemkosten-Reduktion und Leistungselektronik, die exakt die Anforderungen der Automobilindustrie treffen, erzielt. Auch das Industriesegment stieg im ersten Halbjahr 2011 überproportional an. Der Umsatz von 10,4 Mio. Euro (Vj. 5,8 Mio. Euro) wurde durch eine positive Marktentwicklung im Bereich Steuerelektronik unterstützt. Der Markt für Photovoltaik war in den ersten Monaten des Jahres von Unsicherheit und schwachem Geschäftsvolumen unserer Kunden geprägt. Dies führte für SCHWEIZER zu spürbaren Umsatzrückgängen in diesem Kundensegment. Konnten im ersten Halbjahr 2010 noch 15,9 Mio. Euro umgesetzt werden, reduzierte sich der Umsatz des ersten Halbjahres 2011 um 18 % auf 13,0 Mio. Euro.

Auch die finanzielle Stabilität in den vergangenen Monaten konnte weiterhin wesentlich verbessert werden und die Bilanz steht auf einem soliden Fundament. Eine Eigenkapitalquote von mehr als 50 % und eine Nettoverschuldung kleiner 5 % bestätigen dies nachhaltig. Die finanzielle Situation gewährleistet die Grundlage für ausreichenden unternehmerischen Spielraum und ist Basis für die Diversifizierungsstrategie von SCHWEIZER.

Im Fokus der Unternehmensstrategie steht – als Ergänzung zu Europa – die Wachstumsregion Asien. Außerdem eröffnet die Konzentration auf die dynamischen Themen Mobilität und Energieeffizienz in den Absatzsegmenten Automotive, Solar und Industrie überproportionale Wachstumschancen. Parallel dazu richtet SCHWEIZER sein Portfolio mit einem innovativen Produktbaukasten konsequent auf die Herausforderungen seiner Zielmärkte aus. Die Umsetzung dieser Ausrichtung erfolgt durch eine Gliederung in vier Geschäftsbereiche. Die bestehenden Bereiche Leiterplatte und Tracing werden ausgebaut. Im Aufbau befinden sich die Bereiche Systems und Energy, die aufgrund ihrer Struktur zur komplementären Erweiterung der vorhandenen Geschäftsbereiche beitragen. Dieser Neuaufbau dokumentiert einen ersten Schritt der taktischen Umsetzung der Diversifikationsstrategie von SCHWEIZER. Im Rahmen seiner Diversifizierungsstrategie gab das Unternehmen im Mai die Gründung Schweizer Energy Pte. Ltd. in Singapur bekannt. Diese neue Gesellschaft steht im Mittelpunkt der Entwicklung der asiatischen Märkte für den Bereich der Energiegewinnung und –speicherung.

Weltweit zeichnen sich erste Unsicherheiten durch die Verschuldungskrise ab. Dennoch bekräftigt das Unternehmen seine Erwartungen für das Geschäftsjahr 2011 mit einer Umsatzsteigerung auf 110 bis 120 Mio. Euro und einer EBIT-Marge von 9 % bis 10 %.

SCHWEIZER veröffentlicht in dieser Woche den Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2011, der auf www.schweizer.ag zur Verfügung steht.

22.07.2011 | SCHWEIZER investiert 10 Millionen Euro am Standort Schramberg

Schramberg, 22. Juli 2011 – Rund 10 Millionen Euro beträgt das Investitionsvolumen der Schweizer Electronic AG am Standort Schramberg in den Jahren 2010 und 2011. Allein im Geschäftsjahr 2011 werden ca. 8 Millionen Euro für die Erweiterung von Anlagen verwendet, die den Produktionsprozess effizienter gestalten und die Einführung neuer Technologien unterstützen.

SCHWEIZER hat in den vergangenen Jahren die Entwicklung von Innovationen in den Produktbereichen Leistungselektronik, Embedding und Systemkosten-Reduktion kontinuierlich vorangetrieben. Das Unternehmen hat sich damit auf bestehende und künftige Anforderungen der Kunden nach technologisch hochwertigen Leiterplatten eingestellt.

Neben der Anschaffung einer Nickel-Gold und einer Nickel-Palladium-Gold-Linie, die zur innovativen Veredelung der Oberflächen dienen, hat SCHWEIZER zusätzliche Kapazitäten bei Fräsen und Tiefenfräsen aufgebaut. Erst kürzlich wurde eine Interposer-Pick-and-Place-Anlage in Betrieb genommen, um die Embedding-Fertigung voll zu automatisieren. Auch ein neuer HDI Laser wird bald in Betrieb genommen. Darüber hinaus steht ein neues Masslam Presszentrum kurz vor der Fertigstellung.

„Wir wollen auch in Zukunft bei innovativen Technologien federführend sein und schaffen mit unseren Investitionen die Voraussetzungen dafür. Unser Ziel ist es, durch unsere Leiterplatten Systeme zu realisieren, die mehr Komfort bieten, die die Effizienz steigern, die weniger Kraftstoff verbrauchen und weniger CO2 Emission verursachen“, führt Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender der Schweizer Electronic AG, aus. „Unsere Kunden erwarten von uns zu Recht mehr als Leiterplatten, daher umfasst unser Angebot mittlerweile komplexe Systeme für Applikationen, die z.B. im wachsenden Bereich der E-Mobility eingesetzt werden. Und nicht zuletzt dienen die Investitionen in unseren Standort Schramberg zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in unserer Region. Bereits in den vergangenen 18 Monaten haben wir über 120 neue Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen.“

18.07.2011 | Erfolgreicher erster Kundentag bei SCHWEIZER

Schramberg, 18. Juli 2011 - Zu einer Premiere lud die Schweizer Electronic AG am 28. und 29. Juni an den Firmensitz in Schramberg und nach Rottweil ein. Beim ersten Kundentag präsentierte das Unternehmen sein umfangreiches Produktportfolio und Innovationsschwerpunkte in den Bereichen Leistungselektronik, Embedding und Systemkosten-Reduktion.

