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18.03.2020 | Schweizer Electronic AG: Vorläufige, ungeprüfte Konzernzahlen für das Geschäftsjahr 2019

• Umsatz und EBITDA noch innerhalb unserer Erwartungen
• Ramp-Up in China macht große Fortschritte

Schramberg, 18. März 2020 – Die SCHWEIZER Gruppe erreichte auf Basis von vorläufigen und ungeprüften Zahlen im Geschäftsjahr 2019 einen Konzernumsatz von 120,7 Mio. Euro und liegt damit am unteren Ende der prognostizierten Umsatzerwartung von 120 – 125 Mio. Euro (Vorjahr 125,3 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 0,1 Mio. Euro (Vorjahr: 9,2 Mio. Euro) mit einer EBITDA-Quote von 0,1 Prozent (Vorjahr: 7,3 Prozent) lag ebenfalls noch im Rahmen unserer angepassten Erwartungen für 2019. Das Konzern-EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) betrug -6,5 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro) und entspricht einer Quote von -5,4 Prozent (Vorjahr: 1,3 Prozent).

Umsatzentwicklung
SCHWEIZER war im ersten Halbjahr 2019, von der Abschwächung der Nachfrage im Automobil- wie auch im Industriebereich, mit einem Umsatzrückgang von 5,7 Prozent betroffen. Im zweiten Halbjahr erholte sich der Umsatz etwas und lag lediglich um 1,6 Prozent unterhalb des Vorjahres.
Während wir das Geschäft über unsere asiatischen Partner WUS und Meiko mit einem Plus von 53 Prozent ausbauen konnten, entwickelten sich die Umsätze aus unserem Stammwerk in Schramberg mit -17,5 Prozent nicht zufriedenstellend. Hier wirkten sich die schwache Verfassung der europäischen Automobilkonjunktur sowie die Rückgänge im Maschinenbau spürbar aus.

Operative Marge und Betriebsergebnis
Das Bruttoergebnis belief sich auf 12,6 Mio. Euro (2018: 18,6 Mio. Euro). Die Bruttomarge reduzierte sich von 14,8 Prozent im Vorjahr auf 10,5 Prozent. Wesentliche Gründe für den Rückgang war der stark gestiegene Umsatzanteil der bei unseren Partnern in Asien hergestellten Leiterplatten bei einem gleichzeitigen Rückgang der Eigenproduktion. Aufgrund des Geschäftsmodells sind die Bruttomargen im Handelsgeschäft geringer als die bei Eigenproduktion. In Schramberg belastete insbesondere die schwache Produktionsauslastung die Profitabilität.

Die Verwaltungskosten in Schramberg reduzierten sich insgesamt infolge von Kosteneinsparungen und Kurzarbeit in den administrativen Funktionen. Gegenläufig wirkten sich in diesem Funktionsbereich hingegen die Kosten für den Aufbau des Werkes in China sowie Restrukturierungskosten in Schramberg aus, sodass die Verwaltungskosten insgesamt um 2,7 Prozent stiegen. Der operative Verlust (EBIT) belief sich auf 6,5 Mio. Euro. Die Abschreibungen betrugen 6,6 Mio. Euro was in einem EBITDA in Höhe von 0,1 Mio. Euro (Vorjahr 9,2 Mio. Euro) resultierte. Unter Herausrechnung der Anlaufverluste, die im Zusammenhang mit dem China-Projekt entstanden, sowie den Restrukturierungsaufwendungen hätte das EBITDA 5,1 Mio. Euro bzw. die EBITDA Quote 4,2 Prozent betragen.

Das Management hat frühzeitig im Jahr 2019 umfangreiche Kosteneinsparungen in Sach- und Personalkostenbereich eingeleitet. Die positiven Effekte daraus werden sich voll im Jahr 2020 auswirken.

Investitionsprojekt China
Die Bauarbeiten des Produktions- und Verwaltungsgebäudes konnten planmäßig im Jahr 2019 abgeschlossen werden. Trotz Ausbruch des Coronavirus in China sind mittlerweile wieder alle Mitarbeiter an ihren Arbeitsplatz in Jintan zurückgekehrt, sodass wir derzeit eine Aufnahme der Serienproduktion leicht verzögert für Mitte April erwarten.

Die endgültigen und geprüften Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 sowie eine detaillierte Prognose für das laufende Geschäftsjahr werden am 21. April 2020 veröffentlicht.


Vorläufige Kennzahlen im Jahresvergleich

in Mio. Euro 2019 2018
Auftragsbestand 126,7 171,2
Umsatz 120,7 125,3
EBITDA  0,1 9,2
EBITDA Quote (%) 0,1 7,3
EBIT  -6,5 1,6
EBIT Quote (%) -5,4 1,3
Jahresergebnis -5,6 0,5