Im Rahmen eines vielfältigen und abwechslungsreichen Programms konnten sich rund 70 Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über aktuelle Trends und Entwicklungen in den Bereichen Automobil, Solar und Industrie informieren. Am ersten Tag stellten auch Vertreter der Kooperationspartner Meiko Electronics und Contag jeweils ihre Unternehmen und Leistungsspektren vor.

Der zweite Tag startete mit einer Werksführung und bot den Kunden anschließend die Möglichkeit, zur detaillierten Information und Diskussion über Entwicklungen und Applikationen in zahlreichen Workshops. Den Abschluss bildete ein E-Mobility Rennen, bei sich die Kunden ihre Geschicklichkeit und fahrerisches Können mit Segways und E-Karts unter Beweis stellen konnten. Diese E-Karts wurden im Rahmen eines Projektes von den Auszubildenden des Unternehmens mit Elektromotoren ausgerüstet. Hersteller dieser Motoren ist ein Kunde, der in diese Antrieben Leiterplatten von SCHWEIZER einsetzt.

„Unser erster Kundentag war ein voller Erfolg“ kommentiert Dr. Marc Schweizer, Vorsitzender des Vorstands der Schweizer Electronic AG. „Die Resonanz unserer Kunden war überaus positiv und bestätigt, dass wir mit unseren innovativen Produkten und Lösungen eine herausragende Position einnehmen.“

Bildmaterial zu dieser Veranstaltung finden Sie unter Download im Bereich Presse auf www.mehralsLeiterplatten.de.

04.07.2011 | SCHWEIZER schüttet Dividende in Höhe von 0,42 Euro aus

Schramberg, 4. Juli 2011 – Auf der Hauptversammlung der Schweizer Electronic AG am 1. Juli 2011 haben sich die anwesenden Aktionäre dem Vorschlag von Vorstand und Auf-sichtsrat angeschlossen und der Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2010 in Höhe von 0,42 Euro je Aktie zugestimmt. Der positive Verlauf des Geschäftsjahres kommt somit auch den Aktionären zu Gute und ist ein Startpunkt für eine kontinuierliche Dividendenzahlung in den nächsten Jahren.

Neben dem Dividendenvorschlag stimmte das in Rottweil versammelte Plenum, darunter rund 90 Gäste, auch den übrigen Beschlussvorlagen mit großer Mehrheit von jeweils 96 Prozent zu. Mit etwa 110 Anteileignern lag die Präsenz bei 75 Prozent des Grundkapitals.

In Ihren Reden berichteten Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender, und Marc Bunz, Finanzvorstand, über ein Rekordjahr in der Unternehmensgeschichte. Der Jahresumsatz stieg im Jahr 2010 um 60 Prozent auf über 105 Millionen Euro und das Ergebnis vor Zin-sen und Steuern lag mit 16,9 Millionen Euro über der Prognose. Der Aktienkurs stieg im Verlauf des Jahres um 352 % von 5,20 Euro auf 23,50 Euro. Auch im ersten Quartal 2011 ist es SCHWEIZER gelungen, das im vergangenen Jahr begonnene dynamische Wachs-tum unvermindert fortzusetzen.

Basierend auf diesem soliden Fundament erwartet das Unternehmen weiteres Wachstum. Darüber hinaus berichtete der Vorstand über die Schwerpunkte der Unternehmensstrategie. Geplant ist der weitere Ausbau des Geschäfts mit Leiterplatten und Tracing sowie die strategische Diversifikation des Unternehmens um zusätzliche Geschäftsbereiche. Dazu gehört der Aufbau des Geschäftsbereichs Systems, der sich auf die Optimierung von Ansteuer-Elektronik durch Embedding Lösungen fokussiert sowie der Aufbau des Geschäftsbereichs Energy. Für diesen zukunftsträchtigen Bereich konnte der Vorstandsvorsitzende Marc Schweizer sogar den Prototyp einer Dünnschichtbatterie in Fingernagel-Größe vorzeigen, an deren Weiterentwicklung zur Serienreife das innovative schwäbische Traditionsunternehmen zusammen mit seinem Partner derzeit arbeitet. Das Partnerunternehmen entwickelt die dazu notwendigen Fertigungsanlagen und hat sich die Batterietechnologie, die über die letzten 10 Jahre durch ein renommiertes amerikanisches Forschungsunternehmen entwickelt wurde, exklusiv gesichert.

03.06.2011 | SCHWEIZER erweitert Portfolio für die Leistungselektronik um IMS Board

Schramberg, 3. Juni 2011 – Die Schweizer Electronic AG gibt die Einführung des IMS Boards bekannt. Diese neue und innovative Lösung für Anwendungen im Bereich der Leistungselektronik ist in der Lage, hohe Temperaturen über eine Leiterplatte abführen zu können.

Der boomende Markt der Leistungselektronik fordert neben immer mehr Stromtragfähigkeit auch eine optimierte Lösung für maximale Entwärmung. Speziell für diesen Zweck wurden Materialien entwickelt, die eine hohe thermische Leitfähigkeit bei gleichzeitig guter elektrischer Isolation bieten. Eine vollflächige, massive Metallrückseite gewährleistet schnelle und effiziente Temperaturspreizung und verhindert somit Hotspots.

Marktübliche Insulated Metal Substrate (IMS) Lösungen sind mit Aluminium Rückseiten ausgestattet. SCHWEIZER empfiehlt im Gegensatz dazu die Nutzung von Kupfer Rückseiten, welche wesentlich bessere physikalischen Eigenschaften bieten. Ein gravierender Unterschied zu Aluminium besteht auch darin, dass Kupfer mit allen Leiterplattenprozessen verträglich ist und somit unterschiedliche Oberflächenbeschichtungen und mehrlagige Aufbauten ermöglicht.

„Mit der Einführung des IMS Boards erweitern wir unseren Technologiebaukasten um eine Lösung für die Leistungselektronik. Unser Angebot richtet sich speziell an Kunden, die optimierte Hochstrom- und Entwärmungslösungen benötigen “ erläutert Christian Rössle, bei SCHWEIZER verantwortlich für Sales & Marketing.

Neben dem IMS Board bietet SCHWEIZER weitere optimierte Technologien für die Leistungselektronik an:

  • Dickkupfer Board bis 400µ – wenn sehr viel Strom über die gesamte Leiterplatte geführt werden muss
  • Combi Board – Hochstrom und Signalverarbeitung werden kostenoptimiert kombiniert
  • Wirelaid™ – die drahtgeschriebene Leiterplatte für kostenoptimierte Hochstromanwendungen
  • Inlay Board – für maximalen Strom und Entwärmung Water Board – Leiterplatte mit integrierter Wasserkühlung

25.05.2011 | Schweizer Energy Pte. Ltd. gegründet

Schramberg, 25. Mai 2011 – Die Schweizer Electronic AG gibt heute die Gründung der Schweizer Energy Pte. Ltd. mit Sitz in Singapur bekannt. Die Gründung dieses Unternehmens, einer 100%igen Tochter der Schweizer Electronic AG, ist Teil der bereits kommunizierten Unternehmensstrategie, sich auf die Wachstumsregion Asien als Ergänzung zu Europa und auf den Bereich erneuerbare Energien zu fokussieren. Der neu geschaffene Geschäftsbereich Energy stellt eine komplementäre Erweiterung der bereits vorhandenen Geschäftsbereiche Leiterplatte und Tracing dar.

„Mit Singapur, dem wirtschaftlichen Drehkreuz für Asien, haben wir einen idealen Standort für die Erschließung der asiatischen Märkte gewählt“, erläutert Dr. Marc Schweizer, CEO der Schweizer Electronic AG und nun auch President der Schweizer Energy Pte. Ltd. „Darüber hinaus ähnelt das Prozess- und Fertigungs-Know-how für Produkte und Dienstleistungen im Bereich Energie dem der Herstellung von Leiterplatten“, führt Schweizer weiter aus. Als weltweit größter Leiterplatten-Hersteller für die Solarindustrie verfügt das Unternehmen über umfangreiche Absatzerfahrung und Marktkenntnisse.

13.05.2011 | SMT-Nachlese: SCHWEIZER beliefert „Future Packaging Linie“

Schramberg, 13. Mai 2011 – Im Rahmen der Messe SMT Hybrid Packaging 2011 vom 3. – 5. Mai in Nürnberg kooperierte Schweizer Electronic AG erstmals mit dem Fraunhofer IZM im Rahmen einer Live-Fertigungslinie. SCHWEIZER stellte zu diesem Zweck Leiterplatten zur Verfügung, die während der 3-tägigen Veranstaltung in einer eigens für Demonstrationszwecke erstellten Fertigungslinie bestückt wurden.

Das Motto der diesjährigen Präsentation „Höchste Präzision auf kleinsten Losgrößen“ unterstreicht die steigenden Anforderungen der Elektronikindustrie an die Miniaturisierung von Produkten bei gleich bleibender Qualität. Der Trend geht zu kleineren Geräten und dies bei stark wachsender Funktionalität. Für solche Anforderungen bietet SCHWEIZER mit dem i² Board® eine Lösung, die aktive und passive Bauelemente ins Innere der Leiterplatte integriert. Zahlreiche Besucher des Messestandes zeigten sich von den innovativen Lösungen des Unternehmens beeindruckt.

SCHWEIZER zieht zur SMT eine positive Bilanz. „Der Messeauftritt im Rahmen eines Gemeinschaftsstandes mit Fraunhofer IZM war für uns eine hervorragende Lösung, die wir auch in Zukunft so beibehalten möchten. Wir werden unser Leistungsangebot ausführlich Ende Juni bei einem Kundentag an unserem Standort präsentieren“, erläutert Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender der Schweizer Electronic AG. „Getreu unserem Motto ‚mehr als Leiterplatten’ werden unsere Kunden dann live und vor Ort die Gelegenheit haben, unsere Fertigung, ein breites Spektrum an Produkten und Lösungen und unsere Kooperationspartner kennen zu lernen.“  

02.05.2011 | SCHWEIZER startet erfolgreich ins Geschäftsjahr 2011

Schramberg, 2. Mai 2011 – Auch im ersten Quartal 2011 ist es Schweizer Electronic AG gelungen, das im vergangenen Jahr begonnene dynamische Wachstum unvermindert fortzusetzen. Nachdem das abgelaufene Geschäftsjahr bereits mit Rekordumsätzen abgeschlossen wurde, konnten diese im ersten Quartal 2011 sogar nochmals deutlich übertroffen werden. Mit 29,1 (Vj. 23,9) Mio. Euro Umsatz, einem Plus von 22 % im Vergleich zum Vorjahresquartal, unterstreicht das Unternehmen dies in eindrucksvoller Weise.
Auch die über das Partnernetzwerk erwirtschafteten Umsätze konnten deutlich gesteigert  werden und lagen mit 2,7 Mio. Euro um das Vierfache höher verglichen mit dem Vorquartal. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der Japan-Katastrophe beeindruckend, denn der strategische Partner Meiko Electronics Co., Ltd. wurde von den Folgen des Tsunamis sowie der atomaren Katastrophe betroffen. Auf die operative Zusammenarbeit beider Unternehmen hat dies allerdings keine Auswirkungen, da SCHWEIZER ausschließlich über die chinesischen Werke von MEIKO bedient wird.

Nach den zeitweiligen Lieferengpässen im Vorjahr hat sich das Management von SCHWEIZER in den letzten Monaten stark auf die Verbesserung der Liefertreue zu ihren Kunden Konzentriert. Investitionen in Engpassbereiche sowie die Einführung eines optimierten Produktionsplanungssystems haben die Liefertreue deutlich verbessert. Für besonders eilige Aufträge wurde eine Fast Path Lane eingeführt.

SCHWEIZER wartet mittlerweile mit hervorragenden Bilanzstrukturen auf. Die andauernde Gewinnsituation geht einher mit einer verstärkten Entschuldung des Unternehmens. Die Nettoverschulding (Net Gearing) betrug lediglich 7 % des Eigenkapitals. Die Eigenkapitalquote ist bei 50 % (Vj. 30 %). Das Gesamtvermögen von SCHWEIZER ist auf 78,8 (Vj. 54,2) Mio. Euro angewachsen.

Trotz anstehender Herausforderungen blickt das Unternehmen positiv auf die weitere Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres. Möglichen Unsicherheiten in Bezug auf einen wirklich selbst tragenden globalen Aufschwung, die jüngsten Ereignisse in Nordafrika und Japan und weiterem Kostendruck durch Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite begegnet SCHWEIZER mit weiterhin geringer Fixkostenbasis und flexiblen Kostenstrukturen.

„Wir sind in guter Verfassung und haben das Rüstzeug sowie die Kompetenz, die erfolgreiche Reise auch in einem gebremsten Wachstumsumfeld fortzusetzen“, sagt Dr. Marc Schweizer, Vorstandsvorsitzender der Schweizer Electronic AG.

Vor diesem Hintergrund erwartet das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2011 eine Umsatzsteigerung auf 110 bis 120 Mio. Euro bei einer EBIT-Quote von 9 % bis 10 % (Q1/2011: 9%). Damit entspricht der prognostizierte Umsatz einem Wachstum von 5 % bis 15 % im Vergleich zum Vorjahr.

SCHWEIZER veröffentlichte vergangene Woche ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2010.

01.04.2011 | Nicolas Schweizer ist Personalvorstand bei Schweizer Electronic AG

Schramberg, 1. April 2011 – Der am 27. Juli 2010 vom Aufsichtsrat bestellte Assessor Jur. Nicolas-Fabian Schweizer (36) tritt am 01.04.2011 sein Amt als Personalvorstand der Schweizer Electronic AG an. In dieser Funktion ist er für die Bereiche Personal und Recht verantwortlich.

Nicolas-Fabian Schweizer verfügt über langjährige internationale Erfahrung in den Bereichen Recht, Personal und Organisationsentwicklung. Er absolvierte eine juristische Ausbildung in Deutschland, der Schweiz und den U.S.A. Nach Stationen als Rechtsanwalt, Justitiar und Director Human Resources war er zuletzt Mitglied der europäischen Personalführung der British American Tobacco Gruppe.

18.03.2011 | Naturkatastrophe in Japan hat keine Auswirkung auf Lieferfähigkeit von Schweizer Electronic

Schramberg, 18. März 2011 – Eine Woche nach Eintritt der Naturkatastrophe in Japan sichert die Schweizer Electronic AG  ihren Kunden eine uneingeschränkte Lieferfähigkeit zu. Das Unternehmen meldete zu Beginn dieser Woche, dass in zwei Werken des strategischen Kooperationspartners Meiko Electronics die Produktion eingestellt wurde. Auf die Kunden von Schweizer hat dieses Ereignis jedoch keine negativen Auswirkungen, da die für die Kooperation relevanten Meiko-Werke in China und Vietnam nicht betroffen sind. Zudem können diese Werke aufgrund ihrer beträchtlichen Größe die Produktion der stillgelegten Werke in Japan auffangen.

Auf die Produktion am Standort Schramberg hat die Situation in Japan derzeit keinen Einfluss. Schweizer bezieht zwar Material von dort (z.B. Ersatzteile für die Produktionslinien), aber die Versorgung ist auf absehbare Zeit gesichert. Schweizer hält  auch an seinen Umsatzprognosen für das Jahr 2011 – eine Umsatzsteigerung gegenüber 2010 um 5% bis 15% – unverändert fest.

Auch eine Bewertungskorrektur der Finanzbeteiligung an Meiko Electronics ist nach Rücksprache mit den Wirtschaftsprüfern des Unternehmens nicht notwendig.

14.03.2011 | "Schweizer hilft Meiko" – Hilfsfonds zur Unterstützung des Kooperationspartners

Schramberg, 13. März 2011 – Das Erdbeben in Japan hat die im Norden gelegenen Standorte Fukushima, Miyagi und Yamagata des Kooperationspartner von Schweizer Electronic, der Meiko Electronics Co., Ltd., in Mitleidenschaft gezogen. Der Vorstand des Unternehmens ist in Kontakt mit Yuichiro Naya (President & CEO) und Takahide Hirayama (COO) von Meiko. Ob und inwieweit Mitarbeiter des Unternehmens, die an diesen Standorten leben und arbeiten, zu Schaden gekommen sind, konnte leider aufgrund der beeinträchtigten Infrastruktur bisher noch nicht geklärt werden.

In den Werken in Fukushima und Yamagata wurde die Produktion aufgrund der unterbrochenen Stromversorgung eingestellt. Der Standort Miyagi wurde durch den Tsunami betroffen. Meiko informiert über den aktuellen Stand der Lage über seine Internet-Seite www.meiko-elec.com.

Auf die Kunden von Schweizer Electronic AG hat dieses Ereignis keine negativen Auswirkungen, da die für die Kooperation relevanten Meiko-Werke in China und Vietnam nicht betroffen sind.

„Wir fühlen mit unseren Kollegen und deren Familien und wünschen uns, dass niemand zu Schaden gekommen ist“, sagt Dr. Marc Schweizer, CEO der Schweizer Electronic AG. „Es ist uns daher ein dringendes Bedürfnis, schnelle und unbürokratische Hilfe zu leisten. Wir haben einen Hilfsfonds für betroffene Meiko Mitarbeiter und deren Familien ins Leben gerufen. Dieser Fonds wird mit Mitteln aus dem Unternehmen Schweizer Electronic AG in Höhe von 10.000.000 JPY ausgestattet. Wir haben auch an unsere Mit-arbeiter appelliert, sich mit Spenden zu beteiligen und sind überzeugt, dass sie ihrer Solidarität Ausdruck verleihen werden. “

Informationen zum Spendenkonto finden sich auf www.mehralsLeiterplatten.de

Über diese erste Hilfe hinaus, hat die Unternehmensleitung dem Management von Meiko seine Unterstützung in den kommenden Wochen und Monaten zugesichert.

07.02.2011 | Schweizer Electronic AG mit Rekordjahr: Erwartungen übertroffen

Schweizer Electronic AG mit Rekordjahr: Erwartungen übertroffen

  • Jahresumsatz steigt um 60 Prozent auf 105,4 Millionen Euro
  • Ergebnis vor Zinsen und Steuern mit 16,9 Mio. Euro über Prognose
  • Mitarbeiter am Unternehmenserfolg beteiligt
  • Solides Fundament – weiteres Wachstum in 2011 erwartet

Schramberg, 7. Februar 2011 – Die Schweizer Electronic AG, drittgrößter Leiterplattenproduzent Europas, wird das Jahr 2010 mit dem höchsten Umsatz in der 161-jährigen Firmengeschichte abschließen. Im Geschäftsjahr 2010 erzielte das Technologie-Unternehmen nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 105,4 Mio. Euro (Vorjahr 65,8 Mio. Euro), der damit 60% über dem des Jahres 2009 liegt.

Der Vorstandsvorsitzende Dr. Marc Schweizer zeigt sich in der eingeschlagenen Unternehmensstrategie bestätigt: „ Unsere Innovationsschwerpunkte treffen bei unseren Kunden auf sehr hohes Interesse. Schweizer Electronic ist ein High-Tech-Haus auf sehr solidem Fundament“.

Auch die Ertragslage der Schweizer Electronic hat sich deutlich verbessert. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) liegt mit 16,9 Mio. Euro und einer Quote von 16 % deutlich über dem Ziel. Bereinigt um Sondereffekte beträgt das EBIT 13,1 Mio. Euro bzw. 12,5 %. „Auf Basis der hervorragenden Geschäfts- und Ergebnisentwicklung in 2010 werden wir dem Aufsichtsrat die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,42 Euro pro Aktie vorschlagen“, sagte Marc Bunz, Finanzvorstand der Schweizer Electronic.

Die endgültigen Zahlen werden am 27. April 2011 veröffentlicht und im Rahmen der Investoren- und Bilanzpressekonferenz am 4. Mai 2011 erläutert.

Das Unternehmen profitiert von seiner strategischen Positionierung und vom Wachstum in Asien. Dies schafft und sichert Arbeitsplätze in Deutschland. Folglich erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten der Schweizer Electronic gegenüber dem Tiefstand Mitte 2009  innerhalb von rund eineinhalb Jahren um 103 auf 741 Mitarbeiter.

Infolge der sehr guten Entwicklung beteiligt das Unternehmen seine Mitarbeiter, die in den vergangenen Jahren Zugeständnisse gemacht haben, am Erfolg. Dazu gehört, dass verschiedene Einkommenskomponenten wieder reaktiviert wurden. Darüber hinaus ist die ursprünglich für Frühjahr 2011 geplante Lohnerhöhung von 3% auf den 1. Januar 2011 vorgezogen worden. Dies für die Belegschaft die höchste Einkommensverbesserung seit 8 Jahren.

Schweizer Electronic hat außerdem die Aufwendungen für Forschung, Entwicklung und Investitionen um 56% erhöht. Sie liegen bei rund 4,1 Millionen Euro (Vorjahr 2,6 Millionen EUR) und dienen der Erweiterung des Produkt-Portfolios, der Optimierung der Produktion und der Stärkung des Standorts in Schramberg.

Für 2011 rechnet das Unternehmen mit einer Fortsetzung des globalen Aufschwungs,
der allerdings an Dynamik verlieren dürfte. Mit Blick auf die Absatzsegmente wird für das Geschäftsjahr 2011 derzeit eine Steigerung der Umsatzerlöse in der Größenordnung von 5% bis 15% erwartet. Diese Prognose stützt sich auch auf die Tatsache, dass Schweizer mit einem Auftragsbestand von über 120 Mio. Euro in das Geschäftsjahr 2011 startet.

Das Management von Schweizer will sich jedoch auf den Erfolgen des vergangenen Jahres nicht ausruhen. Der „Turnarounder des Jahres 2010“ überprüft derzeit Optionen zur Diversifizierung in neue Geschäftsfelder.

2010

12.11.2010 | Schweizer Electronic AG auch im 3. Quartal 2010 erfolgreich

Schweizer Electronic AG auch im 3. Quartal 2010 erfolgreich 
Prognose für laufendes Geschäftsjahr nochmals erhöht:
EBIT von über 10 % für 2010 erwartet
Aussichten für 2011 werden als stabil und weiterhin positiv eingestuft


Highlights des dritten Quartals

  • Vertrag zur wechselseitigen Beteiligung mit Meiko Electronics unterschrieben
  • Erweiterung der flexiblen Produktionskapazitäten trägt Früchte – Quartalsumsatz von 28,1 Mio. EUR bedeutet einen Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 49%
  • EBIT Marge steigt im dritten Quartal auf 14%
  • Operative Gewinne sichern robuste Bilanzstrukturen: Eigenkapitalquote im September über 41%
  • Börse belohnt positive Entwicklung: Aktienkurs steigt während des dritten Quartals um 36%

Lesen Sie die ganze Pressemitteilung als PDF-Datei.

09.11.2010 | Schweizer und Weidmüller präsentieren eine optimierte Leiterplatten-Anschlußtechnik auf der Electronica

High Power PCB meets High Power Connector -
Schweizer und Weidmüller präsentieren eine optimierte Leiterplatten-Anschlußtechnik auf der Electronica

München, 9. November 2010 - Schweizer Electronic AG und Weidmüller Interface GmbH & Co. KG stellen unter dem Slogan „Keep Cool Connector“ eine Kombination von intelligenter Anschlusstechnik und einer Hochleistungslösung im Rahmen der Messe „Electronica“ vor. Schweizer ist bekannt für zahlreiche Lösungsansätze in der Leistungselektronik, bei der hohe Ströme und ein verbessertes Wärme-Management über eine Leiterplatte gefragt sind. Weidmüller ist weltweit führender Anbieter von Lösungen für die elektrische Verbindung, Übertragung und Wandlung von Energie, Signalen und Daten im industriellen Umfeld.

Schweizers Ansatz, ein für jede Leiterplattenapplikation entsprechend abgestimmtes Strom- und Wärme-Management und damit die bestmögliche Kundenlösung zu realisieren, wird jetzt konsequent über die Weidmüller-Leiterplatten-Anschlusstechnik fortgesetzt.

So gibt es nun für die Lösungen Inlay Board, Wirelaid™ (in Kombination mit Jumatech) und Combi Board aus dem Hause Schweizer die passende Anschlusstechnik mit Steckverbindern und Klemmen von Weidmüller. Diese Technik ermöglicht es, mit möglichst geringem elektrischem und thermischem Widerstand (Rth) die Anbindung an die Leiterplatte herzustellen.

Die Vorteile im Überblick:

-    mehr Anschlussvermögen: 6 Anschlussquerschnitte von 0,08 - 35mm²
-    mehr Stromtragfähigkeit: über 100 A bei 40° Umgebungstemperatur (IEC)
-    mehr Spannung: Raster 3,50 - 15,00 mm bis 1000V (IEC) bzw. 600V (UL)
-    mehr Gestaltungsfreiheit 3 Leiterabgangsrichtungen (90 / 135 / 180°)
-    mehr Packungsdichte: einreihige und mehrreihige Gehäuse + TOP-Anschluss
-    mehr Prozesssicherheit: systembedingt reflowfähig, ATEX-zertifiziert
-    mehr Individualität bei Bedruckung, Farbe und Anschlusstechnik
-    weniger Installations- und Serviceaufwand
-    weniger Platzbedarf

Für Kunden bedeutet dies, dass sie keine Kompromisse beim design-in eingehen müssen, denn die Komponenten von Schweizer werden an die Applikation des Kunden angepasst und nicht – wie sonst oft üblich – umgekehrt. Der „Keep Cool Connector“ wird auf dem Messestand  442 in Halle B1 bei Schweizer präsentiert.

28.10.2010 | Schweizer Electronic AG wird "Turnarounder des Jahres 2010"

Wie Phönix aus der Asche - Schweizer Electronic AG wird "Turnarounder des Jahres 2010" Schramberg, 28. Oktober 2010 – Im Rahmen einer festlichen Preisverleihung in der Berliner Bertelsmann-Repräsentanz nahm der Vorstandsvorsitzende der Schweizer Electronic AG, Dr. Marc Schweizer, gestern Abend die Auszeichnung "Turnarounder des Jahres 2010" entgegen.  

Die Schweizer Electronic AG wurde in der Betriebsgrößenklasse bis 1.000 Mitarbeiter dafür ausgezeichnet, dass sie es nach einer mehrjährigen Krise geschafft hat, heute wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Buchstäblich, wie Phönix aus der Asche, wurde das Unternehmen nach einem Brand im Jahre 2005, bei dem ein Großteil der Produktionsstätten vernichtet wurde, konsequent und mit veränderter Strategie zu neuem Leben erweckt. Die Jahre des Wiederaufbaus waren geprägt durch harte Einschnitte: die Schließung eines zweiten Werkes, die Kürzung der Belegschaft um ein Fünftel, die Optimierung von Geschäfts- und Produktionsprozessen und die Aufgabe von unrentablen Geschäftsbereichen. Die Wirtschaftskrise traf das Unternehmen mitten im Sanierungsprozess, so dass allein im ersten Halbjahr 2009 ein Minus von sechs Millionen Euro verbucht wurde. Die Kehrtwende zeichnete sich dann aber Ende des letzten Jahres ab, nicht zuletzt durch die konsequente Umsetzung der Unternehmensstrategie, der engen Zusammenarbeit mit den Banken und der Gründung eines Partnernetzwerkes.

"Ich nehme diesen Preis stellvertretend für unsere Mitarbeiter entgegen", sagt Dr. Marc Schweizer. "Ihrem Einsatz, ihrer Kreativität und ihrer Loyalität, insbesondere in den Jahren der Krise, gilt unser größter Dank. Wirtschaftlicher Erfolg ist nur möglich, wenn alle Beschäftigten dazu beitragen und unsere Mitarbeiter haben dies eindrucksvoll bewiesen. Unsere verbesserte wirtschaftliche Lage ermöglicht es uns nun auch, etwas an unsere Belegschaft zurückzugeben. Auch unseren Kunden, Lieferanten, Banken und Partnern gebührt an dieser Stelle unsere Anerkennung für langjährige Treue und erfolgreiche Zusammenarbeit. "

Zusammen mit seinen Vorstandskollegen Marc Bunz (CFO) und Bernd Schweizer (COO) plant Dr. Marc Schweizer derzeit weitere strategische Schritte im Kerngeschäft Leiterplatte, aber auch Richtung Diversifikation und Optimierung der Wertschöpfungskette. Entsprechende Entscheidungen und Maßnahmen hierzu werden in den kommenden Quartalen getroffen.

Der Preis "Turnarounder des Jahres" wird von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO und dem Wirtschaftsmagazin ‚impulse' vergeben und würdigt die Leistung deutscher Firmen, in denen es Management und Mitarbeitern trotz wirtschaftlich schwieriger Situation gelungen ist, Unternehmen und Arbeitsplätze zu erhalten. Der Preis wird in den Betriebsgrößenklassen bis 500, bis 1.000 und über 1.000 Beschäftigte vergeben.

Die Schweizer Electronic AG meldete im Juli in ihrem Halbjahresfinanzbericht einen signifikanten Umsatzanstieg um 80 % und erwartet für das Jahr 2010 einen Umsatz von ca. 90 bis 100 Mio. Euro. Das erfolgreiche Wachstum basiert u. a. auch auf einer Kooperation mit dem Partner Meiko Electronics. Der Aktienkurs des Unternehmens stieg im Laufe der letzten zwei Jahre von zwei Euro auf heute rund 26 Euro.

21.09.2010 | Pressemitteilung vom 21.09.2010 Schweizer Electronic AG und Meiko Electronics Co., Ltd. schließen Verträge zur wechselseitigen Beteiligung

Schweizer Electronic AG und Meiko Electronics Co., Ltd. schließen Verträge zur wechselseitigen Beteiligung
 
Nachdem die Schweizer Electronic AG und Meiko Electronics Co., Ltd., Japan im April 2009 eine strategische Allianz in Bezug auf Kundenbetreuung und Produktion eingegangen sind, haben beide Unternehmen heute beschlossen, der strategischen Relevanz dieser Kooperation durch eine wechselseitige Beteiligung Stabilität und Nachhaltigkeit zu verleihen. Die Schweizer Electronic AG hat am 21. September 2010 einen Aktienkaufvertrag mit der Meiko Electronics Co., Ltd., Japan, abgeschlossen. Mit diesem Aktienkaufvertrag veräußert die Schweizer Electronic AG an die Meiko Electronics Co. Ltd. 180.000 eigene Aktien der Schweizer Electronic AG, die sie in Übereinstimmung mit dem Ermächtigungsbeschluss der Hauptversammlung vom 27. Juni 2008 erworben hatte. Zugleich hat die Schweizer Electronic AG eine Vereinbarung mit Meiko Electronics Co., Ltd., abgeschlossen, wonach die Schweizer Electronic AG 313.600 Aktien von der Meiko Electronics Co., Ltd., erwirbt. Das Volumen dieser Transaktion beläuft sich rund 4,7 Mio. Euro. Da sich die Volumina entsprechen, ergeben sich keine Liquiditätsab- oder zuflüsse.

27.07.2010 | Pressemitteilung vom 27.07.2010 Schweizer Electronic AG mit neuem Personalvorstand

Schweizer Electronic AG mit neuem Personalvorstand  
 
Der Aufsichtsrat der Schweizer Electronic AG in Schramberg hat am 27.07.2010 im Rahmen
der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens beschlossen, Herrn Assessor Jur.
Nicolas-Fabian Schweizer (35) mit Wirkung vom 01.04.2011 zum Personalvorstand (CHRO)
der Gesellschaft zu bestellen.

02.07.2010 | Pressemitteilung vom 02.07.2010 zur Hauptversammlung der Schweizer Electronic AG

Rund 200 Aktionäre und Gäste nahmen an der diesjährigen Hauptversammlung der Schweizer Electronic AG teil. Die Präsenz des Grundkapitals betrug rund 78%. Sämtliche Beschlussvorschläge der Verwaltung wurden einstimmig oder mit großer Mehrheit angenommen.

05.05.2010 | Präsentation zur Bilanzpressekonferenz am 05.05.2010

Sie finden hier die Präsentation des Vorsitzenden der Schweizer Electronic AG, Dr. Marc Schweizer, anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 05.05.2010 als PDF-Dokument

21.01.2010 | Pressemitteilung vom 21.01.2010

Information für unsere Aktionäre zum 4. Quartal 2009 Highlights des vierten Quartals:  Volle Auftragsbücher - Vollauslastung in der Produktion /  Trendwende noch signifikanter als im 3. Quartal - Umsatzwachstum von 27 % gegenüber Vorjahresquartal - Umsatzguidance übertroffen / Turn-Around stabilisiert - deutlich positive Ergebnisse mit einer EBIT-Marge von 7 %, obwohl das 4. Quartal absatzbranchenbedingt historisch das schwächste Quartal repräsentiert / leerstehendes Werk Dunningen verkauft - zusätzlicher Liquiditätszufluss verbessert Bilanzstrukturen / Auftragsbestand von 63,9 Mio. EUR zum 31.12.2009 sichert Auslastung mindestens bis Mitte 2010. (VJ. 47,1 Mio. €)

14.01.2010 | Pressemitteilung vom 14.01.2010

Schweizer Electronic ist im Bereich Medizintechnik mit einem eigenen Produkt aktiv und hat mit SIEMENS Österreich eine strategische Kooperation im Bereich RFID Tracking and Tracing vereinbart Sie können hier die vollständige Pressemitteilung mit Bildern als pdf herunterladen.

2009

28.12.2009 | SCHWEIZER ELECTRONIC veräußert Betriebsgrundstück in Dunningen

Knapp ein Jahr nach der Schließung ihrer Produktionsstätte in Dunningen hat die Schweizer Electronic AG nun das Werksgelände einschließlich Gebäude und Betriebsausstattung veräußert. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Zwei weitere, unmittelbar an das Betriebsgrundstück angrenzende, unbebaute Flurstücke mit einer Fläche von insgesamt etwa 18.000 m² verbleiben im Eigentum der Schweizer Electronic AG. Damit sind Schließung und Verwertung des 1989 in Betrieb genommenen Werks in Dunningen, die einen wesentlichen Teil des im Jahr 2008 gestarteten Restrukturierungsprogramms darstellten, erfolgreich abgeschlossen. Die komplette Produktion ist nunmehr am Standort Schramberg zusammen gefasst.

17.12.2009 | Wechsel im Vertrieb

Herr Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Christian Rössle (40), Marketingleiter der Schweizer Electronic AG, wird ab 1. Januar 2010 auch die Vertriebsaufgaben verantworten. Er übernimmt die Vertriebsleitung von Herrn Ivar Johansson, der das Unternehmen  aus privaten Gründen zum Jahresende verlassen wird, um eine neue Herausforderung in Japan anzunehmen.

27.11.2009 | Ad-hoc-Mitteilung und Pressemitteilung vom 27.11.2009

Personalentscheidungen Der Aufsichtsrat der Schweizer Electronic AG hat in seiner Sitzung vom 27.11.2009 beschlossen, Herrn Marc Bunz (44)  mit Wirkung vom 01.04.2010 für die Dauer von 3 Jahren zum Finanzvorstand der Gesellschaft zu bestellen. Des Weiteren haben sich Aufsichtsrat und Fertigungsvorstand Rudolf Schmider (57) einvernehmlich darauf verständigt, dass Herr Rudolf Schmider zum 31.03.2010 aus dem Vorstand ausscheiden wird. Herr Rudolf Schmider, der dem Vorstand seit 1993 angehört, wird bis 31.03.2011 technische Sonderaufgaben im Rahmen der Kooperation mit Fa. Meiko und bei der weiteren Fertigungsoptimierung im Stammwerk Schramberg übernehmen. Die Fertigungsverantwortung im Vorstand wird künftig von Herrn Bernd Schweizer wahrgenommen werden. Damit hat der Aufsichtsrat die Weichen für die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens gestellt. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Rudolf Schmider für seine 33-jährige erfolgreiche Tätigkeit für die Schweizer Electronic AG.

28.10.2009 | 1849 - 2009: 160 Jahre Schweizer

Schweizer wird am 28.10.2009   160 Jahre alt Hier finden Sie dazu unsere Pressemitteilung

28.05.2009 | Verzicht auf Kurzarbeit auch im Monat Juni 2009

Weiterhin gute Auslastung ermöglicht Verzicht auf Kurzarbeit im Juni

06.05.2009 | Präsentation zur Bilanzpressekonferenz am 06.05.2009

Sie finden hier die Präsentation des Vorsitzenden der Schweizer Electronic AG, Dr. Marc Schweizer, anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 06.05.2009 auf der SMT in Nürnberg

28.04.2009 | Pressemitteilung v. 28.04.2009

Operativer Umsatzanstieg um 5 % trotz Absatzkrise im 4. Quartal EBIT-Marge vor Sondereinflüssen gesteigert Sondereinflüsse für Restrukturierungsmaßnahmen in 2008 sowie Rückstellungen für weitere Kostensenkungsmaßnahmen in 2009 belasten das Ergebnis

16.04.2009 | Pressemitteilung vom 16.04.2009

Die Schweizer Electronic AG geht mit der Jumatech GmbH, Eckental eine Technologiekooperation ein Technologie-Portfolio um "Wirelaid" Technologie erweitert

19.02.2009 | Pressemitteilung vom 19.02.2009

Schweizer Electronic deutlich verbessert in 2008
Erfolgreicher Turn-Around
Robuste Bilanzstruktur

20.01.2009 | Pressemitteilung vom 20.01.2009

Schweizer Electronic AG ist trotz Wirtschaftskrise auch 2008 gewachsen.
Umsätze in der Industrieelektronik verdoppelt
Produktivität verbessert - weitere Kostenanpassungen in 2009 geplant

2008

04.12.2008 | Pressemitteilung vom 04.12.2008

12.11.2008 | Pressemitteilung vom 13.11.2008

29.10.2008 | Pressemitteilung vom 29.10.2008

27.06.2008 | Pressemitteilung vom 27.06.2008

Hauptversammlung der Schweizer Electronic AG am 27.06.2008 in Schramberg

2007

31.08.2007 | Pressemitteilung 3/2007 vom 31.08.2007

Halbjahresfinanzbericht zum 30.06.2007 veröffentlicht.
Wiederaufbau und Schadensregulierung abgeschlossen

16.03.2007 | Pressemitteilung 2/2007 vom 16.03.2007

SCHWEIZER ELECTRONIC AG, Schramberg - Vorläufiges Jahresergebnis 2006

19.01.2007 | Pressemitteilung 1/2007 vom 19.01.2007

SCHWEIZER ELECTRONIC AG, Schramberg

- Wiederaufbau im Plan
- Umsatz wie vorgesehen auf Vorjahresniveau

Das ganz im Zeichen des Wiederaufbaus und Fertigungshochlaufs nach dem schwerwiegenden Brandereignis vom 01.06.2005 stehende Jahr 2006 konnte planmäßig abgeschlossen werden. Der Umsatz betrug wie im Vorjahr rund 63 Mio. €. Beim Vergleich dieser Werte ist zu berücksichtigen, dass das Jahr 2005 in den ersten fünf Monaten keine brandbedingten Ausfälle zu verzeichnen hatte.

2006

23.11.2006 | Pressemitteilung der Firma Orbotech S.A. vom 10.11.2006

Schweizer Electronic AG assures quality with Orbotech Discovery AOI Systems
(Dieser Text steht nur in der englischen Originalversion zur Verfügung)

31.08.2006 | Pressemitteilung vom 31.08.2006

SCHWEIZER ELECTRONIC AG, Schramberg - Das Jahr 2006 steht im Zeichen des Wiederaufbaus
Nach dem Brandereignis vom 01.06.2005 steht das Jahr 2006 bei der SCHWEIZER ELECTRONIC AG ganz im Zeichen des Wiederaufbaus und Fertigungshochlaufes, der bis Mitte nächsten Jahres abgeschlossen sein wird...